Geschichte der Frauen- und Mädchenbildung

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Geschichte des Frauenstudiums an der TU Dresden

Geschichte der Frauen- und Mädchenbildung

Rahmenbedingungen

Laufzeit von 2007/01
Projektstatus abgeschlossen
Projekttyp
Art der Finanzierung gefördert; Eigenprojekt
Förderung/Finanzierung Deutscher Akademikerinnen Bund e.V.; GEW Sachsen; Hans-Böckler-Stiftung; Freistaat Sachsen, Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Förderprogramm

Projektbeschreibung

Projektkürzel
Projekttitel (en) History of women's and girls' education - History of women studying at the TU Dresden
Link zur Projektwebsite http://forschungsinfo.tu-dresden.de/detail/forschungsprojekt/10323
PDF Projektbeschreibung
Inhalt Im Jahre 1906 endete in Sachsen der Jahrhunderte währende Ausschluss von Frauen aus akademischer Bildung - sie erhielten nun die Berechtigung zum Studium an der Universität Leipzig. Ein reichliches Jahr später, am 1. November 1907, durfte sich schließlich auch die erste Frau an der Technischen Hochschule Dresden einschreiben. Die am 6./7. November 2007 an der TU Dresden durchgeführte wissenschaftliche Tagung "Frauen in der Wissenschaft - Stieftöchter der Alma Mater" nahm diese Zäsur zum Anlass, um die langen und wechselvollen Wege von Frauen in Wissenschaft und Lehre mit Blick auf aktuelle Problemlagen und Herausforderungen zu diskutieren. Dabei interessierten ebenso Ausgrenzungsmechanismen wie diejenigen Bedingungen und Faktoren, die es Frauen ermöglichten, zu Bildung und Ausbildung, zu Gelehrtheit und Akzeptanz in den Wissenschaften zu unterschiedlichen Zeiten zu gelangen.


Die Tagung besaß eine historische und eine aktuelle Dimension - sie suchte dezidiert die epochenübergreifende Perspektive, um die historische Genese ungleicher Teilhabe von Frauen und Männern in der Wissenschaft zu verdeutlichen. Sie thematisierte zunächst die Entstehung der Universität als Männerwelt und das Wirken gelehrter Frauen im Spätmittelalter bzw. in der Frühen Neuzeit, beleuchtete dann den mächtigen Bewegungsschub zur Zulassung von Frauen zu akademischer Bildung und zu akademischen Berufen im 19. Jh. und interessierte sich schließlich für die Veränderung der Wissenschaften durch den Eintritt von Frauen sowie für die Stratifikation der Geschlechter im universitären Raum des 20. und 21. Jahrhundert. Ihr besonderer Schwerpunkt lag auf der Entwicklung weiblicher Teilhabe an der TU Dresden. Dabei fanden einerseits hervorragende Wissenschaftlerinnen und Absolventinnen Würdigung, andererseits wurden aber auch existierende Problemlagen analysiert und diskutiert. Die Tagung wandte sich zugleich an Studierende und Lehrende von Universitäten und zielte darüber hinaus auch auf die an Geschlechtergerechtigkeit interessierte außeruniversitäre Öffentlichkeit ab. Es war ihr Anliegen, im fächer- und generationsübergreifenden Dialog Barrieren und Perspektiven von Frauen im System der Wissenschaften zu erörtern, damit Genderkompetenz zu fördern und letztendlich Impulse zur Vorantreibung der Gleichstellung der Geschlechter an den Universitäten zu vermitteln. Im Jahr 2008 wurden durch SHK ergänzende Recherchen sowie Materialauswertungen fortgesetzt und die Publikation der Tagungsbeiträge vorbereitet. Der Tagungsband soll 2009 erscheinen.

Abstract (en)
Schlagwörter Historische Entwicklung; Bildung; Hochschulbildung; Wirtschafts- und Sozialgeschichte; TU Dresden
Land Deutschland
Bundesland Sachsen

Themen

Lebenssituation
Qualifizierung Studium
Karriere
Wiss. Einrichtungen Gleichstellungsarbeit/Gleichstellungspolitik
Wissenschaftssystem
Doing Gender

Forschungsgegenstand

Sektoren Hochschule
Fächergruppen

Beteiligte Institutionen

Zentrale Institution Technische Universität Dresden (Dresden)
Institutionstyp Technische Universität
Institut Professur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Institutswebsite http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/philosophische_fakultaet/ig/wsge/index_html

Beteiligte Personen

Projektleitung Prof. Dr. Susanne Schötz; Dr. phil. Sonja Koch; Dr. Brigitte Schober; Dr. Hildegard Küllchen
Projektbearbeitung Ramona Bechler; Miriam Frotscher; Carolin Frank; Christian Herm

Methoden & Stichprobe

quantitative Methoden
qualitative Methoden
weitere Methoden
Stichprobe

Methodischer Ansatz: Längsschnittstudie: F

Stichprobenumfang: Stichprobe, sonstiges:

Ergebnisse / Output

Veröffentlichungen Schötz, Susanne (2014): "Sind Frauen studierfähig?" Das Ringen um die Öffnung der Universitäten für Frauen in Deutschland. In: Rüdiger Fikentscher (Hg.): Lernkulturen in Europa: Mitteldeutscher Verlag (mdv aktuell, 10) S.:146-163.
Berichte, Manuskripte, Arbeitspapiere
Konferenzen Tagung "Frauen in der Wissenschaft - Stieftöchter der Alma Mater?" 2.-3.11.2007 Dresden

Bericht von Janett Schiedgen: http://www.fzs.de/news/150791.html

Weitere Projektdarstellungen

Projektlink zum SOFISwiki http://sofis.gesis.org/sofiswiki/Geschichte_der_Frauen-_und_M%C3%A4dchenbildung_-_Geschichte_des_Frauenstudiums_an_der_TU_Dresden
Weitere Projektdarstellungen


292, SOFISwiki: GESIS, Forschungserhebung 2008