Verbesserung der Unterrichtsqualität in den MINT Fächern: Unterschied zwischen den Versionen

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|ProjektKuerzel=Gender-MINT
 
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|ProjekttitelEngl=Improving the quality of teaching in the STEM subjects (Gender-STEM)
 
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|Inhalt=Das Projekt zielt auf eine Gendersensibilisierung zukünftiger Lehrkräfte bezüglich der MINT-Unterrichtsfächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ab. Der Fokus richtet sich hierbei auf die Erweiterung der Berufs- und Studienwahlprozesse - insbesondere von Mädchen und jungen Frauen. Darüber hinaus soll durch Vorträge, Plakate und das Einrichten dieser Homepage die Öffentlichkeit über Möglichkeiten für eine Erweiterung der Berufs- und Studienwahl von jungen Frauen informiert werden. Mittelfristiges Ziel ist die Implementierung der Veranstaltungen in das reguläre Studienprogramm für Lehramtsstudierende und daraus indirekt resultierend eine Erhöhung der Anzahl der weiblichen Studierenden in den MINT-Studienfächern.
 
|Inhalt=Das Projekt zielt auf eine Gendersensibilisierung zukünftiger Lehrkräfte bezüglich der MINT-Unterrichtsfächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ab. Der Fokus richtet sich hierbei auf die Erweiterung der Berufs- und Studienwahlprozesse - insbesondere von Mädchen und jungen Frauen. Darüber hinaus soll durch Vorträge, Plakate und das Einrichten dieser Homepage die Öffentlichkeit über Möglichkeiten für eine Erweiterung der Berufs- und Studienwahl von jungen Frauen informiert werden. Mittelfristiges Ziel ist die Implementierung der Veranstaltungen in das reguläre Studienprogramm für Lehramtsstudierende und daraus indirekt resultierend eine Erhöhung der Anzahl der weiblichen Studierenden in den MINT-Studienfächern.
  
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Aktuelle pädagogische Ansätze aus Frauen- und Geschlechterforschung sowie den Queer und Postcolonial Studies
 
Aktuelle pädagogische Ansätze aus Frauen- und Geschlechterforschung sowie den Queer und Postcolonial Studies
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|Veroeffentlichungen=Winkler, Christine (2014): Das Projekt Gender-MINT - Verbesserung der Unterrichtsqualität in den MINT Fächern. In: Eisenbraun, Verona & Uhl, Siegfried (Hg.): Geschlecht und Vielfalt in Schule und Lehrerbildung. 1. Aufl. Münster: Waxmann, S. 181–190.
 
|Veroeffentlichungen=Winkler, Christine (2014): Das Projekt Gender-MINT - Verbesserung der Unterrichtsqualität in den MINT Fächern. In: Eisenbraun, Verona & Uhl, Siegfried (Hg.): Geschlecht und Vielfalt in Schule und Lehrerbildung. 1. Aufl. Münster: Waxmann, S. 181–190.
  
Winkler, Christine: Projekt Gender-MINT - Verbesserung der Unterrichtsqualität in den MINT Fächern. Professionalisierung als selbst/ -reflexive Kompetenz. in: Gutenberg Lehrkolleg: Teaching is Touching the Future. Mainz: Univ.-Verlag Webler 2014
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Winkler, Christine: Projekt Gender-MINT - Verbesserung der Unterrichtsqualität in den MINT Fächern. Professionalisierung als selbst/ -reflexive Kompetenz. in: Gutenberg Lehrkolleg: Teaching is Touching the Future. Mainz: Univ.-Verlag Webler 2014.
 
