Frauen im Innovationsprozess

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Frauen im Innovationsprozess

Rahmenbedingungen

Laufzeit von 2013/02 bis 2013/08
Projektstatus abgeschlossen
Projekttyp
Art der Finanzierung Auftragsforschung
Förderung/Finanzierung Expertenkommission Forschung und Innovation - EFI - (Berlin)
Förderprogramm

Projektbeschreibung

Projektkürzel
Projekttitel (en) Women in the innovation process
Link zur Projektwebsite
PDF Projektbeschreibung
Inhalt Die Frage zur Rolle von Frauen im Innovationsprozess erlangt, insbesondere durch den Fachkräftemangel in Forschung und Technik (Bargel et al. 2007, Koppel 2007, Fuchs 2009, Ihsen et al. 2009, Schlenker 2009, VDI 2009, Kaiser et al. 2012) sowie durch die vorliegenden demografischen Prognosen zunehmende Relevanz hinsichtlich der Innovationsleistungen in Deutschland. Im europäischen Industriesektor sind nur ca. 13 Prozent aller Forschenden Frauen, in Deutschland nur ca. 19 Prozent (European Commission 2013e). Die Forschung hat dahingehend gezeigt, dass eine Diversifikation von Arbeitskräften und die Einbeziehung von Genderaspekten in das Innovationsgeschehen förderlich sind (Bührer/ Schraudner 2006), während Uniformität eher als hinderlich für die Innovationsleistung und den ökonomischer Erfolg gesehen wird (Matthies 2006).

Trotz des wirtschaftlichen Vorsprungs vor den europäischen Nachbarstaaten liegen Deutschland und das deutschsprachige Europa hinsichtlich geschlechtsunspezifischer Berufswahl und der kontinuierlichen, erfolgreichen Einbindung von Frauen in Forschung und Technik in einigen Bereichen hinter diesen zurück. So liegt Deutschland im internationalen und europäischen Vergleich hinsichtlich des Frauenanteils auf dem 18. von 22 Plätzen. Besser sieht die Situation in den Naturwissenschaften aus: Hier belegt Deutschland den 5. von 22 Plätzen (GWK 2011).

Der schon länger festgestellte und prognostizierte Fachkräftemangel in Forschung und Technik führt zu umfangreichen Studien über Zugänge und berufliche Entwicklungsperspektiven in MINT-Studiengängen und -berufen. Der Frauenanteil in den MINT-Studiengängen liegt nach wie vor unter dem Durchschnitt aller Studiengänge (z.B. GWK 2011). Zwar weisen aktuelle Statistiken einen Anstieg der Studentinnenzahlen auf, es zeigen sich dabei jedoch zugleich große Unterschiede zwischen den einzelnen Fächern. Dieser geschlechtersegregierte Zugang (Sagebiel/ Hoeborn 2004, Allmendinger et al. 2008) wird mit den nach wie vor bestehenden gesellschaftlichen Rollenbildern und der sozialen Konstruktion der MINT-Berufe mit ihrem unterschiedlich stark ausgeprägten "männlichen" Image (in der Biologie gering, in der Elektrotechnik hoch) erklärt (z.B. Engler 1993, Wolffram 2003, Ihsen 2006, Könekamp 2007, Derboven/ Winker 2010). Bereits im EFI-Gutachten 2013 wurde auf die unzureichende Integration von Frauen ins deutsche Innovationssystem entlang spezifischer Zielgruppen eingegangen (Leszczensky et al. 2013).

Daran anknüpfend lassen sich für die hier vorgelegte Studie über alle drei Zielgruppen (Studentinnen, Forscherinnen, Frauen in Führungspositionen) drei leitende Grundannahmen formulieren:

  • Mehr strukturelle und kulturelle Gründe als individuelles Interesse behindern den Zugang zu Frauen in MI(N)T-Studiengängen und -Berufen.
  • Mehr strukturelle und kulturelle Gründe als individuelles Erwerbsinteresse be- und verhindern die nachhaltig erfolgreiche Berufsentwicklung von Frauen in MI(N)T-Berufen.
  • Bisherige Forschungsergebnisse deuten auf unbewusste Benachteiligung von Frauen aufgrund kulturbedingter Stereotypen bezüglich geringerer Fähigkeiten von Frauen (in Führung) hin.

