Genderfairness von berufs- und studieneignungsdiagnostischer Tests

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Genderfairness von berufs- und studieneignungsdiagnostischer Tests

Rahmenbedingungen

Laufzeit von 2009/10 bis 2012/09
Projektstatus abgeschlossen
Projekttyp
Art der Finanzierung gefördert
Förderung/Finanzierung BMBF; ESF
Förderprogramm Frauen an die Spitze

Projektbeschreibung

Projektkürzel
Projekttitel (en)
Link zur Projektwebsite https://scikon.uni-konstanz.de/projekte/1357/
PDF Projektbeschreibung http://www.dlr.de/pt/Portaldata/45/Resources/a_dokumente/bildungsforschung/esf-vorhaben/FP_0930_Okay_FaS.pdf
Inhalt In attraktiven Studiengängen übersteigen die Bewerberzahlen die zur Verfügung stehenden Studienplätze bei Weitem. Die Hochschulen müssen immer häufiger entscheiden, welche Studienbewerber sie aufnehmen wollen. Im Rahmen hochschuleigener Auswahlverfahren setzen deutsche Hochschulen neben der Abiturnote zunehmend Studierfähigkeitstests ein, welche sich in anderen Ländern seit Jahren etabliert haben. Die Tests haben damit einen Einfluss auf den Berufsweg von zahlreichen Studieninteressierten, weshalb hohe Fairnessanforderungen an die Tests gestellt werden. Amerikanische Studien liefern jedoch Hinweise, dass Studierfähigkeitstests die Studienleistungen von Frauen unterschätzen (d. h. eine geschlechtsspezifische differenzielle Prognose aufweisen; Young & Kobrin, 2001). Diese Annahme wird in der vorliegenden Arbeit auf ihre Generalisierbarkeit überprüft (Frage I). Zusätzlich wird untersucht, inwiefern sich die geschlechtsspezifische differenzielle Prognose auch für ausgewählte deutschsprachige Studierfähigkeitstests zeigt (Frage II), ob die Mitberücksichtigung der Abiturnote die Vorhersage-Fairness günstig beeinflusst und wenn ja, woran dies liegt (Frage III) und wie eine solche geschlechtsspezifische Unterschätzung des Studienerfolgs erklärt werden kann (Frage IV).
Abstract (en)
Schlagwörter Berufswahl; Geschlechtsspezifische Faktoren; Studienerfolg; Bias; Studienauswahl
Land Deutschland
Bundesland

Themen

Lebenssituation Geschlechterarrangements
Qualifizierung Studienwahl; Studium
Karriere
Wiss. Einrichtungen Genderaspekte in Forschung und Lehre
Wissenschaftssystem
Doing Gender

Forschungsgegenstand

Sektoren Hochschule
Fächergruppen

Beteiligte Institutionen

Zentrale Institution Universität Konstanz (Konstanz)
Institutionstyp Universität
Institut Mathematisch-Naturwissenschaftliche Sektion - Fachbereich Psychologie - Arbeitsgruppe Psychologische Diagnostik und Gesundheitspsychologie
Institutswebsite http://www.psychologie.uni-konstanz.de/willkommen/

Beteiligte Personen

Projektleitung Dr. Benedikt Hell
Projektbearbeitung Johannes Schult

Methoden & Stichprobe

quantitative Methoden Metaanalyse
qualitative Methoden
weitere Methoden Sekundäranalyse
Stichprobe StudienanfängerInnen

Methodischer Ansatz: Längsschnittstudie: F

Stichprobenumfang: Stichprobe, sonstiges:

Ergebnisse / Output

Veröffentlichungen Fischer, Franziska (2013): Fairness von Studierfähigkeitstests. Ausmaß und Gründe für die Unterschätzung der Studienleistungen von Frauen. Dissertation, Konstanz. Online verfügbar unter http://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/21320, zuletzt geprüft am 29.07.2015.
Berichte, Manuskripte, Arbeitspapiere
Konferenzen

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