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Berufsfindung im Prozess: Wie tragfähig ist die Studien- und Berufswahl?
Finanzierungsart gefördert  +
Foerderprogramm HWP-Programm  +
Foerderung Land Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung  +
Infoquellen SOFISwiki: GESIS, Forschungserhebung 2006  +
Inhalt Berufsfindung wird heute nicht mehr als pu
Berufsfindung wird heute nicht mehr als punktuelle Entscheidung ("Berufswahl") verstanden, sondern als ein langfristiger biographischer Prozess, der sich über die Adoleszenz in das junge Erwachsenenalter - und zum Teil noch darüber hinaus - hinzieht. Berufsfindung befindet sich dabei im Spannungsfeld verschiedener Einflussfaktoren: Bildungshintergrund, soziales Umfeld, Geschlecht, aber auch institutionelle Beratungs- und Informationsangebote, Lebensziele und -pläne sowie Einstellungen, Kompetenzen und nicht zuletzt die Chancen und Risiken des Arbeitsmarktes prägen die individuellen Biografieverläufe. Die Berufsfindung ist ein komplexer Prozess - es wundert kaum, dass viele junge Erwachsene sich dieser Komplexität nicht gewachsen fühlen und für sie ungünstige oder wenig tragfähige Entscheidungen treffen. Umso wichtiger ist es, in dieser unübersichtlichen Gemengelage für Orientierung zu sorgen. Trotz einer wachsenden Zahl von institutionellen Angeboten im Bereich der Berufsorientierung hat sich die Situation für junge Erwachsene nicht maßgeblich verbessert. Insbesondere junge Frauen können ihre hohen und guten im Bildungssystem erworbenen Abschlüsse nicht in das Erwerbsleben herüberretten. Ein weiteres Problem, das die Phase zwischen Schulabschluss und Berufseintritt betrifft, sind die hohen Abbrecherquoten: An den Hochschulen ist das Problem der Studienabbrecher (25%) längst zu einem wichtigen Thema geworden und auch bei den betrieblichen Ausbildungen gibt es die hohe Quote von über 20% aufgelösten Ausbildungsverträgen. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, günstige Strategien im Umgang mit der Berufsfindung zu identifizieren und die tatsächlich hilfreichen Unterstützungs- und Orientierungsangebote herauszufiltern.
und Orientierungsangebote herauszufiltern.  +
Inst Institut Interdisziplinäres Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung -IFF-  +
Inst Institutionstyp Universität  +
Inst Ort Bielefeld  +
Inst Website http://www.uni-bielefeld.de/IFF/  +
Inst ZentraleInstitution Universität Bielefeld  +
Land Deutschland  +
Met Laengsschnitt 1  +
Met MethodischerAnsatz Es soll der 2002 mit 58 AbiturientInnen be
Es soll der 2002 mit 58 AbiturientInnen begonnene Längsschnitt nun - vier Jahre nach dem Abitur - fortgesetzt werden. Mit der Längsschnittuntersuchung kann dem prozesshaften Charakter der Berufsfindung Rechnung getragen werden und durch den qualitativen Ansatz können Motiv- und Bedürfnisstrukturen sowie berufsbiographische Kompetenzen beobachtet und analysiert werden. Befragung, anwendungsorientiert, empirisch, Längsschnitt, empirisch-qualitativ
irisch, Längsschnitt, empirisch-qualitativ  +
ProjektEnde Dezember 2006  +
ProjektStart Januar 2005  +
ProjektWebsite http://www.berufsorientierung-lebensplanung.de/index.html  +
Projektbearbeitung Prof. Dr. Mechtild Oechsle  +
Projektberichte Knauf, Helen; Oechsle, Mechthild (2006): B
Knauf, Helen; Oechsle, Mechthild (2006): Berufsfindung im Prozess: Wie tragfähig ist die Studien- und Berufswahl? Eine Längsschnittstudie über biographische Verläufe und Orientierungsprozesse von jungen Frauen und Männern nach dem Abitur. Projektbericht 23 (31), S. 55–62. Online verfügbar unter http://www.iffonzeit.de/ausgaben/iff-info/IFFInfo_06_1.pdf, zuletzt geprüft am 19.06.2015.
o_06_1.pdf, zuletzt geprüft am 19.06.2015.  +
Projektleitung Dr. Helen Knauf  +
Projektnummer 283  +
Projektstatus abgeschlossen  +
Projekttitel Berufsfindung im Prozess: Wie tragfähig ist die Studien- und Berufswahl?  +
ProjekttitelEngl Job decisions as a process: How sustainable are study and occupational choices? A profile study of biographical courses and orientation processes among young women and men following their German high school graduation  +
Qualitative Methoden Qualitatives Interview  +
Schlagwoerter AbiturientIn  + , Berufsaussicht  + , Berufswahl  + , Berufsfindung  + , Orientierung  + , Lebensplanung  + , Geschlechtsspezifische Faktoren  + , Soziale Faktoren  +
Sektoren Elementar-, Primar- und Sekundarstufe  +
Stp Stichprobe SchülerInnen  + , StudienanfängerInnen  +
Stp Stichprobenumfang 58  +
Thema Qualifizierung Studienwahl  + , Studium  +
Untertitel Eine Längsschnittstudie über biographische Verläufe und Orientierungsprozesse von jungen Frauen und Männern nach dem Abitur  +
Veroeffentlichungen Oechsle, Mechthild; Maschetzke, Christiane
Oechsle, Mechthild; Maschetzke, Christiane; Rosowski, Elke; Knauf, Helen (2002): Abitur und was dann? Junge Frauen und Männer zwischen Berufsorientierung und privater Lebensplanung. In: Zeitschrift für Frauen- und Geschlechterforschung (4), S. 17–27. Online verfügbar unter http://www.berufsorientierung-lebensplanung.de/pdf/Abitur_und_was_dann.pdf, zuletzt geprüft am 19.06.2015. Oechsle, Mechthild; Knauf, Helen; Maschetzke, Christiane; Rosowski, Elke (Hg.) (2009): Abitur und was dann? Berufsorientierung und Lebensplanung junger Frauen und Männer und der Einfluss von Schule und Eltern. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften (Geschlecht & Gesellschaft).
nschaften (Geschlecht & Gesellschaft).  +
Kategorien Projekt
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31 März 2016 12:55:45  +
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