Die vorliegende Studie zielt darauf, einen Beitrag zur Beantwortung dieser Fragen zu leisten, wobei auf Basis von empirischen Analysen qualitativ und quantitativ erhobene Daten untersucht werden. Entlang des gesamten Karriereverlaufs werden Ursachen für die geringe Inklusion von Frauen ins deutsche Innovationssystem aufgezeigt. Der Blick auf das deutsche Innovationssystem wird durch eine internationale Perspektive erweitert: Exemplarisch wird die Situation von Frauen im Innovationsprozess in Österreich, Schweden, Rumänien und den USA analysiert. Auf der Basis dieser Ergebnisse kommen Expert/-innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Wissenschaftspolitik zu Wort, erläutern ihre Wahrnehmungen auf die aktuelle Situation und Veränderungskonzepte aus ihrer jeweilig spezifischen Sicht. Weiterführende Vorschläge für ein konsistentes Erfolgsmonitoring sowie Empfehlungen für nachhaltig angelegte strukturelle und kulturelle Veränderungen in Wirtschaft und Wissenschaft werden aus den zentralen Erkenntnissen dieser Studie abgeleitet.

Die zentralen Erkenntnisse im Einzelnen: Noch gelingt es nicht in ausreichendem Maße, Mädchen während ihrer Schulzeit für Mathematik und Naturwissenschaften zu interessieren. Der spätestens mit Einsetzen der Pubertät entstehende Konflikt mit gängigen weiblichen Rollenstereotypen und das weitgehende Fehlen von Rollenvorbildern führen zu einer nicht fachlich begründeten Selbst-Selektion junger Frauen. Die Steigerungsraten der MINT-Studentinnen der letzten Jahre scheinen im Zusammenhang mit mehrjährigen öffentlichkeitswirksamen Kampagnen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu stehen. Hier werden moderne und attraktive MINT-Berufsbilder, auch anhand konkreter Beispiele erfolgreicher Frauen und moderner Arbeitsmodelle, präsentiert. Eine systematische Untersuchung von belastbaren Synergieeffekten, basierend auf bereits vorliegenden Wirksamkeitsmessungen, steht jedoch noch aus. Während innerhalb der MINT-Studiengänge die soziale Integration von Frauen weitgehend gelungen ist, finden sich gleichzeitig Mechanismen und Verhaltensweisen, die eine kollegiale Akzeptanz, im Sinne einer selbstverständlichen Vorwegnahme vorhandener fachlicher Kompetenzen, erschweren. An jeder Schnittstelle der Studien-, und der späteren beruflichen Entwicklung werden Frauen hinsichtlich ihrer fachlichen Fähigkeiten hinterfragt und müssen diese erneut beweisen. Dies führt dazu, dass Frauen während der Ausbildungs- und Berufszeit immer wieder individuelle Kompensationsleistungen erbringen, indem sie sich selbst und ihre Berufswahl erklären, höheren Leistungsanforderungen ausgesetzt sind und eine dauerhafte "Beweislast" verspüren. Dies mag ein Grund sein, warum auch innerhalb der einzelnen MINT-Fächer die Frauenanteile je nach Vertiefungsfach variieren: Unter dem Gesichtspunkt der Erfolgswahrscheinlichkeit und auch einem zu erwartenden späteren Nutzen spezialisieren sich Frauen eher in "kleinen" Fächern und dort, wo bereits andere Frauen sind. Hierzu passt auch unser Befund, dass berufliche Entwicklung und erfolgreiche Integration von Frauen eher in kleinen und mittelständischen Unternehmen als in Großunternehmen stattfinden. Um diese Situation im Studium und in der Berufseinstiegsphase aufzufangen, haben Hochschulen und Unternehmen, oft in Kooperation miteinander, in Deutschland flächendeckend Unterstützungsprogramme, wie z.B. Mentoringprogramme oder Netzwerke, aufgelegt. Es ist davon auszugehen, dass diese zwar individuelle Unterstützung bieten, solche Maßnahmen aber nur geringe Auswirkungen auf Struktur- oder Kulturveränderungen in den jeweiligen Organisationen haben. Messungen zur Wirksamkeit dieser Maßnahmen liegen in aller Regel nicht vor. Der nicht fachlich begründete "Drop Out" also das sukzessive Verlassen von Frauen an jeder Schnittstelle ihrer Ausbildungs- und Berufsentwicklung, ist erst in den letzten Jahren in den Fokus systematischer Forschung gelangt.

