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Creating Cultures of Success for Women Engineers
Faechergruppen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)  +
Finanzierungsart gefördert  +
Foerderprogramm 5. EU Forschungsrahmenprogramm  +
Foerderung EU-Kommission  +
Inhalt Die Feststellung, dass es nicht an den Fra
Die Feststellung, dass es nicht an den Frauen (allein) liegt, wenn sich die "Männerwelt der Technik" ihnen gegenüber resistent zeigt, wurde in zahlreichen Studien bestätigt. Deswegen greifen Ansätze, die sich nur an die Frauen richten, eindeutig zu kurz. Die Erfahrungen in skandinavischen, nordamerikanischen, aber auch in süd- und osteuropäischen Ländern haben gezeigt, dass Ingenieurinnen durchaus "ihren Mann stellen". Dennoch haftet den Ingenieur- und Technikberufen insbesondere im deutschsprachigen Raum das Etikett der "Männlichkeit" derart fest an, dass Frauen in hochqualifizierten technischen Berufen noch immer eine Minderheit darstellen. Eine Reihe von Aktivitäten in den letzten 20 Jahren haben dazu geführt, dass - im Gegensatz zu rückläufigen Zahlen bei den Studenten - kontinuierlich mehr Frauen ein Ingenieurstudium beginnen und abschließen. Mindestens genauso wichtig und notwendig wie Projekte zur Motivation und Information von Mädchen und jungen Frauen sind Maßnahmen zur Veränderung und Verbesserung der Ausbildungsinhalte sowie des Lehr-, Lern- und Arbeitsklimas. Erfolgreiche Karrieren von Frauen in der Technik hängen zu einem hohen Ausmaß von den entsprechenden institutionellen und organisatorischen Rahmenbedingungen an den Ausbildungseinrichtungen und in den Betrieben ab. Das Projekt WomEng untersucht in den beiden Bereichen "Technische Hochschulen" & "Betriebe" Rahmenbedingungen für erfolgreiche Studien- bzw. Berufsverläufe von Technikerinnen. Neben Aspekten der Studienwahl und Studienmotivation werden insbesondere Faktoren analysiert, die das Ausscheiden verhindern und "Cultures of Success" unterstützen. Mittels Fragenbogenerhebungen, qualitativer Interviews, teilnehmender Beobachtung, Fokusgruppen und Homepage-Analysen wird darüber hinaus versucht, Charakteristika einer "männlichen Ingenieurkultur" und deren kulturelle Unterschiede in den Partnerländern zu erfassen.
schiede in den Partnerländern zu erfassen.  +
Inst Institutionstyp Universität  +
Inst Ort Wuppertal  +
Inst ZentraleInstitution Universität Wuppertal  +
Land Europa  + , Deutschland  + , Frankreich  + , Österreich  + , Griechenland  + , Slowakei  + , Großbritannien  +
Met Laengsschnitt 0  +
Met MethodischerAnsatz In jedem Land wurden 100 Studierende der I
In jedem Land wurden 100 Studierende der Ingenieurwissenschaften (50 weibliche und 50 männliche) schriftlich befragt. In Deutschland wurden die RWTH Aachen, die TU Berlin, die TFH Berlin, die FH Stralsund und die Bergische Universität Wuppertal einbezogen. Als Kontrollgruppe dienten 100 Studierende anderer Studiengänge in den gleichen Hochschulen. Europaweit haben im Rahmen von WomEng insgesamt 1400 Studierende an der Fragebogenaktion teilgenommen. Daneben kamen eine Reihe qualitativer Methoden zum Einsatz, wie Fokusgruppendiskussionen, Websiteanalysen und Einzelinterviews. Beruf und Karriereverläufe von Ingenieurinnen sowie Organisationskulturen von Unternehmen wurden ebenfalls mit qualitativen Forschungsmethoden untersucht.
ualitativen Forschungsmethoden untersucht.  +
ProjektEnde Oktober 2005  +
ProjektKuerzel WomEng  +
ProjektStart November 2002  +
ProjektWebsite http://www.erziehungswissenschaft.uni-wuppertal.de/personen/weitere-personen/felizitas-sagebiel/forschung-projekte/eu-projekte/womeng.html  +
Projektbearbeitung Jennifer Dahmen  +
Projektberichte Sagebiel, Felizitas, INDECS und Womeng. Zw
Sagebiel, Felizitas, INDECS und Womeng. Zwei EU-Projekte zu Frauen in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen. In: Magazin, Ausgabe Sommersemester, Wuppertal, 2004, S. 26-28. Sagebiel, Felizitas, INDECS und WomEng. Zwei EU-Projekte zur Steigerung des Ingenieurinnenanteils in Ausbildung und Beruf . In: Netzwerk Frauenforschung Journal 15/2003. Sagebiel, Felizitas, INDECS und WomEng. Zwei EU-Projekte zur Steigerung des Ingenieurinnenanteils in Ausbildung und Beruf. In Center of Excellence Women and Science - CEWS, University of Bonn 2003 in Newsletter Nr. - 17/ 2003. Sagebiel, Felizitas, Kulturen und Strukturen beeinflussen Ingenieurinnen in Studium und Beruf – Ergebnisse aus dem EU-Projekt WomEng. In: ADA Mentoring, 12. Ausgabe, Nov. 2005, S. 13-14. European Commission (Hg.) (2006): EU Research on Social Sciences and Humanities – Creating cultures of Success for Women Engineers. WomEng. Final Report.
