Familiengerechte Universität Bamberg

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Familiengerechte Universität Bamberg

Rahmenbedingungen

Laufzeit von 2005/01 bis 2007/12
Projektstatus abgeschlossen
Projekttyp
Art der Finanzierung gefördert
Förderung/Finanzierung Freistaat Bayern, Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration
Förderprogramm

Projektbeschreibung

Projektkürzel
Projekttitel (en) Family-friendly university of Bamberg
Link zur Projektwebsite http://www.ifb.bayern.de/projekte/neue/27347/index.php
PDF Projektbeschreibung
Inhalt Die Problematik der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist seit langem auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen erkannt und steht immer wieder in der öffentlichen Diskussion. Die Familienpolitik versucht mit Maßnahmen wie dem Bundeserziehungsgeldgesetz und dem Ausbau der institutionellen Kinderbetreuung den Familien die Lösung zu erleichtern. Die Wirtschaft hat sich diesem Thema mittlerweile ebenfalls angenommen und immer mehr Unternehmen erkennen den Nutzen eines "familienfreundlichen" Betriebes. Dagegen ist die Vereinbarkeit von Familie und Ausbildung noch weitgehend unerforscht und unbeachtet. Zwar ist nach wie vor für viele junge Menschen der Einstieg in den Beruf eine wichtige Voraussetzung für die Familiengründung, doch insbesondere diejenigen, die lange Ausbildungszeiten auf sich nehmen und eine hohe berufliche Qualifikation anstreben, leiden häufig unter der mangelnden Vereinbarkeit von Familie und Ausbildung. Häufig wird in diesem Zusammenhang auch auf die demographische Entwicklung und die hohe Kinderlosigkeit bei Akademikerinnen hingewiesen. Aus der Familienforschung ist bekannt, dass endgültige Kinderlosigkeit oftmals aus einem ständigen zeitlichen Aufschub des Kinderwunsches resultiert.

Vor diesem Hintergrund haben nun auch die deutschen Hochschulen begonnen, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen und die gemeinnützige Hertie-Stiftung hat das "Audit Familiengerechte Hochschule" entwickelt: Sein Ziel ist es, eine tragfähige Balance zwischen den betrieblichen Interessen der Hochschule und den familiären Interessen ihrer Beschäftigten und Studierenden zu erreichen und dies langfristig in den Hochschulen zu verankern.

Das Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg hat im Rahmen seines Work-Life-Balance Projekts bereits im Jahr 2003 eine Bestands- und Bedarfsanalyse bei den Beschäftigten und Studierenden der Otto-Friedrich Universität Bamberg durchgeführt und Maßnahmen zur der Verbesserung der Familienfreundlichkeit empfohlen. Die Universitätsleitung hat darauf hin die Zertifizierung angestrebt und seit 22. November 2005 hat der Audit-Rat der Beruf & Familie GmbH die Universität Bamberg mit dem Grundzertifikat zum Audit Familiengerechte Hochschule ausgezeichnet. Im Rahmen des Zertifizierungsprozesses wurde vom ifb erneut eine Erhebung zum Bedarf an Kinderbetreuung an der Otto-Friedrich Universität Bamberg durchgeführt.

Abstract (en)
Schlagwörter Familienfreundliche Hochschule; Kind; Betreuung; Familie; Familie-Beruf; Work-Life-Balance; Universität Bamberg; Audit
Land Deutschland
Bundesland Bayern

Themen

Lebenssituation Vereinbarkeit
Qualifizierung Studium
Karriere
Wiss. Einrichtungen
Wissenschaftssystem
Doing Gender

Forschungsgegenstand

Sektoren Hochschule
Fächergruppen

Beteiligte Institutionen

Zentrale Institution Universität Bamberg (Bamberg)
Institutionstyp Universität
Institut Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg -ifb-
Institutswebsite http://www.ifb.bayern.de/
Zentrale Institution Bamberger Centrum für Empirische Studien -BACES- (Bamberg,)
Institutionstyp Universität
Institut
Institutswebsite http://www.uni-bamberg.de/zentren/baces/

Beteiligte Personen

Projektleitung Harald Rost 
Projektbearbeitung Sabine Franke

Methoden & Stichprobe

quantitative Methoden Quantitative Online-Befragung
qualitative Methoden
weitere Methoden
Stichprobe Studierende; Wissenschaftliche Mitarbeitende

Methodischer Ansatz: Befragung, empirisch, empirisch-quantitativ

Zielgruppe der Bedarfserhebung waren alle Mitarbeiter bzw. studierenden Eltern der Universität Bamberg, die minderjährige Kinder zu betreuen haben. Da bislang keine Informationen über die Anzahl der Kinder bei den Beschäftigten und Studierenden vorliegen und somit die Grundgesamtheit nicht bekannt ist, wurden alle 781 Mitarbeiter und 8.496 Studierenden der Universität Bamberg (am Stichtag) über ihre E-Mail Adresse angeschrieben und auf die Befragung hingewiesen. Die Erhebung über den Bedarf an Kinderbetreuung an der Otto-Friedrich Universität Bamberg wurde mittels einer standardisierten Online-Befragung vom Bamberger Centrum für Europäische Studien (BACES) zwischen 31. Mai und 30. Juni 2006 durchgeführt. Insgesamt nahmen 178 Personen an der Befragung teil, davon 81 (45,5%) studierende Eltern und 97 (54,5%) Beschäftigte der Universität Bamberg. Längsschnittstudie: F

Stichprobenumfang: 178 Stichprobe, sonstiges:

Ergebnisse / Output

Veröffentlichungen Franke, Sabine; Rost, Harald (2006): Bedarf an Kinderbetreuung an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Ergebnisse der Bedarfserhebung unter den studierenden Eltern und den Mitarbeitern. Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb). Bamberg (ifb Materialien, 7). Online verfügbar unter http://www.ifb.bayern.de/imperia/md/content/stmas/ifb/materialien/mat_2006_7.pdf, zuletzt geprüft am 19.02.2015.
Berichte, Manuskripte, Arbeitspapiere
Konferenzen

Weitere Projektdarstellungen

Projektlink zum SOFISwiki http://sofis.gesis.org/sofiswiki/Familiengerechte_Universit%C3%A4t_Bamberg
Weitere Projektdarstellungen


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