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Auf der Suche nach dem verlorenen Nachwuchs
Faechergruppen Sozial- u. Gesellschaftswissenschaften  + , Geisteswissenschaften  + , MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)  +
Finanzierungsart gefördert  +
Foerderprogramm Frauen an die Spitze  +
Foerderung BMBF  + , ESF  +
Inhalt Im Fokus des Projektes stehen die Karriere
Im Fokus des Projektes stehen die Karriereverläufe des wissenschaftlichen Nachwuchses. Geschätzt wird, dass nur ein Drittel der jungen Wissenschaftler/innen in Deutschland ihr gesamtes Berufsleben in der Wissenschaft verbringt (Janson et al. 2006). Über die zwei Drittel, die eine Zeitlang im Wissenschaftssystem tätig sind und dann ihren beruflichen Weg außeruniversitär weiterverfolgen, gibt es bislang keine konkreten Informationen. Es ist davon auszugehen, dass die Gründe für das Verlassen der Hochschule (ob mit oder ohne Promotion) nicht nur in den Individuen selbst zu suchen, sondern auch wissenschaftssystemimmanent sind. Es ist zu vermuten, dass hier Selektionsmechanismen wirken, die vor allem hochqualifizierte und motivierte Frauen ausgrenzen, die somit der Wissenschaft verloren gehen. Die forschungsleitenden Fragen sind u.a.: * Wie verlaufen die Selektionsprozesse des wissenschaftlichen Nachwuchses? * Wer steigt mit welchem Qualifikationsgrad aus und warum? * Und wie verläuft die berufliche Karriere dieser "Hochschulaussteiger/innen"? * Und verbleiben tatsächlich die "Besten" in der Wissenschaft? Auf der Basis der Hochschulpersonalstatistik und der Auswertung der Daten ausgewählter Universitäten werden die Ausgeschiedenen seit 2003 genauer verfolgt sowie über Befragungen (quantitativ und qualitativ) Zusammenhänge zwischen Beschäftigungsbedingungen und Promotionserfolg sowie den Abbrüchen, Ausstiegen, Wechseln und Lebensplanungen (z.B. Partnerschaftskonstellationen und Kinder/-wunsch) eruiert. Die Karrierewege außerhalb der Universität, insbesondere in der Industrie und anderen Berufsfeldern, werden in die Untersuchung einbezogen, um zu erfahren, welche Alternativen sich für die jungen Wissenschaftler/innen eröffnen bzw. von ihnen bevorzugt wahrgenommen werden. Dies wird über institutionelle Fallanalysen untersucht, in die sowohl die MINT-Fächer als auch geistes-/kulturwissenschaftliche Fächer einbezogen werden.
issenschaftliche Fächer einbezogen werden.  +
Inst Institut Zentrum für Hochschulbildung  +
Inst Institutionstyp Technische Universität  +
Inst Ort Dortmund  +
Inst Website http://www.zhb.tu-dortmund.de/zhb/de/home/  +
Inst ZentraleInstitution Technische Universität Dortmund  +
Konferenzen Fachtagung am 17. und 18. Januar 2013 an d
Fachtagung am 17. und 18. Januar 2013 an der TU Dortmund: Optimale Bedingungen für Wissenschaftskarrieren? Arbeits- und lebensweltliche Einflussfaktoren auf den Ausstieg aus und den Verbleib in der Universität. http://www.zhb.tu-dortmund.de/zhb/hd/de/archiv/mobile_dropouts/fachtagung/index.html Tagungsdokumentation: http://www.zhb.tu-dortmund.de/zhb/hd/de/archiv/mobile_dropouts/fachtagung/tagungsdokumentation/index.html
fachtagung/tagungsdokumentation/index.html  +
Land Deutschland  +
Met Laengsschnitt 0  +
Met MethodischerAnsatz amtliche Hochschul­personalstatistik, die Auswertung der anonymisierten Personalstandsdaten ausgewählter bundesdeutscher Universitäten  +
PDF-Projektbeschreibung http://www.zhb.tu-dortmund.de/zhb/hd/de/archiv/mobile_dropouts/30_5_11_kurzbeschreibung_projekt_mobile-drop-outs.pdf  +
ProjektEnde April 2013  +
ProjektKuerzel Mobile Dropouts  +
ProjektStart Mai 2010  +
ProjektWebsite http://www.zhb.tu-dortmund.de/zhb/hd/de/archiv/mobile_dropouts/index.html  +
Projektbearbeitung Dr. Christina Möller  + , Petra Selent  + , Dr. Ramona Schürmann  + , Dr. Dorothee Koch  + , Kirsten Heusgen  +
Projektberichte Sigrid Metz-Göckel/Petra Selent. Prekarisierung als biographische Verunsicherung und Mobilität beruflicher Karrieren;– einige kritische Fragen. http://www.zhb.tu-dortmund.de/hd/media/projekte/mobile-dropouts/Vortrag_Metz-Goeckel_Selent_14_03_2013.pdf  +
Projektleitung Prof. Dr. Sigrid Metz-Göckel  +
Projektnummer 34  +
Projektstatus abgeschlossen  +
Projekttitel Auf der Suche nach dem verlorenen Nachwuchs  +
Qualitative Methoden Fallstudie  + , Qualitative Online-Befragung  +
Quantitative Methoden Quantitative Online-Befragung  +
Schlagwoerter Wissenschaftlicher Nachwuchs  + , Beschäftigungsbedingungen  + , Kinderwunsch  + , Lebensplanung  + , WissenschaftlerIn  + , Generatives Verhalten  + , Familienfreundliche Hochschule  + , Entscheidung  +
Sektoren Wirtschaft / Industrie  +
Stp Stichprobe HochschulaussteigerInnen  +
Thema Karriere Karriereverlauf  +
Thema Lebenssituation Mobilität  + , Soziale Herkunft  +
Thema Qualifizierung Nachwuchs(förderung)  +
Untertitel Mobilität und Drop-Out des wissenschaftlichen Nachwuchses  +
Veroeffentlichungen Auswahl * Selent, Petra; Koch, Dorothee; H
Auswahl * Selent, Petra; Koch, Dorothee; Heusgen, Kirsten; Schürmann, Ramona; Metz-Göckel, Sigrid (Hg.) (2015): Wissenschaftliche Karriere muss man sich leisten können. Mobilität und Drop-Out des wissenschaftlichen Nachwuchses. Leverkusen: Budrich Barbara. * Metz-Göckel, Sigrid; Selent, Petra; Schürmann, Ramona (2010): Integration und Selektion. Dem Dropout von Wissenschaftlerinnen auf der Spur. In: Beiträge zur Hochschulforschung 32 (1), S. 8–35. Online verfügbar unter http://www.bzh.bayern.de/uploads/media/1-2010-metz-goeckel-selent-schuermann.pdf, zuletzt geprüft am 28.01.2019. * Metz-Göckel, Sigrid; Möller, Christina; Auferkorte-Michaelis, Nicole (2009): Wissenschaft als Lebensform – Eltern unerwünscht? Kinderlosigkeit und Beschäftigungsverhältnisse des wissenschaftlichen Personals der nordrhein-westfälischen Universitäten. Opladen: Barbara Budrich.
n Universitäten. Opladen: Barbara Budrich.  +
Weitere Methoden Sekundäranalyse  +
Kategorien Projekt
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28 Januar 2019 13:53:40  +
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