Determinanten der geschlechtsspezifischen Segregation an Universitäten

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Determinanten der geschlechtsspezifischen Segregation an Universitäten

Rahmenbedingungen

Laufzeit von 2009/04 bis 2012/03
Projektstatus abgeschlossen
Projekttyp
Art der Finanzierung gefördert
Förderung/Finanzierung RWTH Aachen, Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder
Förderprogramm Gender-Stipendium

Projektbeschreibung

Projektkürzel
Projekttitel (en) Determinants of sex segregation at universities
Link zur Projektwebsite http://www.soziologie.rwth-aachen.de/aw/cms/website/zielgruppen/gender/forschungsportal/forschungs_projekte/~ubx/geschlechtsspezifische_segregation_an_un/?lang=de
PDF Projektbeschreibung
Inhalt Das wissenschaftliche Personal an deutschen Universitäten ist segregiert nach Geschlecht. Dies belegen die neuesten Daten für das Jahr 2008: Zum einen zeigt sich horizontale Segregation auf Ebene der Professuren (Professorinnenanteil z.B. in Sprach- und Kulturwissenschaften 29,8%, in Ingenieurwissenschaften 8,0%) als auch auf Ebene der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen (Anteil weiblicher Mitarbeiterinnen in Sprach- und Kulturwissenschaften 54,4%, in Ingenieurwissenschaften 19,5%).

Zum anderen lässt sich vertikale Segregation beobachten: Während 26,3% der C2/W1-Professuren weiblich besetzt sind, sinkt dieser Anteil mit steigender Besoldungsgruppe und Position der Professur. So liegt der Frauenanteil für C3/W2-Professuren bei 19,9% und für C4/W3-Professuren bei 12,5% (Daten des Statistischen Bundesamtes, eigene Berechnungen). Es gibt zahlreiche theoretische und empirische Beiträge zur Untersuchung der Unterrepräsentanz oder der Benachteiligung von Frauen in der Wissenschaft, zu geschlechtsspezifischen Karriereverläufen u.a. sowie zur Geschlechtersegregation in Organisationen. Es ist jedoch bislang keine Studie verfügbar, die systematisch die relevanten potentiellen Determinanten der Geschlechtersegregation an Universitäten untersucht. Diesen Beitrag wird diese Studie leisten. Es werden die Frage beantworten, welche Faktoren ausschlaggebend sind für die differentielle Segregation an Universitäten in Deutschland.

Abstract (en)
Schlagwörter Dissertation; Benachteiligung; HochschullehrerIn; WissenschaftlerIn; Frauenanteil; Geschlechtsspezifische Faktoren; Ursache; Hochschulforschung
Land Deutschland
Bundesland

Themen

Lebenssituation
Qualifizierung
Karriere Karriereverlauf
Wiss. Einrichtungen
Wissenschaftssystem
Doing Gender

Forschungsgegenstand

Sektoren Hochschule
Fächergruppen

Beteiligte Institutionen

Zentrale Institution Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) (Aachen)
Institutionstyp Technische Universität
Institut Institut für Soziologie Lehr- und Forschungsgebiet Gender- und Lebenslaufforschung
Institutswebsite https://www.rwth-aachen.de/

Beteiligte Personen

Projektleitung Prof. Ph. D. Heather Hofmeister (Betreuung)
Projektbearbeitung Michaela Jüttemann

Methoden & Stichprobe

quantitative Methoden Quantitativer Fragebogen (face-to-face, telefonisch, schriftlich)
qualitative Methoden
weitere Methoden Sekundäranalyse
Stichprobe Hochschulen
Methodischer Ansatz:
Befragung, empirisch, Sekundäranalyse, Aggregatdatenanalyse, empirisch-quantitativ

Längsschnittstudie: F

Stichprobenumfang: 40 Stichprobe, sonstiges: Nur Daten der Projektplanung, wie groß die Stichprobe im Endeffekt wirklich war, wird nicht angegeben.

Ergebnisse / Output

Veröffentlichungen Dissertation
Berichte, Manuskripte, Arbeitspapiere
Konferenzen

Weitere Projektdarstellungen

Projektlink zum SOFISwiki http://sofis.gesis.org/sofiswiki/Determinanten_der_geschlechtsspezifischen_Segregation_an_Universit%C3%A4ten
Weitere Projektdarstellungen http://www.heather-hofmeister.de/?p=1165


280, SOFISwiki: GESIS, Forschungserhebung 2009