In den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen liegt der Anteil von Studienabbrecherinnen nicht über dem von Studienabbrechern, dagegen verlassen mehr Frauen als Männer mathematisch-naturwissenschaftliche Studiengänge. Hinsichtlich der Integration von Frauen in den (Forschungs-)Beruf ist festzustellen, dass zwar auch hier seitens vieler Unternehmen ebenfalls Pull-Strategien eingesetzt werden, um mehr qualifizierte Frauen zu gewinnen, diese aber noch nicht systematisch in spezifischen Personalentwicklungsprogrammen (Push-Strategien) weiter geführt werden. Im Gegenteil ist eine generelle Erwartungshaltung in den Institutionen zu finden, zwar mehr Frauen beschäftigen zu wollen, nicht aber entsprechende Anpassungen an die vorhandenen Strukturen und Kulturen vornehmen zu wollen.

"Diversity als business case" ist vielerorts eher rhetorisch als konzeptionell verankert. Aus Sicht vieler Arbeitgeber ist die Notwendigkeit nicht gegeben, grundsätzlich Arbeits- und Leistungsbewertungsmodelle zu überdenken. Obwohl auch Frauen ohne Familie individuelle Kompensationsleistungen zu erbringen haben, reduziert sich die Lösungssuche vielerorts auf den Umgang mit Eltern, und hier vor allem Müttern. Üblich bleibt in Wissenschaft und Wirtschaft der Anspruch an Fach- und Führungskräfte, dass "Leistung = Anwesenheit + Verfügbarkeit" ist, so dass insbesondere Frauen, die ihren Beruf verlassen (Drop-Out), dies mit beruflicher Unzufriedenheit sowie mit individuellen Konflikten mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und zwischen Berufs- und Geschlechterrolle begründen. Zudem zeigen sich auch beim Berufseinstieg und im weiteren Karriereverlauf Selbst-Selektionsmechanismen von Frauen, die dazu führen, dass sich die MINT-Absolventinnen eher für vermeintlich "sichere" aber dafür nicht unbedingt karriereorientierte, Berufe entscheiden. Dies hat nicht-intendierte Auswirkungen, z.B. auf die Befristung von Verträgen, niedrigere Gehälter und fachlich nicht adäquate Beschäftigung. Öffentliche und politische Diskurse der letzten Jahre haben offensichtlich einen positiven Einfluss auf die Steigerung der erwerbstätigen weiblichen MINT-Beschäftigten genommen. Neben Fachkräftemangel und der demografischen Entwicklung führen sanktionierbare Zielvereinbarungs- und Quotendebatten dazu, dass auf allen Ebenen die Frauenanteile zunehmen. Das für den Wissenschaftsbereich diskutierte "Kaskadenmodell" kann in einigen MINT-Fächern, und hier besonders in den Ingenieurwissenschaften, mittelfristig positive Effekte haben, in anderen aber bereits nicht mehr, da die prozentualen Anteile in den nächst höheren Stufen bereits den vorherigen ungefähr entsprechen. Es liegt mittlerweile eine umfangreiche Studiensammlung aus der Genderforschung zur Ursachenanalyse der Situation von Frauen in MINT-Studiengängen und -Berufen, sowohl national als auch international, vor. Diese Ergebnisse erreichen allerdings die relevanten Organisationseinheiten nur unsystematisch, so dass die Erkenntnisse der Genderforschung bei der (Weiter-)Entwicklung von Konzepten bisher kaum eine Rolle spielen. In diesen Kontext gehört auch das bislang eher unsystematische Verknüpfen von "Gender" mit "Innovation": Zum einen sind Forscherinnen noch immer innerhalb ihrer scientific community weniger sichtbar, z.B. bei Patentanmeldungen, zum anderen fehlen aufgrund ihrer mangelnden Einbeziehung wichtige Kreativitäts- und Innovationspotenziale. Eine wichtige Erkenntnis bei der Durchführung eines internationalen Vergleichs zur Integration von Frauen in das jeweilige nationale Innovationssystem ist der Mangel an komparativen Studien. Zwar kann der Status-Quo dort befriedigend verglichen werden, wo systematische Vergleichsdaten vorliegen. Allerdings folgt die Daten-Aufbereitung national und international unterschiedlichen Klassifikationen und Systematisierungen. Restriktionen in der Vergleichbarkeit von Daten resultieren des Weiteren aus einem hohen Aggregationsniveau, das differenzierte Vergleiche unmöglich macht. Allerdings ermöglicht eine Betrachtung sowohl der gesellschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen, als auch der gleichstellungs- und innovationspolitischen Zugänge in ausgewählten Ländern das Identifizieren von Veränderungsansätzen für das deutsche Innovationssystem. In Österreich konnte in den letzten Jahren eine deutliche Erhöhung des Frauenanteils in der universitären, außeruniversitären und in der industriellen Forschung erreicht werden, wozu ein umfassender Mix an politischen Maßnahmen einschließlich der Integration der Gender-Perspektive in die Forschungsförderung beigetragen haben. In Schweden wurden durch jahrzehntelange Gleichstellungsbemühungen die geschlechtssegregierten Rollenbilder weitgehend modernisiert, gleichzeitig liegt der Innovationsförderung ein breiteres Innovationsverständnis zugrunde, das auch soziale und Dienstleistungsinnovationen umfasst. Entsprechend ist in Schweden der Frauenanteil bei den Forschenden wie auch bei den Führungskräften vergleichsweise hoch. Allerdings erweist sich ein hoher Frauenanteil bei Forschenden und Führungskräften nicht automatisch als geeigneter Indikator für eine umfassende Integration von Frauen in das jeweilige nationale Innovationssystem: Länder wie Rumänien verfügen zwar über einen überdurchschnittlichen hohen Professorinnen-Anteil, doch ist dieser eher als historisches Erbe der sozialistischen Ära, denn als gleichstellungs- oder innovationspolitisches Ziel zu betrachten. In den USA finden sich Bestrebungen, über die Veränderung der Forschungskultur sowie über eine stärkere Berücksichtigung von Genderaspekten in naturwissenschaftlich-technischen Forschungsinhalten (gendered innovations) Frauen stärker ins Innovationssystem, und die Genderperspektive in die Forschung, zu integrieren. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass mehr strukturelle und kulturelle Gründe als individuelles Interesse den Zugang von Frauen in MI(N)T-Studiengängen und –berufen behindern. Diese Problematik setzt sich in den individuellen Karriereverläufen der befragten Frauen im Innovationssystem fort. Auch hier be- und verhindern strukturelle und kulturelle Gründe die nachhaltig erfolgreiche Berufsentwicklung von, und die Einnahme von Führungspositionen durch, Frauen aus MI(N)T-Berufen.

