Frauen und Macht - Frauen an die Spitze

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Veränderungspotenziale von Führungsfrauen in Umwelt und Technik

Frauen und Macht - Frauen an die Spitze

Rahmenbedingungen

Laufzeit von 2009/04 bis 2012/05
Projektstatus abgeschlossen
Projekttyp Verbundprojekt
Art der Finanzierung gefördert
Förderung/Finanzierung BMBF; ESF
Förderprogramm Frauen an die Spitze

Projektbeschreibung

Projektkürzel
Projekttitel (en)
Link zur Projektwebsite http://www.spitzenfrauen.uni-wuppertal.de/
PDF Projektbeschreibung http://www.spitzenfrauen.uni-wuppertal.de/fileadmin/paedagogik/frauen-an-der-spitze/files/Flyer_Spitzenfrauen.pdf
Inhalt Ziel des Projektes ist es, Veränderungspotenziale auszuloten. Zum einen geht es um den Einfluss von Führungsfrauen auf die Organisationskultur in technischen Berufen (Schwerpunkt der Bergischen Universität Wuppertal). Zum anderen wird die Macht und werden die Veränderungspotenziale im Bereich Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung von Frauen in Umweltberufen untersucht (Schwerpunkt des Wuppertal Instituts). Es wird die Frage gestellt, wie eine Innovationskultur entsteht und wie die Verknüpfung von Arbeits- und Lebenswelt gelingt. Gleichstellungspolitiken (Gender Mainstreaming, Managing Diversity) und damit verbundene Fördermaßnahmen sind unter dem Aspekt guter Praxis einbezogen.

Forschungsfragen:

  • Entwickeln Frauen in Führungspositionen einen neuen Führungsstil? Welche Rolle spielen dabei unterschiedliche Erfahrungen und Schwerpunkte? Welche Rolle spielen Erwartungen der Umgebung?
  • Wird das Handeln von Frauen in Führungspositionen in ihrem Arbeitsumfeld anerkannt und wertgeschätzt? Welchen Einfluss hat das auf ihre Veränderungsmöglichkeiten?
  • Wie beurteilen Führungsfrauen die Aufstiegschancen in ihrem Fachgebiet? Ist ihre Führungsposition mit einer Erfolgsgeschichte verknüpft oder befinden sich die Frauen in einer 'Sackgasse' ohne weitere Karriereoptionen?
  • Wann und wie werden Innovationspotenziale von Frauen in Führungspositionen blockiert, z.B. weil sie sich traditionellen Leitbildern angleichen müssen, um diese Positionen zu erlangen und auszufüllen?
  • Welche Art von Macht und Einfluss haben Führungsfrauen auf die Institutionen, in denen sie arbeiten?
  • Inwieweit hinterfragen Frauen in Machtpositionen die existierenden Machtverhältnisse?
  • In welchen Organisationstypen existiert ein dominantes männliches Selbstverständnis? In welchen Organisationen herrscht Offenheit für Innovationen in Bezug auf geschlechtliche Organisationskulturen?
Abstract (en)
Schlagwörter Management; Macht; Leitbild; Rollenbild; Umwelt; Nachhaltige Entwicklung; Nachhaltigkeit; Familie-Beruf; Führungsstil
Land Deutschland
Bundesland

Themen

Lebenssituation
Qualifizierung
Karriere Führungspositionen; Karriereverlauf; Karriereförderung
Wiss. Einrichtungen Organisationsentwicklung
Wissenschaftssystem Wissenschaftskultur
Doing Gender Geschlechterstereotype

Forschungsgegenstand

Sektoren außerhochschulische Forschungseinrichtung; Hochschule; Wirtschaft / Industrie
Fächergruppen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)

Beteiligte Institutionen

Zentrale Institution Universität Wuppertal (Wuppertal)
Institutionstyp Universität
Institut
Institutswebsite http://www.uni-wuppertal.de/startseite.html
Zentrale Institution Institut für Klima, Umwelt und Energie GmbH (Wuppertal)
Institutionstyp Kommerzielle Forschungseinrichtung
Institut
Institutswebsite http://wupperinst.org/home/

Beteiligte Personen

Projektleitung Prof. Dr. Felizitas Sagebiel; PD Dr. Uta von Winterfeld
Projektbearbeitung

Methoden & Stichprobe

quantitative Methoden
qualitative Methoden Qualitatives Interview; Dokumentenanalyse; Gruppendiskussion
weitere Methoden
Stichprobe GleichstellungsakteurInnen; Führungskräfte

Methodischer Ansatz: Als Berufsgruppen sind NaturwissenschaftlerInnen und IngenieurInnen in den Berufsfeldern Umwelt und Technik vorgesehen. Insgesamt werden acht Organisationen untersucht, davon je zwei Unternehmen, Forschungsinstitute, Universitäten und politische Institutionen. In jeder Organisation werden Interviews mit Führungskräften (Frauen und Männern) und Schlüsselpersonen aus der Personalentwicklung und/oder der Gleichstellungsstelle bzw. Diversity-Abteilung gemacht. Außerdem werden Fokusgruppendiskussionen (mit Frauen und Männern getrennt) durchgeführt und wird die Website jeder untersuchten Organisation analysiert. Die Ergebnisse werden nicht nur wissenschaftlich ausgewertet, sondern auch in Form von Broschüren, Handlungsleitfäden etc. für Handlungsempfehlungen nutzbar gemacht. Längsschnittstudie: F

Stichprobenumfang: Stichprobe, sonstiges:

Ergebnisse / Output

Veröffentlichungen http://www.spitzenfrauen.uni-wuppertal.de/veroeffentlichungen.html
Berichte, Manuskripte, Arbeitspapiere Schrettenbrunner, Christine T.; Sagebiel, Felizitas; Hendrix, Ulla (2012): Netzwerke als Gestaltungspotenziale von Führungsfrauen in Umwelt und Technik. Broschüre 1. Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH; Bergische Universität Wuppertal (Spitzenfrauen). Online verfügbar unter http://www.spitzenfrauen.uni-wuppertal.de/fileadmin/paedagogik/frauen-an-der-spitze/files/Spitzenfrauen_Brosch%C3%BCre_Netzwerke.pdf, zuletzt geprüft am 14.10.2014.

Ulla Hendrix, Felizitas Sagebiel: Veränderungspotenziale von Führungsfrauen in Umwelt und Technik – erste Ergebnisse und Anregungen zum Projekt erschienen in: magazIn SoSe2011, Halbjährliches Magazin der Gleichstellungsbeauftragten der Bergischen Universität Wuppertal http://www.spitzenfrauen.uni-wuppertal.de/fileadmin/paedagogik/frauen-an-der-spitze/files/Artikel_Magazin_SoSe11_final.pdf

Konferenzen Veränderungspotenziale von Führungsfrauen in Umwelt und Technik

Konferenz am 16. und 17. Januar 2012 an der Bergischen Universität Wuppertal http://www.spitzenfrauen.uni-wuppertal.de/konferenzen.html

Weitere Projektdarstellungen

Projektlink zum SOFISwiki http://sofis.gesis.org/sofiswiki/Frauen_und_Macht_-_Frauen_an_der_Spitze_in_Umweltberufen._Ver%C3%A4nderungspotenziale_von_F%C3%BChrungsfrauen_in_Umwelt_und_Technik
Weitere Projektdarstellungen


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