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Projekte nach ausgewählten Eigenschaften (Attribut)

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Projekte nach ausgewählten Eigenschaften (Attribut)

Eine Liste der Seiten, die das Attribut „Inhalt“ mit dem Datenwert „Das Forschungsprojekt befasst sich mit der Arbeitssituation und den Erfahrungen von Professorinnen im Hochschulalltag. Das Ziel ist, näheren Aufschluss über das komplexe Wechselspiel zwischen Anerkennung und Marginalisierung zu gewinnen, um so auch mögliche Handlungsspielräume zu erforschen. Einbezogen werden verschiedene Vergleichsgruppen und Kohorten sowie Expertinnen und Experten aus Gleichstellung und Wissenschaftsberatung. Die breit angelegte empirische Untersuchung deckt dabei alle Hochschultypen ab. Hintergrund des Projekts ist die aktuelle Situation, dass die meisten Programme zur Steigerung des Professorinnenanteils an Hochschulen auf der Stufe vor bzw. auf dem Weg zur Professur ansetzen, nicht jedoch an der Situation von Professorinnen und ihren Teilhabechancen bei der Gestaltung von Hochschule und Wissenschaft. Auch die soziologische Forschung zu den Ursachen der Unterrepräsentanz von Frauen in der Wissenschaft fokussiert bislang auf die Situation des Nachwuchses und auf Wissenschaftskarrieren bis zur Professur. Indessen weisen statistische Daten – etwa zur Besetzung von Leitungspositionen an Hochschulen – darauf hin, dass sich die Unterrepräsentanz von Frauen „jenseits der gläsernen Decke“, d.h. auch nach Berufung auf eine Professur, fortsetzt. Daher richtet sich das Forschungsinteresse in „academica“ nicht auf die Situation von Anwärterinnen auf eine Professorenstelle, sondern stellt Frauen, die bereits eine Professur innehaben, in den Mittelpunkt der Untersuchungen. Dabei schließen die Forscherinnen an aktuelle Studien zu Wissenschaftskultur an. Diese zeigen einhellig, dass in der Wissenschaftskarriere heute nicht primär formale Zugangsbarrieren Ungleichheit (re-)produzieren, sondern die in hohem Maße kulturellen und häufig informellen Praktiken von Anerkennung bzw. Marginalisierung im wissenschaftlichen Alltag. Für die Statusgruppe der Professorinnen klafft hier eine deutliche Forschungslücke, insbesondere hinsichtlich der Fragen, mit welchen Handlungsstrategien sie solchen Marginalisierungsmechanismen begegnen und welche Unterschiede zwischen den Hochschultypen Universität, Fachhochschule sowie Kunst- und Musikhochschule existieren. Diese Forschungslücke möchte „academica“ schließen“ enthalten.

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