Die aus diesen Befunden abgeleiteten Empfehlungen orientieren sich an folgenden Fragen:

  • Wie bringen wir mehr Frauen ins Innovationssystem?
  • Wie gelingt ein nachhaltig erfolgreicher Verbleib von Frauen im Innovationssystem?
  • (Wie) Verändert sich Innovation durch die Beteiligung von Frauen?

Für alle Zielgruppen und die Innovationsförderung in Deutschland sind dazu natürlich gesellschaftliche Rahmenbedingungen relevant, die diese Förderung unterstützen. Dazu gehört aus bildungs- und berufsökonomischer Sicht der weitere Ausbau ganztägiger Betreuungs- und Bildungseinrichtungen, nicht nur zur Entlastung der Eltern, sondern vor allem für die kontinuierliche Entwicklung der Kinder. Gendersensibilisierung sollte integraler Bestandteil aller pädagogischer Berufe und Teil der Ausbildung bzw. des Lehramtsstudiums sein. Eine Aufwertung des Fachs Mathematik, insbesondere als moderne Kernkompetenz und in den relevanten Anwendungsgebieten, insbesondere Technik, spielt eine wichtige Rolle für die Motivation von jungen Menschen, insbesondere junger Frauen, für die spätere Wahl von MINT-Berufen. Die gesetzlichen Regelungen zur Ehe- und Familienförderung sollten hinsichtlich der implizit vermittelten Botschaften auf ihre Zukunftsdimension überprüft werden. Zur Veränderung fach- und führungskultureller Traditionen wäre aus gesellschaftlicher Perspektive ein Fokus auf die internen Prozesse in Organisationen zu begrüßen. Dazu gehört die Überprüfung der Wirksamkeit bisheriger Arbeits- und Bewertungsmodelle, die Integration von Work-Life-Balance in die langfristige berufliche Planung sowie der stärkere Ausbau von dual career-Modellen zur langfristigen Bindung von Mitarbeiter/-innen an die Organisation. Ein Schwerpunkt sollte hier auf der Einbindung des mittleren Managements liegen. Organisationen sollten sich außerdem mit den Konsequenzen einer weiteren Internationalisierung (erfolgreiche Einbindung von Migrant/-innen, Förderung der Mobilität von Mitarbeiter/-innen) sowie mit den sich wandelnden Erwartungen der jungen Generationen an einen erfolgreichen Berufsverlauf auseinander setzen. Hinsichtlich der Auswirkungen auf die Innovationsqualität sollte auch in Deutschland stärker danach getrachtet werden, der Innovationspolitik ein breiteres Innovationsverständnis zugrunde zu legen, "Innovation" nicht ausschließlich technisch, sondern auch sozial zu interpretieren und entsprechende interdisziplinäre Ansätze zu fördern. Damit würden nicht nur mehr Frauen im Innovationsprozess, sondern auch eine Steigerung der Innovationsleistung erreicht.

