Reflexionsprozesse als Bildungspotential

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Eine qualitativ-rekonstruktive Studie über Rezeption und Aneignung von geschlechtersensiblen Perspektiven bei Studierenden der Erziehungswissenschaften

Reflexionsprozesse als Bildungspotential

Rahmenbedingungen

Laufzeit von 2009/01
Projektstatus unbestimmt
Projekttyp
Art der Finanzierung gefördert
Förderung/Finanzierung Hans-Böckler-Stiftung
Förderprogramm Promotionskolleg 'Geschlechterverhältnisse im Spannungsfeld von Arbeit, Organisation und Demokratie'

Projektbeschreibung

Projektkürzel
Projekttitel (en) Reflection processes as an educational potential. A qualitative-reconstructive study on the reception and appropriation of gender-oriented perspectives among education science students
Link zur Projektwebsite
PDF Projektbeschreibung
Inhalt In diesem Dissertationsprojekt werden folgende forschungsleitende Fragen gestellt:
  • Wie und warum deuten Studierende die Relevanz von Geschlechterperspektiven unterschiedlich?
  • Woran orientieren sich Studierende bei der Thematisierung von Geschlecht?
  • Lassen sich Brüche zwischen Orientierungsschemata und handlungsleitenden Orientierungen der Studierenden erkennen?
  • Inwieweit ist die (De-)Thematisierung von Geschlecht durch den Habitus im Feld der Bildungseinrichtung Universität geprägt?
  • Inwieweit ist, für Studierende, Geschlecht eine relevante Kategorie für ihr Leben, ihr Studium oder ihr zukünftiges Berufs- und Arbeitsfeld?

Es wird der Vorannahme nachgegangen, dass die Relevanz und Bedeutung von Geschlechterperspektiven keine subjektiv individuelle und partikuläre Wahl ist, sondern vielmehr von strukturellen Bedingungen geprägt ist. Sie ist nicht (nur) das Ergebnis einer persönlichen Wahl und individuellen Entscheidungen, sondern geprägt von habituellen Praxen, vom universitären Raum, disziplinären Diskurs und gesellschaftlichen Denkschemata.
Ziel ist es die Relevanz von geschlechtersensiblen Perspektiven bei Studierenden zu explizieren und mögliche Widerstände oder (De-)Thematisierungsmodi aufzuzeigen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, theoretische und methodische Gestaltungskonzepte zu erarbeiten, um im Sinne der Reflexivität die Vermittlung von geschlechtersensiblen Perspektiven an der Bildungsinstitution Universität zu ermöglichen und zu integrieren.

Abstract (en)
Schlagwörter Dissertation; Hochschullehre; StudentIn; Diskurs; Feldtheorie; Rezeption; Lehramt; Rollenbild; Bachelor; Erziehungswissenschaft; Habitus; Bourdieu; Reflexivität; Geschlechtersensibilität
Land Deutschland
Bundesland

Themen

Lebenssituation
Qualifizierung Studium
Karriere
Wiss. Einrichtungen Genderaspekte in Forschung und Lehre
Wissenschaftssystem
Doing Gender Geschlechterstereotype

Forschungsgegenstand

Sektoren
Fächergruppen Sozial- u. Gesellschaftswissenschaften

Beteiligte Institutionen

Zentrale Institution Universität Marburg (Marburg)
Institutionstyp Universität
Institut Gesellschaftswissenschaften und Philosophie, Genderkolleg
Institutswebsite https://www.uni-marburg.de/de/fb03

Beteiligte Personen

Projektleitung Prof. Dr. Susanne Maurer (Betreuung)
Projektbearbeitung Sabine Klinger

Methoden & Stichprobe

quantitative Methoden
qualitative Methoden Gruppendiskussion
weitere Methoden
Stichprobe Studierende
Methodischer Ansatz:
Befragung, anwendungsorientiert, empirisch, Gruppendiskussion, Querschnitt, empirisch-qualitativ, empirisch-quantitativ
Empirisches Datenmaterial und Auswertung: Es wurden 4 Gruppendiskussionen an zwei Universitäten durchgeführt. Es haben sich 14 Studierende (2 männlich, 12 weiblich; 7 BA- und 7 Diplomstudierende) beteiligt. Im Anschluss an die Gruppendiskussionen fanden mit allen Beteiligten Einzelinterviews statt. Die Auswertungsmethode ist rekonstruktiv und erfolgt mittels der dokumentarischen Methode nach Bohnsack.

Längsschnittstudie: F

Stichprobenumfang: 14 Stichprobe, sonstiges:

Ergebnisse / Output

Veröffentlichungen keine Angabe
Berichte, Manuskripte, Arbeitspapiere
Konferenzen

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