for Women Engineers. WomEng. Final Report.  +
Projektleitung Prof. Dr. Felizitas Sagebiel  +
Projektnummer 131  +
Projektstatus abgeschlossen  +
Projekttitel Creating Cultures of Success for Women Engineers  +
Qualitative Methoden Gruppendiskussion  +
Quantitative Methoden Quantitativer Fragebogen (face-to-face, telefonisch, schriftlich)  +
Schlagwoerter Motivation  + , Berufsverlauf  + , Berufserfolg  + , Lerninhalt  + , Lernkultur  + , Ingenieurwissenschaften  + , Technischer Beruf  +
Stp Stichprobe Studierende  +
Stp Stichprobenumfang 200  +
Thema Doing Gender Männlichkeit  +
Thema Karriere Karriereverlauf  +
Thema WissEinrichtungen Organisationsentwicklung  +
Thema Wissenschaftssystem Wissenschaftskultur  +
Veroeffentlichungen Ausgewählte Veröffentlichungen: *Sagebiel,
Ausgewählte Veröffentlichungen: *Sagebiel, Felizitas (2006): Männerdomäne Ingenieurwissenschaften – (k)ein Ort für Frauen? MagazIn, Zeitschrift des Gleichstellungsbüro der Bergischen Universität Wuppertal, Sommersemester 2006, S. 39-43.(Zusammen mit Dahmen, Jennifer). *Sagebiel, Felizitas (2006): Karriere und Geschlechtergerechtigkeit in Europa am Beispiel von Ingenieurinnen. In: Dokumentation der Finut 06: Bilanzraum Gerechtigkeit. Kongress von Frauen in Naturwissenschaft und Technik, 25.-28 Mai 2006. *Sagebiel, Felizitas (2006): Ingenieurinnen in Europa. Karrieren und Barrieren. Journal Netzwerk Frauenforschung NRW, H. 20, S. 42-50. *Sagebiel, Felizitas (2006): Geschlecht, Karriere und Familie: Ingenieurinnen in Europa. In: Beiträge zur internationalen Konferenz 'Vielfalt in der Unternehmerschaft, Das Selbstbild von Unternehmerinnen und Unternehmern im internationalen Vergleich'. Gelsenkirchen, 19. Mai 2006, 20 Seiten. *Sagebiel, Felizitas (2006): 'Men’s network and other barriers for women’s career in engineering. Results from EU-project WomEng and perspectives of EU-project PROMETEA', Paper given on Australian Technology Network Women’s Executive Development Conference 'Change in Climate? Prospects of gender equity in universities', Adelaide, April 11-13, 2006. *Sagebiel, Felizitas (2005): Organisationskultur und Geschlecht in den Ingenieurwissenschaften Europas. In: IFF Info, Zeitschrift des Interdisziplinären Frauenforschungs-Zentrum 22, 30, S.48-60. *Sagebiel, Felizitas, Using a Mixed International Comparable Methodological Approach in an European Commission Project on Gender and Engineering, 2005. In: Hoffmeyer-Zlotnik, Jürgen H.P/ Harkness, Janet (Hrsg.): 'Methodological Aspects in Cross-National Research', ZUMA Nachrichten spezial 10, 2005, pp. 47-64. *Hoeborn, Gabriele/Dahmen, Jennifer, Keine Grenzen – zu viele Grenzen? Zur Kultur ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge. Dokumentation des 30. Kongress von 'Frauen in Naturwissenschaft und Technik' vom 20. bis 23. Mai 2004 in Winterthur, S. 112-114. *Sagebiel, Felizitas, Masculinities als Barrieren für angehende Ingenieurinnen in Europa?, Dokumentation des 30. Kongress von 'Frauen in Naturwissenschaft und Technik' vom 20. bis 23. Mai 2004 in Winterthur, S. 188-190. *Sagebiel, Felizitas, Women as Engineering Students in Slovakia. Slovak Sociological Review Nr. 6(36)/2004, pp. 561-576. (co-author with: Hudec, Oto, Orbanova, Iveta and Urbancikova, Natasa) *Sagebiel, Felizitas/Dahmen Jennifer, 'Männlichkeiten' in der europäischen Ingenieurkultur. Barrieren oder Aufforderung zur Anpassung für Frauen. In: Soziale Technik, Zeitschrift für sozial- und umweltverträgliche Technikgestaltung, 2005, S. 19-21. *Sagebiel, Felizitas/Hoeborn, Gabriele, Männlichkeit in den Ingenieurwissenschaften Europas - Theorie, Empirie und Veränderungspotenziale. In: Journal Netzwerk Frauenforschung NRW Nr. 16/2004, S. 27-36. *Sagebiel, Felizitas (2003): "Masculinities in Organisational Cultures in Engineering. Study of Departments in Institutions of Higher Education and Perspectives for Social Change"; Paper on: 5th European Feminist Research Conference on "Gender and Power in the New Europe", August 20-24, 2003, Lund University, Sweden.
gust 20-24, 2003, Lund University, Sweden.  +
Kategorien Projekt
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28 Januar 2019 15:36:43  +
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