Zusammenfassung der Empfehlungen zur besseren Integration von Frauen in das deutsche Innovationssystem:

  • gesellschaftliche Rollenbilder modernisieren;
  • formale Vorgaben ausbauen und Verbindlichkeiten bei der Zielerreichung erhöhen;
  • Führungskulturen verändern; Bewusstsein über Gleichstellung als Innovationsfaktor stärken;
  • Wirksamkeitsmessungen von Fördermaßnahmen ausbauen, und geschlechtsspezifisches Monitoring der F&E-Beschäftigung systematisieren.
Abstract (en)
Schlagwörter Innovation; Beruf; Frauenbild; Forschung und Entwicklung; Interkultureller Vergleich; ExpertIn
Land Deutschland; Österreich; Schweden; Rumänien; USA
Bundesland

Themen

Lebenssituation Vereinbarkeit
Qualifizierung Studium
Karriere Führungspositionen; Karriereverlauf
Wiss. Einrichtungen Gleichstellungsarbeit/Gleichstellungspolitik
Wissenschaftssystem Wissenschaftskultur
Doing Gender Geschlechterstereotype

Forschungsgegenstand

Sektoren außerhochschulische Forschungseinrichtung; Hochschule; Wirtschaft / Industrie; Arbeitsmarkt allg.
Fächergruppen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)

Beteiligte Institutionen

Zentrale Institution Technische Universität München (München)
Institutionstyp Technische Universität
Institut Gender Studies in Ingenieurwissenschaften
Institutswebsite https://www.gender.edu.tum.de/
Zentrale Institution Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH (Graz)
Institutionstyp Kommerzielle Forschungseinrichtung
Institut
Institutswebsite http://www.joanneum.at/

Beteiligte Personen

Projektleitung Prof. Dr. Susanne Ihsen; Dr. Helene Schiffbänker
Projektbearbeitung Yves Jeanrenaud; Yves Jeanrenaud; Ulrike Sanwald; Katharina Scheibl; Wolfram Schneider; Florian Holzinger

Methoden & Stichprobe

quantitative Methoden
qualitative Methoden Qualitatives Interview
weitere Methoden Sekundäranalyse
Stichprobe Studierende; ForscherInnen; Führungskräfte

Methodischer Ansatz: Qualitatives Interview (Zielgruppen Studierende, Forscherende und Führungskräfte; Auswahlverfahren: Zufall). Qualitatives Interview (Frauen im Innovationsprozess). Sekundäranalyse von Aggregatdaten (Statistik über Forschung und Entwicklung (FuE) im deutschen Wirtschaftssektor). Die Feldarbeit erfolgte durch Mitarbeiter/-innen des Projekts. Längsschnittstudie: F

Stichprobenumfang: Stichprobe, sonstiges:

Ergebnisse / Output

Veröffentlichungen http://www.e-fi.de/fileadmin/Innovationsstudien_2014/StuDIS_12_2014.pdf
Berichte, Manuskripte, Arbeitspapiere Ihsen, Susanne; Schiffbänker, Helene; Holzinger, Florian; Jeanrenaud, Yves; Sanwald, Ulrike; Scheibl, Katharina; Schneider, Wolfram (2014): Frauen im Innovationsprozess. Berlin: Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) (Studien zum deutschen Innovationssystem, Nr. 12-2014). Online verfügbar unter http://www.e-fi.de/fileadmin/Innovationsstudien_2014/StuDIS_12_2014.pdf, zuletzt geprüft am 25.02.2016.
Konferenzen

Weitere Projektdarstellungen

Projektlink zum SOFISwiki http://sofis.gesis.org/sofiswiki/Frauen_im_Innovationsprozess
Weitere Projektdarstellungen http://www.gender.edu.tum.de/abgeschlossene-forschungsprojekte.html


288, SOFISwiki: GESIS, Forschungserhebung 2013