Soziale Frauenschulen

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Die außeruniversitäre Ausbildungs-, Wissenschafts- und Forschungseinrichtung der bürgerlichen Frauenbewegung

Soziale Frauenschulen

Rahmenbedingungen

Laufzeit von 2007/06 bis 2009/05
Projektstatus abgeschlossen
Projekttyp Teilprojekt
Art der Finanzierung gefördert
Förderung/Finanzierung DFG
Förderprogramm

Projektbeschreibung

Projektkürzel
Projekttitel (en) Social women's schools - the non-university training -, science and research establishment of the civil women's movement (sub-project)
Link zur Projektwebsite http://www.cgc.uni-frankfurt.de/archiv/archiv-fp-ws08.shtml#frauenschulen
PDF Projektbeschreibung
Inhalt Es handelt sich um ein Teilprojekt im Rahmen des DFG-SPP 1143 "Wissenschaft, Politik und Gesellschaft - Deutschland im internationalen Zusammenhang im späten 19. und 20. Jahrhundert".

Das Vorhaben, die Geschichte der Sozialen Frauenschulen zu erforschen, ging aus dem Projekt über "Pionierinnen der empirischen Sozialforschung im Wilhelminischen Deutschland" hervor. Dieses Projekt untersuchte personenbezogen den Beitrag der Pionierinnen Elisabeth Gnauck-Kühne, Gertrud Dyhrenfurth, Rosa Kempf und Marie Bernays zur empirischen Sozialforschung. Die weiterführende Projektphase soll schwerpunktmäßig während des Wilhelminischen Kaiserreichs entstandene außeruniversitäre Ausbildungs-, Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen der bürgerlichen Frauenbewegung, die so genannten Sozialen Frauenschulen, untersuchen.

Ziel ist es, am Beispiel des "Seminar(s) für soziale Berufsarbeit" in Frankfurt am Main und der "Soziale(n) Frauenschule" in Mannheim die Gründung und Etablierung der Sozialen Frauenschulen im Wilhelminischen Deutschland und der Weimarer Republik aufzuzeigen und ihre Entwicklung während des Nationalsozialismus zu untersuchen. Die Konzeption und disziplinäre Entwicklung der im Rahmen der Sozialen Frauenschulen angebotenen Ausbildungs- und Studiengänge zur sozialen Berufsarbeit im Spannungsfeld zwischen Professionalisierung und Verwissenschaftlichung einerseits und Vergesellschaftung und Verstaatlichung andererseits sollen erforscht werden. Die besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der geschlechtsspezifischen Arbeitsorganisation der Wissensproduktion und die Verortung der Sozialen Frauenschulen im nationalen Wissenschaftsgefüge.

Abstract (en) The project is a sub-project within the framework DFG-SPP 1143 "Science, politics and society - Germany in the international context of the late 19th and 20th century"
Schlagwörter Frauenbewegung; Frauenschule; Ausbildungsgang; Studiengang; Verwissenschaftlichung; Sozialgeschichte; Historische Sozialforschung
Land Deutschland
Bundesland

Themen

Lebenssituation
Qualifizierung
Karriere
Wiss. Einrichtungen
Wissenschaftssystem Wissenschaftskultur
Doing Gender

Forschungsgegenstand

Sektoren außerhochschulische Forschungseinrichtung; Hochschule
Fächergruppen Sozial- u. Gesellschaftswissenschaften

Beteiligte Institutionen

Zentrale Institution Universität Frankfurt am Main (Frankfurt am Main)
Institutionstyp Universität
Institut Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse
Institutswebsite http://www.cgc.uni-frankfurt.de/

Beteiligte Personen

Projektleitung Prof. Dr. Ute Gerhard
Projektbearbeitung

Methoden & Stichprobe

quantitative Methoden
qualitative Methoden
weitere Methoden
Stichprobe Hochschulen

Methodischer Ansatz: historisch Längsschnittstudie: F

Stichprobenumfang: Stichprobe, sonstiges:

Ergebnisse / Output

Veröffentlichungen Gerhard, Ute: Feministische Perspektiven in der Soziologie: Verschüttete Traditionen und kritische Interventionen, in: Hans-Georg Soeffner und Kathy Kursawe (Hg.): Transnationale Vergesellschaftungen: Verhandlungen des 35. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Frankfurt am Main 2010. Bd. 1 u. 2, Berlin: Springer VS 2013, S. 757-773

Gerhard, Ute: 'Illegitimate Daughters': The Relationship between Feminism and Sociology. Vortrag bei: Gendering Social Sciences: a Critical Reading of Major Works in Sociology, European. Seminar co-organised by the CRESPPA, University Paris 8, and the Research Network 33 (Women and Gender studies) of the European Sociological Association- ESA. Paris, 26. Mai 2011

Keller, Marion: Gertrud Dyhrenfurth – Expertin, Produzentin und Nutzerin von Wissen: Das sozialpolitische und sozialreformerische Wirken einer Pionierin der empirischen Sozialforschung (Vortrag auf der Tagung 'Vom Nutzen der Wissenschaft' im Rahmen des DFG- Schwerpunktprogramm 1143 'Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Deutschland im internationalen Zusammenhang im späten 19. und 20. Jahrhundert. Personen, Institutionen, Diskurse am 22.11.2007-24.11.2007, München)

Keller, Marion: 'Die Untersuchung über Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen in der Landwirtschaft: Ein Beispiel für geschichtsspezifische Arbeitsteilung und Organisation von Wissen in der ländlichen Wissensgesellschaft' bei 'Wissen in Landwirtschaft und ländlicher Gesellschaft. Jahrestagung der Gesellschaft für Agrargeschichte und des Arbeitskreises Agrargeschichte im Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) Essen am 14./15. Juni 2013

Berichte, Manuskripte, Arbeitspapiere
Konferenzen

Weitere Projektdarstellungen

Projektlink zum SOFISwiki
Weitere Projektdarstellungen http://gepris.dfg.de/gepris/projekt/40547140


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