Geschlechtsbezogene vertikale Segregation in der Medizin

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Karriere und Familie - zwei unvereinbare Entitäten?

Geschlechtsbezogene vertikale Segregation in der Medizin

Rahmenbedingungen

Laufzeit von 2010/01 bis 2010/12
Projektstatus abgeschlossen
Projekttyp
Art der Finanzierung gefördert
Förderung/Finanzierung Medizinische Fakultät Leipzig
Förderprogramm Nachwuchsförderung über formel.1-Programm

Projektbeschreibung

Projektkürzel
Projekttitel (en) Horizontal and vertical gender segregation within the medical profession
Link zur Projektwebsite http://medpsy.uniklinikum-leipzig.de/medpsych.site,postext,forschungsschwerpunkte,a_id,695.html
PDF Projektbeschreibung
Inhalt In der Medizin scheint Gender Mainstreaming angesichts der Tatsache, dass mittlerweile nahezu 70% aller Studienanfänger Frauen sind, kein zu diskutierendes Thema mehr zu sein, schaut man allerdings auf die 8% Professorinnen, so ist schnell ein Perspektivwechsel notwendig. Bei der Ursachenanalyse werden zur Begründung häufig das Vereinbarkeitsproblem von Beruf und Familie und die in diesem Zusammenhang offensichtlich nach wie vor à priori gesetzte geschlechtsspezifische Aufgabenverteilung zwischen den Geschlechtern bemüht. Auf struktureller Ebene scheinen viele Gegebenheiten vorhanden, um die Vereinbarkeitsthematik zu "lösen", subtile Diskriminierungen von Frauen im beruflichen Alltag hingegen sind weniger leicht zu messen und noch schwieriger zu verändern.

Ziel des vorliegenden Forschungsprojektes ist es, die regelhaften Prozesse herauszuarbeiten, die das vielfach bestätigte Bild eines geschlechtstypischen Karriereverlaufes von Ärztinnen und Ärzten sowie eine späte oder ausbleibende Elternschaft vor allem von Frauen reproduzieren.

Abstract (en)
Schlagwörter Berufsverlauf; Familie; Geschlechtsspezifische Faktoren; Elternschaft; Familie-Beruf; Medizinsoziologie
Land Deutschland
Bundesland

Themen

Lebenssituation Vereinbarkeit
Qualifizierung
Karriere Karriereverlauf
Wiss. Einrichtungen
Wissenschaftssystem
Doing Gender

Forschungsgegenstand

Sektoren
Fächergruppen Medizin

Beteiligte Institutionen

Zentrale Institution Universitätsklinikum Leipzig (Leipzig)
Institutionstyp Universitätsklinikum
Institut Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie
Institutswebsite http://medpsy.uniklinikum-leipzig.de/

Beteiligte Personen

Projektleitung
Projektbearbeitung Ute Kraus; PD Dr. Yve Stöbel-Richter; Kathleen Pöge

Methoden & Stichprobe

quantitative Methoden
qualitative Methoden Qualitativer Fragebogen (face-to-face, telefonisch, schriftlich)
weitere Methoden
Stichprobe ÄrztInnen

Methodischer Ansatz: Auf der Basis narrativer Interviews sollen sowohl bewusste und explizite Begründungen für das praktizierte Lebensarrangement als auch die implizite und dem Erzählenden nicht unbedingt bewusste Logik seines Handelns herausgearbeitet werden. Ableitend sollen Schlussfolgerungen gezogen werden, wie im Sinne einer "Familiengerechten Hochschule" prozessstrukturelle Veränderungen angeregt werden können. Längsschnittstudie: F

Stichprobenumfang: 9 Stichprobe, sonstiges:

Ergebnisse / Output

Veröffentlichungen
Berichte, Manuskripte, Arbeitspapiere
Konferenzen

Weitere Projektdarstellungen

Projektlink zum SOFISwiki http://sofis.gesis.org/sofiswiki/Geschlechtsbezogene_vertikale_Segregation_in_der_Medizin._Karriere_und_Familie_-_zwei_unvereinbare_Entit%C3%A4ten%3F
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