Arbeitsmarkt und Beschäftigung von Frauen aus geschlechtsuntypischen Fächern

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Arbeitsmarkt und Beschäftigung von Frauen aus geschlechtsuntypischen Fächern

Rahmenbedingungen

Laufzeit von 2002/06 bis 2008/03
Projektstatus abgeschlossen
Projekttyp
Art der Finanzierung gefördert; Eigenprojekt
Förderung/Finanzierung Bundesagentur für Arbeit
Förderprogramm

Projektbeschreibung

Projektkürzel
Projekttitel (en) Labor market and employment of women with gender-atypical study subject choices
Link zur Projektwebsite http://www.iab.de/138/section.aspx/Projektdetails/k020731u03
PDF Projektbeschreibung http://www.gesis.org/fileadmin/upload/institut/wiss_arbeitsbereiche/gml/Veranstaltungen/4.NK_2005/Abstracts/Schreyer.pdf
Inhalt Das Projekt erweitert den empirischen Forschungsstand zu Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit von Frauen mit geschlechtsuntypischer Studienfachwahl. Als entsprechende "Männerfächer" (Frauenanteil an den Studierenden unter 25%) werden die Fächer Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik sowie Physik (ohne Lehramt) definiert.

Die Untersuchung konzentriert sich auf die alten Bundesländer seit den 80er Jahren; daneben werden aber auch die neuen Bundesländer in den Blick genommen. Basis der empirischen Arbeit sind im Schwerpunkt amtliche Statistiken (Hochschulstatistik, Mikrozensus, Arbeitslosenstatistik).

Ziel: Die wissenschaftliche und öffentliche Diskussion um Geschlecht und Technik konzentriert sich auf Sozialisation und Bildung. Das IAB-Projekt fokussiert dagegen auf die Arbeitswelt. Es erweitert den empirischen Forschungsstand zu Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit von Akademikerinnen aus technisch-naturwissenschaftlichen Fächern und zeigt politischen Handlungsbedarf auf.

Abstract (en) The aim of the project is to contribute to empirical research about higher education, employment and unemployment of women who studied male dominated subjects. This includes subjects where the women's share of students is below 25% (civic engineering, mechanical engineering, electrical engineering, industrial engineering, computer sciences and physics - all without teachers). The research project concentrates on the old federal states of Germany since the 80ies; but also the new federal states are examined. The empirical basis of the project are official statistics (higher education statistics, microcensus, unemployment statistics).
Schlagwörter Bildungsverlauf; Erwerbsverlauf; Frauenerwerbstätigkeit; Arbeitslosigkeit; Beschäftigung; Elektrotechnik; Männerberuf; Informatik; IngenieurIn; Maschinenbau; Physik
Land Deutschland
Bundesland

Themen

Lebenssituation
Qualifizierung Studienwahl
Karriere Karriereverlauf
Wiss. Einrichtungen
Wissenschaftssystem
Doing Gender Geschlechterstereotype

Forschungsgegenstand

Sektoren Arbeitsmarkt allg.
Fächergruppen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)

Beteiligte Institutionen

Zentrale Institution IAB Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (Nürnberg)
Institutionstyp Andere Institution
Institut
Institutswebsite http://www.iab.de/

Beteiligte Personen

Projektleitung Dr. Franziska Schreyer
Projektbearbeitung

Methoden & Stichprobe

quantitative Methoden Quantitativer Fragebogen (face-to-face, telefonisch, schriftlich)
qualitative Methoden Qualitatives Interview
weitere Methoden Sekundäranalyse
Stichprobe

Methodischer Ansatz: Im Schwerpunkt quantitative Methoden, ergänzt durch offene Leitfadeninterviews. Erhebung: im Schwerpunkt Sekundäranalyse amtlicher Statistiken, ergänzt durch offene Leitfadeninterviews. Längsschnittstudie: F

Stichprobenumfang: Stichprobe, sonstiges:

Ergebnisse / Output

Veröffentlichungen Plicht, Hannelore; Schreyer, Franziska (2002): Ingenieurinnen und Informatikerinnen. Schöne neue Arbeitswelt? Hg. v. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Nürnberg (IAB-Kurzbericht, Bd. 11). Online verfügbar unter http://doku.iab.de/kurzber/2002/kb1102.pdf, zuletzt geprüft am 23.06.2015.

Pflicht, Hannelore; Schreyer, Franziska (2002): Ingenieurinnen und Informatikerinnen. Frauen aus technischen Fächern - Vorteile - Nachteile. In: ibv - Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit (26), S. 2071–2077. Online verfügbar unter http://doku.iab.de/ibv/2002/ibv2602_2071.pdf, zuletzt geprüft am 23.06.2015.

Plicht, Hannelore; Schreyer, Franziska (2002): Ingenieurinnen und Informatikerinnen - ein Überblick über Studium, Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit. In: G. Engelbrech (Hrsg.), Arbeitsmarktchancen für Frauen, (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 258), Nürnberg, S. 145-163.

Schreyer, Franziska; Ramm, Michael; Bargel, Tino (2002): Studierende in "Männerfächern". Eine Sonderauswertung der Konstanzer Studierendensurveys zu Aspekten der Sozio- und Bildungsbiografie. Bundesanstalt für Arbeit. Nürnberg (IAB Werkstattbericht, 5). Online verfügbar unter http://doku.iab.de/werkber/2002/wb0602.pdf, zuletzt geprüft am 24.06.2015.

Berichte, Manuskripte, Arbeitspapiere
Konferenzen

Weitere Projektdarstellungen

Projektlink zum SOFISwiki http://sofis.gesis.org/sofiswiki/Arbeitsmarkt_und_Besch%C3%A4ftigung_von_Frauen_aus_geschlechtsuntypischen_F%C3%A4chern
Weitere Projektdarstellungen


264, SOFISwiki: GESIS, Forschungserhebung 2008