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Projekte nach ausgewählten Eigenschaften (Attribut)

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Projekte nach ausgewählten Eigenschaften (Attribut)

Eine Liste der Seiten, die das Attribut „Inhalt“ mit dem Datenwert „Die Reform der staatlichen Hochschulverwaltung ist noch kaum erforscht. In diesem Projekt wird die Praxis der Hochschulverträge und Zielvereinbarungen zwischen Landesregierungen und Hochschulen untersucht und gezeigt, dass die Möglichkeiten kooperativer Steuerung nicht ausreichend genutzt werden. Kontext/ Problemlage: Die bisher für eher hierarchisch strukturierte Organisationszusammenhängen (Unternehmen, Verwaltungen) entwickelten neuen Steuerungsinstrumente werden seit wenigen Jahren auch auf die Expertenorganisation Hochschule übertragen: Die alte kameralistische Haushaltsführung wird durch so genannte Globalhaushalte und Budgetierung ersetzt. An die Stelle von staatlichen Anordnungen und Planungsvorgaben treten immer häufiger Kontrakte, Pakte, Verträge und Zielvereinbarungen als neue Formen der staatlichen Steuerung. Dabei fehlt bisher eine fundierte und kritische wissenschaftliche Begleitung. Insbesondere steht eine Analyse demokratischer und sozialer Aspekte dieser umfassenden Verwaltungsmodernisierung ebenso aus, wie eine generelle Einschätzung der möglichen Effekte des neuen Steuerungsinstrumentariums. Fragestellung: Anliegen des Projektes ist es, dieses Defizit abzubauen, um den HochschulakteurInnen auf staatlicher und institutioneller Ebene die für qualifiziertes Handeln erforderlichen empirischen Befunde zur Verfügung stellen zu können. Dabei stehen folgende Schwerpunkte im Mittelpunkt der Studie: *Unter welchen Bedingungen und mit welchen Erwartungen wurden die Instrumente eingeführt? *Welche Inhalte werden tatsächlich über Kontrakte gesteuert und wofür sind diese geeignet? *Wie laufen die Verhandlungen zwischen Landesregierungen und Hochschulen ab und wie können diese weiterentwickelt werden? *Wie werden die Inhalte der Vereinbarungen in den Hochschulen verankert und welche Möglichkeiten haben Personalvertretungen und Frauen- bzw. Gleichstellungsbeauftragte, ihre Interessen in die Verhandlungen einzubringen? Darstellung der Ergebnisse: Vertragsförmige Vereinbarungen zwischen Landesregierungen und Hochschulen werden inzwischen in allen Bundesländern zur Hochschulsteuerung eingesetzt und ergänzen oder ersetzten andere Steuerungsverfahren. Die hohen Erwartungen an ein kooperatives Steuerungsinstrument können jedoch noch nicht überall erfüllt werden. Insbesondere drei wesentliche Probleme sind bisher nicht gelöst: Inhaltlich werden viele Vereinbarungen auf hochschulspezifische Entwicklungsziele ausgerichtet. Diese aber können nach der Theorie des kooperativen Staates (Arthur Benz) als "Tauschgeschäfte" eingestuft werden und sind daher auch über Wettbewerbe (wie zum Beispiel Ausschreibungen) effektiv zu steuern. Sowohl das Berichtswesen, als auch mögliche positive und negative Sanktionen auf den Grad der Zielerreichung sind bisher nicht ausreichend entwickelt. Es ist vielfach nicht gelungen, Ziele und Sanktionen nachvollziehbar zu verknüpfen. Schließlich sind kaum Verfahren entwickelt, mit denen die Verhandlungen für Interessengruppen und Hochschulangehörigen transparent gestaltet und für deren Beteiligung geöffnet werden könnten. Instrumente wie ein Schlichtungsverfahren sind bisher nicht vorgesehen“ enthalten.

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