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Aktuelle Version vom 4. Februar 2019, 17:35 Uhr


Verbesserung der Unterrichtsqualität in den MINT Fächern

Rahmenbedingungen

Laufzeit von 2010/10 bis 2016/09
Projektstatus abgeschlossen
Projekttyp
Art der Finanzierung gefördert
Förderung/Finanzierung Universität Darmstadt
Förderprogramm Mittel zur Qualitätssicherung von Studium und Lehre

Projektbeschreibung

Projektkürzel Gender-MINT
Projekttitel (en) Improving the quality of teaching in the STEM subjects (Gender-STEM)
Link zur Projektwebsite https://www.hrk-nexus.de/material/gute-beispiele-und-konzepte-good-practice/detailansicht/meldung/g-mint-verbesserung-der-unterrichtsqualitaet-in-den-mint-faechern-3130/
PDF Projektbeschreibung
Inhalt Das Projekt zielt auf eine Gendersensibilisierung zukünftiger Lehrkräfte bezüglich der MINT-Unterrichtsfächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ab. Der Fokus richtet sich hierbei auf die Erweiterung der Berufs- und Studienwahlprozesse - insbesondere von Mädchen und jungen Frauen. Darüber hinaus soll durch Vorträge, Plakate und das Einrichten dieser Homepage die Öffentlichkeit über Möglichkeiten für eine Erweiterung der Berufs- und Studienwahl von jungen Frauen informiert werden. Mittelfristiges Ziel ist die Implementierung der Veranstaltungen in das reguläre Studienprogramm für Lehramtsstudierende und daraus indirekt resultierend eine Erhöhung der Anzahl der weiblichen Studierenden in den MINT-Studienfächern.

Die Vermittlung erfolgt über theoretische, Theorie-Praxis-orientierte und biografische Zugänge, die eine Erweiterung durch die Kooperation mit der zentralen Studienberatung, dem Amt für Lehrebildung, der hochschuldidaktischen Arbeitstelle, der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt sowie der Fachdidaktik Informatik erfahren. Eine intensivere Kooperation mit weiteren MINT-Fachdidaktiken der TU-Darmstadt wird derzeit angestrebt.

Zweite Arbeitsphase (2012-2014). Basierend auf den Erfahrungen und der Evaluation der Projektphase I (2010-2012) wurde das Projekt so modifiziert, dass nun jedes Semester ein Grundlagenseminar angeboten werden kann. Dies ermöglicht einer hohen Anzahl von Lehramtsstudierenden einen Einstieg in die Gender-MINT-Thematik und vermittelt ihnen zugleich grundlegende Theorien der Frauen- und Geschlechterforschung. Um eine persönlichkeitsfördernde als auch praxisrelevante Vermittlung zu gewährleisten und Studierenden auf ihrem Weg zu einer professionellen und genderkompetenten Lehrhaltung zu begleiten, werden ebenfalls regelmäßig Seminare mit

  • biografischen Zugängen,
  • videogestützten Analysen von Unterrichtssequenzen
  • und einer gendersensible Betrachtung eigener Unterrichtsentwürfe angeboten.

Anstelle eines vereinfachten Theorie-Praxis-Verständnisses wird in den Lehrveranstaltungen Professionalisierung als selbst-/reflexive Kompetenz betont und vermittelt. Studierende sollen zu einem kritisch-reflexiven Umgang mit der eigenen Biografie, der geschlechtsstereotypen Zuordnung von Unterrichtsfächern sowie impliziten Zuschreibungen und Erwartungshaltung gegenüber Schüler_innen gelangen. Das Projekt soll somit zum Abbau schulischer Geschlechterterritorien beitragen und auf diese Weise die Handlungsoptionen - in Bezug auf Studien- und Berufswahlprozesse - von Schüler_innen erweitern.

Abstract (en) The project aims at gender sensitization of future teachers regarding the STEM education subjects (mathematics, science, technology, engineering). The focus is on the expansion of career and study choice processes - especially for girls and young women. The median term goal is to implement the courses in the regular program for student teachers thereby indirectly achieving an increase in the number of female students in the STEM subjects.

