Die Integration hochqualifizierter Migrantinnen auf dem deutschen Arbeitsmarkt

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Migrantinnen in der Spitzenforschung

Die Integration hochqualifizierter Migrantinnen auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Rahmenbedingungen

Laufzeit von 2009/05 bis 2011/04
Projektstatus abgeschlossen
Projekttyp Teilprojekt
Art der Finanzierung gefördert
Förderung/Finanzierung BMBF; ESF
Förderprogramm Frauen an die Spitze

Projektbeschreibung

Projektkürzel
Projekttitel (en)
Link zur Projektwebsite http://www.tuhh.de/agentec/forschung/migrantinnen/migrantinnen_spitzenforschung.html
PDF Projektbeschreibung
Inhalt Das Forschungsprojekt 'Hochqualifizierte Migrantinnen in der technologischen Spitzenforschung an Hochschulen' untersuchte die Integration hochqualifizierter Migrantinnen in Spitzenpositionen an Technischen Hochschulen in Deutschland. Dabei werden insbesondere Migrantinnen osteuropäischer Herkunft betrachtet und die Effekte der Migration auf ihre Karriereverläufe analysiert.

Zentrales Ziel des Projektes ist es, Erkenntnisse über die wesentlichen Bedingungen zu gewinnen, die Kontinuität und Erfolg im Karriereverlauf von Wissenschaftlerinnen an Hochschulen ermöglichen. Des Weiteren werden die Ursachen konkretisiert, die zu Karrierebrüchen und -ausstiegen führen. Die Analyse der Erwerbsverläufe von Migrantinnen ermöglicht darüber hinaus die Evaluation kultureller Normen und Idealvorstellungen einer Gesellschaft hinsichtlich der Zugangschancen von Frauen und Männern zu den Spitzenpositionen in Forschung und Wissenschaft.

Indem die spezifische Situation von hochqualifizierten Wissenschaftlerinnen in Naturwissenschaften und Technik mit Migrationshintergrund auf dem deutschen 'universitären' Arbeitsmarkt untersucht wird, werden zwei Arten der Diskriminierung offen gelegt. So wird die Bedeutung einer Abwertung der beruflichen Qualifikation und des Ausschlusses aus universitären Laufbahnen aufgrund des Geschlechts im Zusammenhang mit der Bedeutung von Staatsangehörigkeit bzw. des Migrationshintergrunds kontextualisiert.

Vor dem gewonnenen Erkenntnishintergrund hinsichtlich der strukturellen Anforderungen an erfolgreiche Karrieren hochqualifizierter Migrantinnen in Forschung und Wissenschaft sollen schließlich Gestaltungs- und Handlungsempfehlungen für Akteurinnen und Akteure in Hochschule und Politik entwickelt und mit diesen diskutiert werden.

Abstract (en)
Schlagwörter MigrantIn; Migration; Spitzenforschung; Technische Hochschule; Intersektionalität; Osteuropa; Transnationalismus
Land Deutschland
Bundesland

Themen

Lebenssituation Migration / ethnische Herkunft; Mobilität
Qualifizierung
Karriere Karriereverlauf
Wiss. Einrichtungen
Wissenschaftssystem
Doing Gender

Forschungsgegenstand

Sektoren Hochschule
Fächergruppen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)

Beteiligte Institutionen

Zentrale Institution Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) (Aachen)
Institutionstyp Technische Universität
Institut Integration Team – Human Resources, Gender and Diversity Management -IGaD-
Institutswebsite http://www.igad.rwth-aachen.de/

Beteiligte Personen

Projektleitung Dr. Andrea Wolffram
Projektbearbeitung Anna Bouffier

Methoden & Stichprobe

quantitative Methoden
qualitative Methoden Qualitatives Interview; Biographische Methode
weitere Methoden
Stichprobe ExpertInnen; NaturwissenschaftlerInnen; MigrantInnen

Methodischer Ansatz: ExpertInneninterviews; Die Ergebnisse aus diesen 'Experteninterviews' fließen in die Entwicklung von Interviewleitfäden mit den hochqualifizierten Wissenschaftlerinnen mit Migrationshintergrund ein. Längsschnittstudie: F

Stichprobenumfang: Stichprobe, sonstiges:

Ergebnisse / Output

Veröffentlichungen
Berichte, Manuskripte, Arbeitspapiere
Konferenzen

Weitere Projektdarstellungen

Projektlink zum SOFISwiki
Weitere Projektdarstellungen http://www.gdi.rwth-aachen.de/forschung/migration/


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