Gender-Chancen: Nutzung des Potenzials von Frauen im Innovationssystem

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Gender-Chancen: Nutzung des Potenzials von Frauen im Innovationssystem

Rahmenbedingungen

Laufzeit von 2007/11 bis 2010/03
Projektstatus abgeschlossen
Projekttyp
Art der Finanzierung gefördert
Förderung/Finanzierung BMBF
Förderprogramm

Projektbeschreibung

Projektkürzel GenderChancen
Projekttitel (en)
Link zur Projektwebsite http://www.isi.fraunhofer.de/isi-de/p/projekte/archiv/sub_genderchancen.php
PDF Projektbeschreibung
Inhalt Im Fokus der Studie "Gender Chancen – Nutzung des Potenzials von Frauen im Innovationssystem" in deren Rahmen die Untersuchung "Frauen im Innovationssystem – im Team zum Erfolg" entstanden ist, steht die Überlegung, unter welchen Bedingungen Frauen besonders erfolgreich sind, d.h. einen hohen Beitrag zum Innovationssystem leisten. Dieser Blickwinkel war Ausgangpunkt des Forschungsvorhabens, das unter Leitung der Fraunhofer-Gesellschaft von dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, der Technischen Universität Berlin, c'trains Kulturvermittlung sowie wehking pr als Projektpartnern durchgeführt wurde.

Ziel des Teilprojekts des Fraunhofer ISI ist es, Wege aufzuzeigen, welche Grundbedingungen in Organisationen dazu beitragen, dass das Potenzial von Frauen genutzt werden kann. Es ging darum, insbesondere der Frage nachzugehen, wie das kreative Potenzial, das sich in der Wissenschaft durch Publikationen und Patente messen lässt, genutzt werden kann und welche Rahmenbedingungen dafür bedeutsam sind. Es sollen außerdem Wege aufgezeigt werden, wie Frauen verstärkt für das Innovationssystem gewonnen und gehalten und ihre Kompetenzen gezielt eingebunden werden können. In einer zweiten Publikation wurden die ermittelten Faktoren, die Frauen besonders erfolgreich machen, an den Maßnahmen gespiegelt, die derzeit in Universitäten, Forschungsorganisationen und Unternehmen durchgeführt werden.

Abstract (en)
Schlagwörter Innovationssystem; Patent; Diversity; Innovation; Forschung und Entwicklung; Fraunhofer-Gesellschaft; Innovationsforschung; Potential
Land Deutschland
Bundesland

Themen

Lebenssituation
Qualifizierung Nachwuchs(förderung)
Karriere Führungspositionen; Karriereverlauf; Netzwerke
Wiss. Einrichtungen Diversity Management
Wissenschaftssystem
Doing Gender

Forschungsgegenstand

Sektoren außerhochschulische Forschungseinrichtung
Fächergruppen

Beteiligte Institutionen

Zentrale Institution Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI (München)
Institutionstyp Außeruniversitäre Forschungseinrichtung
Institut
Institutswebsite http://www.isi.fraunhofer.de/isi-de/index.php#http://www.isi.fraunhofer.de/isi-de/index.php
Zentrale Institution Technische Universität Berlin (Berlin)
Institutionstyp Technische Universität
Institut Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb, Gender und Diversity in Organisationen
Institutswebsite http://www.gender-diversity.tu-berlin.de/gdo/gender_und_diversity_in_organisationen/
Zentrale Institution Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO (München)
Institutionstyp Außeruniversitäre Forschungseinrichtung
Institut
Institutswebsite http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/

Beteiligte Personen

Projektleitung Prof. Dr. rer.nat. Martina Schraudner; Dr. Susanne Bührer
Projektbearbeitung

Methoden & Stichprobe

quantitative Methoden
qualitative Methoden Qualitatives Interview
weitere Methoden
Stichprobe ForscherInnen; Wissenschaftliche Mitarbeitende

Methodischer Ansatz: Die ISI-Studie basierte auf ausführlichen persönlichen Interviews mit 29 sogenannten Innovationsträgerinnen und zusätzlichen 41 Gesprächen mit Personen aus deren beruflichem Umfeld. Die Innovationsträgerinnen wurden aufgrund ihrer hohen Anzahl an Patenten und Publikationen in den einschlägigen Patent- und Publikationsdatenbanken identifiziert. Die Gesprächspartner/-innen stammen aus den Bereichen Energietechnik, Produktionstechnik, Life Sciences mit Schwerpunkt Biotechnologie sowie der Nanotechnologie. Der zeitliche Schwerpunkt der Gespräche war von Herbst 2008 bis Frühjahr 2009. Konzeptioneller Ausgangspunkt der Studie war die Frage nach typischen fördernden und hemmenden Faktoren für innovative und kreative Leistungen unter Gender-Perspektive. Dabei haben wir differenziert nach Mikrofaktoren (Persönlichkeit, biographische Merkmale), Mesofaktoren (berufliche und soziale Netzwerke) sowie Makrofaktoren (organisatorisches Umfeld inklusive Frauenfördermaßnahmen und Diversity-Ansätzen). Längsschnittstudie: F

Stichprobenumfang: ForscherInnen: 29; Mitarbeitende: 41 Stichprobe, sonstiges:

Ergebnisse / Output

Veröffentlichungen Bührer, Susanne; Hufnagl, Miriam; Schraudner, Martina (2009): Frauen im Innovationssystem – im Team zum Erfolg. Stuttgart: Fraunhofer Verlag. Online verfügbar unter http://publica.fraunhofer.de/documents/N-111752.html, zuletzt geprüft am 15.07.2015.

Schraudner, Martina (Hg.) (2010): Diversity im Innovationssystem. Stuttgart: Fraunhofer Verlag.

Bührer, Susanne; Hufnagl, Miriam (2010): Successful women innovators – how did they get where they are? In: Dieter Spath, Peter Ohlhausen und Anne Spitzley (Hg.): The Innovation Potential of Diversity. Practical Examples for the Innovation Management. Stuttgart: Fraunhofer Verlag, S. 117–145.

Berichte, Manuskripte, Arbeitspapiere
Konferenzen Fachforum 30.11.2009 in München

Programm: http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2009/08/Fraunhofer-Fachforum-2009.pdf

Weitere Projektdarstellungen

Projektlink zum SOFISwiki
Weitere Projektdarstellungen http://www.gender-diversity.tu-berlin.de/gdo/beendete_projekte/genderchancen/

http://www.komm-mach-mint.de/MINT-News/Partner-News/Gender-Chancen


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