The transfer is done via theoretical, theory-practice-oriented and biographical approaches. This is further amplified by undergo expansion through cooperation with Central Academic Advising, the Office for Teaching Education, the didactics of political, chemical and computer science. More intensive cooperation is currently being sought with other STEM subject teaching at the TU Darmstadt.

The project is financed from funds for quality assurance of teaching and learning at the TU Darmstadt (QSL means).

Currently the project is in it's second phase (2012-2014). Based on the experience and evaluation of the stage I (2010-2012), the project was modified. Now a basic seminar can be offered every semester. This offers a high number of student teachers an introduction to gender-STEM issues. At the same time providing them with basic theories of women's, gender and queer studies. To ensure personality development, practically relevant methods of teaching and support of students on their way to a professional and gender-competent teaching attitude, regular seminars are offered on:

  • biographical access,
  • video-based analysis of teaching sequences.
  • They open a gender-sensitive perspective on creating lesson concepts.

Instead of a simplified theory-practice understanding professionalization is emphasized as self-reflexive skill and imparted in the courses. Students should achieve a critical and reflexive approach to their own biography, to gender-stereotyping of subjects and implicit attributions and expectations towards male and female pupils. The project shall contribute to the reduction of school gender territories and thus extend study and career choices for female and male pupils.

Schlagwörter Chancengleichheit; Geschlechtsspezifische Faktoren; Gender Mainstreaming; Geschlechtergerechtigkeit; EU; Unterricht; Didaktik; Geschlechtersensibilität; Bildung
Land Deutschland
Bundesland Nordrhein-Westfalen

Themen

Lebenssituation
Qualifizierung
Karriere
Wiss. Einrichtungen Genderaspekte in Forschung und Lehre
Wissenschaftssystem
Doing Gender Geschlechterstereotype

Forschungsgegenstand

Sektoren Hochschule; Elementar-, Primar- und Sekundarstufe
Fächergruppen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)

Beteiligte Institutionen

Zentrale Institution Technische Universität Darmstadt (Darmstadt)
Institutionstyp Technische Universität
Institut Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik
Institutswebsite https://www.abpaed.tu-darmstadt.de/abpaedinstitut/index.de.jsp

Beteiligte Personen

Projektleitung Dr. Olga Zitzelsberger
Projektbearbeitung Florian Cristobal Klenk; Christine Winkler

Methoden & Stichprobe

quantitative Methoden Quantitative Inhaltsanalyse
qualitative Methoden Dokumentenanalyse
weitere Methoden Sekundäranalyse
Stichprobe

Methodischer Ansatz: Befragung, Aktenanalyse, empirisch, Inhaltsanalyse, Sekundäranalyse, Aggregatdatenanalyse, empirisch-qualitativ, empirisch-quantitativ Aktuelle pädagogische Ansätze aus Frauen- und Geschlechterforschung sowie den Queer und Postcolonial Studies Längsschnittstudie: F

Stichprobenumfang: Stichprobe, sonstiges:

Ergebnisse / Output

Veröffentlichungen Winkler, Christine (2014): Das Projekt Gender-MINT - Verbesserung der Unterrichtsqualität in den MINT Fächern. In: Eisenbraun, Verona & Uhl, Siegfried (Hg.): Geschlecht und Vielfalt in Schule und Lehrerbildung. 1. Aufl. Münster: Waxmann, S. 181–190.

Winkler, Christine: Projekt Gender-MINT - Verbesserung der Unterrichtsqualität in den MINT Fächern. Professionalisierung als selbst/ -reflexive Kompetenz. in: Gutenberg Lehrkolleg: Teaching is Touching the Future. Mainz: Univ.-Verlag Webler 2014.

Berichte, Manuskripte, Arbeitspapiere
Konferenzen

Weitere Projektdarstellungen

Projektlink zum SOFISwiki
Weitere Projektdarstellungen https://www.blogs.uni-mainz.de/glk/files/2018/08/P20.pdf


250, SOFISwiki: GESIS, Forschungserhebung 2013/ SOFISwiki