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Balancierung von Wissenschaft und Elternschaft
Finanzierungsart gefördert  +
Foerderung BMBF  +
Inhalt Den Hintergrund des Forschungsvorhabens bi
Den Hintergrund des Forschungsvorhabens bildeten die eingeschränkten Gestaltungsspielräume für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der deutschen Wissenschaft. Dies zeigt sich in einem für den europäischen Vergleich außerordentlich hohen Anteil kinderloser Wissenschaftlerinnen und in der stetigen Zunahme kinderloser männlicher Nachwuchswissenschaftler an deutschen Universitäten. Allerdings ist der Erkenntnisstand zur aktuellen Kinderzahl des wissenschaftlichen Personals sowie zu den Bedingungsfaktoren generativer Entscheidungen im Rahmen von Wissenschaftsorganisationen insgesamt noch lückenhaft. Das Projekt zielte auf die Erfassung der zugrundeliegenden individuellen Entscheidungsprozesse und organisationalen Strukturen an deutschen Universitäten, die eine Verbindung von wissenschaftlicher Karriere und Familienverantwortung begünstigen oder behindern. Aus den Analysen wurden Empfehlungen für Handlungsansätze im Bereich Hochschulpolitik abgeleitet. Das methodische Vorgehen unterteilte sich in einen quantitativen und einen qualitativen Studienteil. In einem ersten Schritt wurde eine großangelegte Online-Befragung durchgeführt. Dabei wurden ca. 40.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an ausgewählten Universitäten aus dem gesamten Bundesgebiet persönlich per E-Mail angeschrieben und um Teilnahme gebeten. Anschließend wurden diese quantitativen Umfrageergebnisse in einem zweiten Studienabschnitt durch qualitative Telefoninterviews an einer kleineren Stichprobe vertieft und ergänzt. Die Studie knüpfte damit an zentrale Forschungsdesiderate an, indem männliche Wissenschaftler in die Bearbeitung der Thematik eingeschlossen wurden, eine Ausweitung der Perspektive und Stichprobe auf Statusgruppen unterhalb der Professur stattfand sowie mögliche Wechselwirkungen zwischen generativen Absichten auf der individuellen Entscheidungsebene und institutionellen Bedingungen an deutschen Universitäten analysiert wurden. Die Befragung war darüber hinaus unabhängig von der Kinderzahl, es wurden sowohl kinderlose Personen als auch Mütter und Väter in ihren spezifischen Arbeits- und Lebenssituationen betrachtet. Die Ergebnisse der Studie beziehen sich u.a. auf *Auswirkungen struktureller Bedingungen der Hochschulen auf die Entscheidung für oder gegen Kinder *Ursachen von Karrierebrüchen und Karrierestagnationen im Spannungsfeld von Wissenschaftsstrukturen und Vereinbarkeitsmodellen *Barrieren für die Realisierung von Work-Life-Balance an Universitäten *Individuelle Strategien zur Bewältigung beruflicher und familiärer Anforderungen *Anteil von Dual Career Couples und spezifische Konsequenzen dieser Lebensform
spezifische Konsequenzen dieser Lebensform  +
Inst Institut Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung -CEWS-  +
Inst Institutionstyp Außeruniversitäre Forschungseinrichtung  +
Inst Ort Köln  +
Inst Website http://www.gesis.org/cews  +
Inst ZentraleInstitution GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften  +
Land Deutschland  +
Met Laengsschnitt 0  +
Met MethodischerAnsatz einem ersten Schritt wurde eine großangele
einem ersten Schritt wurde eine großangelegte Online-Befragung durchgeführt. Dabei wurden ca. 40.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an ausgewählten Universitäten aus dem gesamten Bundesgebiet persönlich per E-Mail angeschrieben und um Teilnahme gebeten. Anschließend wurden diese quantitativen Umfrageergebnisse in einem zweiten Studienabschnitt durch qualitative Telefoninterviews an einer kleineren Stichprobe vertieft und ergänzt.
kleineren Stichprobe vertieft und ergänzt.  +
PDF-Projektbeschreibung http://www.dlr.de/pt/Portaldata/45/Resources/a_dokumente/cg/KB-FaSp-FW0701.pdf  +
ProjektEnde März 2010  +
ProjektKuerzel BAWIE  +
ProjektStart Mai 2007  +
ProjektWebsite http://www.gesis.org/cews/cews-home/drittmittelprojekte/projektarchiv/bawie/  +
Projektbearbeitung Tanja Banavas  + , Kathrin Samjeske  +
Projektberichte Bundesministerium für Bildung und Forschun
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) (Hg.) (2010): Kinder - Wunsch und Wirklichkeit in der Wissenschaft. Forschungsergebnisse und Konsequenzen. Bonn. Online verfügbar unter http://www.gesis.org/fileadmin/cews/www/download/Broschuere_KinderWunsch.pdf, zuletzt geprüft am 28.01.2019.
Wunsch.pdf, zuletzt geprüft am 28.01.2019.  +
Projektleitung Dr. Inken Lind  +
Projektnummer 134  +
Projektstatus abgeschlossen  +
Projekttitel Balancierung von Wissenschaft und Elternschaft  +
ProjekttitelEngl Balancing academia and parenthood  +
Qualitative Methoden Qualitatives Interview  +
Quantitative Methoden Quantitative Online-Befragung  +
Schlagwoerter Elternschaft  + , Kinderlosigkeit  + , Work-Life-Balance  + , Dual Career Couple  +
Sektoren Hochschule  +
Stp Stichprobe NachwuchswissenschaftlerInnen  +
Thema Karriere Karriereverlauf  +
Thema Lebenssituation Vereinbarkeit  +
Thema Qualifizierung Nachwuchs(förderung)  +
Veroeffentlichungen Lind, Inken (2008): Aufgeschobene Kinderwü
Lind, Inken (2008): Aufgeschobene Kinderwünsche, eingeschränkte Perspektiven? Zur Vereinbarkeit von Wissenschaft und Elternschaft - Ergebnisse einer aktuellen Studie. In: Forschung & Lehre 15, Nr. 11, S. 754-756 Lind, Inken (2008): Balancing Career and Family in Higher Education - New Trends and Results. S. 193-208. In: Grenz, Sabine; Kortendiek, Beate; Kriszio, Marianne (Hrsg.): Gender Equality Programmes in Higher Education: International Perspectives. Berlin: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Lind, Inken; Banavas, Tanja (2008): Balancierung von Hochschulkarriere und Elternschaft - Ein Überblick. In: e.V., Deutscher Hochschullehrerinnenbund (Hrsg.): Tagungsband, Berlin 2008 Lind, Inken (2007): Ursachen der Unterrepräsentanz von Wissenschaftlerinnen - Individuelle Entscheidungen oder Strukturelle Barrieren? S. 59 - 86. In: Wissenschaftsrat (Hrsg.): Exzellenz in Wissenschaft und Forschung. Neue Wege in der Gleichstellungspolitik. Dokumentation der Tagung am 28./29. November 2006 in Köln. Köln Wissenschaftsrat.
ember 2006 in Köln. Köln Wissenschaftsrat.  +
Kategorien Projekt
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28 Januar 2019 14:22:13  +
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