Soziomedizinische Genderforschung zur Herzinsuffizienz

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Soziomedizinische Genderforschung zur Herzinsuffizienz

Rahmenbedingungen

Laufzeit von 2004/04 bis 2006/10
Projektstatus abgeschlossen
Projekttyp Teilprojekt
Art der Finanzierung Auftragsforschung
Förderung/Finanzierung BMBF
Förderprogramm

Projektbeschreibung

Projektkürzel
Projekttitel (en) Gender specific aspects of cardiac insufficiency: a sociomedical analysis (sub-project 14 within the 'Competence net cardiac insufficiency')
Link zur Projektwebsite
PDF Projektbeschreibung
Inhalt Teilprojekt 14 im Kompetenznetz Herzinsuffizienz

Genderspezifische Faktoren der Herzinsuffizienz sollen in ihrer Bedeutung sowohl für die medizinische Forschung, als auch für die Versorgung der Patientinnen und Patienten erfasst werden. Wenn Genderaspekte in der medizinischen und in der Gesundheitsforschung berücksichtigt werden, dann geschieht das bislang fast ausnahmslos mit Blick auf die Seiten der Frauen. Diese Einseitigkeit wird in dem Teilprojekt durch die Integration von Männerforschung überwunden. In Kooperation mit anderen Teilprojekten wird das soziomedizinische Genderwissen sowohl der einzelnen Projekte, als auch des Projektverbundes verbessert.

Forschungsparadigma: Nach neuesten Untersuchungen wird die Herzinsuffizienz als für das Gesundheitswesen ständig wachsendes Problem prognostiziert. Trotz erheblicher Erfolge der Herz-Kreislaufforschung in Diagnostik und Therapie ist bis heute nur eine weitgehend symptomorientierte Therapie möglich. Ein wichtiger Grund hierfür ist, dass Frauen in den meisten bisher durchgeführten klinischen Studien unterrepräsentiert sind. Die Variable Geschlecht ("Gender") wird nicht angemessen berücksichtigt. Eine geschlechtsvergleichende Perspektive ist notwendig, um Diagnostik, Versorgung und Therapie für Frauen und Männer zu optimieren.

Abstract (en)
Schlagwörter Medizinische Versorgung; Medizin; Herzkrankheit; Geschlechtsspezifische Faktoren; PatientIn; Männerforschung; Medizinsoziologie; Gendermedizin
Land Deutschland
Bundesland

Themen

Lebenssituation
Qualifizierung
Karriere
Wiss. Einrichtungen Genderaspekte in Forschung und Lehre
Wissenschaftssystem
Doing Gender Männlichkeit

Forschungsgegenstand

Sektoren
Fächergruppen Medizin

Beteiligte Institutionen

Zentrale Institution Universität Duisburg-Essen (Essen)
Institutionstyp Universität
Institut Essener Kolleg für Geschlechterforschung
Institutswebsite https://www.uni-due.de/ekfg/
Zentrale Institution Universität Witten/Herdecke (Witten)
Institutionstyp Universität
Institut Fak. für Gesundheit
Institutswebsite http://www.uni-wh.de/gesundheit/

Beteiligte Personen

Projektleitung Prof. Dr. Doris Janshen; Prof. Dr. Petra Thürmann; Dr. med. Thomas Scheffold
Projektbearbeitung Dr. Claudia Gärtner

Methoden & Stichprobe

quantitative Methoden
qualitative Methoden Qualitative Beobachtung
weitere Methoden
Stichprobe PatientInnen
Methodischer Ansatz:
Beobachtung, empirisch, Querschnitt

Längsschnittstudie: F

Stichprobenumfang: 60-80 Stichprobe, sonstiges: Anfallende Patienten und Patientinnen mit Herzinsuffizienz nach NYHA I-IV

Ergebnisse / Output

Veröffentlichungen
Berichte, Manuskripte, Arbeitspapiere
Konferenzen Janshen, Doris (2008): Soziomedizinische Genderforschung - ein interdisziplinäres Muss. Online verfügbar unter http://innovation-gute-arbeit.verdi.de/++file++536a157c6f6844064800113a/download/jashen_soziomedizinischegenderforschung.pdf, zuletzt geprüft am 04.02.2019.

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