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Projekte nach ausgewählten Eigenschaften (Attribut)

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Projekte nach ausgewählten Eigenschaften (Attribut)

Eine Liste der Seiten, die das Attribut „Inhalt“ mit dem Datenwert „Unter 'dual career couples', kurz: DCCs, versteht man Paare, in denen beide PartnerInnen als hoch qualifzierte Arbeitskräfte ihre berufliche Laufbahn gleich wichtig nehmen. Beide haben hohe berufliche Ambitionen und beide sind nicht bereit, dafür Beziehung und Familie hintanzustellen. Arbeiten in der Wissenschaft stellt Frauen und Männer in DCCs vor besondere Herausforderungen: Mobilität, Internationalität und uneingeschränkte zeitliche Verfügbarkeit sind für DCCs ungleich schwerer zu erfüllen. Die Doppelbelastung Beruf und Familie wird zum Thema, auch für Männer. Im Rahmen des Bundesprogramms Chancengleichheit hat die Fachstelle Gleichstellung eine Untersuchung zu Doppelkarrierepaaren an der Universität St Gallen in Auftrag gegeben. Zu den wichtigsten Ergebnissen der Untersuchung gehört, dass gegenwärtig mehr als die Hälfte der befragten WissenschaftlerInnen als Doppelkarrierepaar leben (PartnerIn Vollzeit erwerbstätig, beide Karrieren gleichwertig). Davon ausgehend wird deshalb empfohlen, eine Kultur des offenen Umgangs mit Fragen von Partnerschaft und Elternschaft zu etablieren. Dabei gilt es, auch ältere Generationen für die besonderen Herausforderungen von egalitären Partnerschaftsmodellen zu sensibilisieren. Am Beispiel der Universität St Gallen wird deutlich, dass das Private bislang nur informell thematisiert wird. Und wenn es angesprochen wird, zum Beispiel bei Berufungsverfahren für Professuren, interessiert die Universität vor allem, ob es familiäre Gründe gibt, die den Umzug eines Professors/Professorin an den Standort der Universität verhindern. Verhandlungen über eventuelle Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche des Partners oder der Partnerin werden informell geführt. Ein Viertel der Befragten lebt mit PartnerInnen, die ebenfalls in der Wissenschaft tätig sind. Für diese Paare sind die aktuellen beruflichen Anforderungen an wissenschaftliche Laufbahnen (Internationalität, Mobilität) besonders dann schwer zu erfüllen, wenn sie Kinder haben. Doppelberufungen werden aber bislang nicht praktiziert, und Mittel zur Stellenbeschaffung für PartnerInnen, die ebenfalls in der Wissenschaft arbeiten, sind nicht vorhanden. Bei Anstellungen im Mittelbau wird das Private gar nicht berücksichtigt, denn der hohe Konkurrenzdruck auf dieser Qualifikationsstufe erweckt den Eindruck, das sei nicht nötig. Es gibt bislang auch keine offizielle Regelung dafür, wie im Falle einer Anstellung beider PartnerInnen an der Universität St Gallen deren Arbeitsbeziehungen zu regeln wären“ enthalten.

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