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Exzellenz kennt keine Grenzen? Wissenschaftliche Exzellenz und soziale Rekrutierung des wissenschaftlichen Nachwuchses
Finanzierungsart Eigenprojekt  +
Foerderung Universität Dortmund  +
Inhalt 'Gesellschaftspolitische Bedeutung des For
'Gesellschaftspolitische Bedeutung des Forschungsvorhabens' Das strukturierte Promovieren im Verbund in Graduate Schools, Graduierten- und Promotionskollegs ist im Kontext des Bologna-Prozesses im deutschen Hochschulsystem neben die individuelle Förderung getreten. Diese Verbundförderung stellt neue Ansprüche an Entwicklung und Sicherung von Qualitäts-, Kompetenz-, Leistungs- und Effektivitätsstandards. Hierzulande ist diese Anspruchsformulierung eingebunden in einen Eliten- und Exzellenzdiskurs im Kontext internationaler Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Bildungs- und Hochschulsystems. Die DiskursteilnehmerInnen reichen von der Politik und Wissenschaftsadministration auf Bundes- und Landesebene über die Deutsche Forschungsgemeinschaft als dem traditionell größten Promotionsförderer (z.Z. ca. 270 DFG-Graduiertenkollegs) und die außeruniversitären Forschungseinrichtungen (z.Z. ca. 40 International Max-Planck Research Schools etc.) bis zu den politisch, kirchlich, gewerkschaftlich und wirtschaftlich orientierten Begabtenförderwerken. '''Forschungsfragen''': Setzt sich die Abhängigkeit vom kulturellen und ökonomischen Kapital der Herkunftsfamilie, durch bildungsstatistische Daten (und PISA) hinsichtlich des Schulerfolgs sowie für den Zugang zum Hochschulstudium (HIS: 17. Sozialerhebung 2004) statistisch belegt, bei der Promotion – im Vergleich der Individual- mit der Verbundförderung – fort? Wie wird der Zugang zu den neuen Formen des Promovierens im Verbund im Hinblick auf wissenschaftliche Exzellenz, Qualität und Kompetenz geregelt und gesteuert, und welche sozialen und geschlechtsspezifischen Rekrutierungsmuster lassen sich (organisations- und fachabhängig etc.) feststellen? Welche Qualität, Kompetenz, Exzellenz, Begabung werden in den Bildungs- und Wissenschaftsbegriffen der Fördereinrichtungen adressiert, und welche (gesellschaftliche, politische, ideologische etc.) Standards liegen explizit und implizit zugrunde? Inwieweit können durch die organisatorische Strukturierung der Promotionsphase tiefer gehende Veränderungen der deutschen Promotionsförderlandschaft prognostiziert werden? Methodische Zugänge: '''Quantitativ-statistische Zeitreihenanalysen (Teilprojekt 1):''' Während zu den abgeschlossenen Promotionen Zeitreihen vorliegen, gibt es zu den aktuell jeweils laufenden Promotionen keine statistisch zuverlässigen Daten. Ziel dieses Teilprojektes ist es, eine transparente DoktorandInnen-Statistik aufzubereiten, die ein möglichst umfassendes Bild zur Situation von Promovierenden nach Fächern, sozialer Herkunft und Geschlecht für die Bundesrepublik ermöglicht. '''Qualitative Peer-Review-Studie (Teilprojekt 2)''': Hier geht es um Fragen des Zugangs zu den Verbundformen des Promovierens im Hinblick auf fachlichwissenschaftliche Auswahl- und Exzellenzkriterien im Verhältnis zu sozialen Kriterien wie Geschlecht, soziale Herkunft, In-/AusländerIn. Das Instrument der Analyse der Auswahlverfahren und Exzellenzkriterien ist neben Dokumentenanalysen das Interview mit: Antragstellerinnen (KandidatInnen für die Promotion), GutachterInnen (ProfessorInnen als LeiterInnen von Graduate Schools) und Programmverantwortlichen der verschiedenen Promotionsfördereinrichtungen (DFG, Begabtenförderwerke, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen). Ziel: Das TG 94-Projekt zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses dient der Vorbereitung für die Beantragung von Drittmittelprojekten, u.a. im Rahmen einer DFG-Forschergruppe i.Gr. zur 'Selbst- und Fremdsteuerung von Hochschulen'.
lbst- und Fremdsteuerung von Hochschulen'.  +
Inst Institut Dynamik der Geschlechterkonstellationen, Interdisziplinäre Forschungsgruppe der TU Dortmund  +
Inst Institutionstyp Technische Universität  +
Inst Ort Dortmund  +
Inst Website http://www.geschlechterdynamik.tu-dortmund.de/  +
Inst ZentraleInstitution Technische Universität Dortmund  +
Land Deutschland  +
Met Laengsschnitt 0  +
Met MethodischerAnsatz <div>Quantitativ-statistische Zeitre
<div>Quantitativ-statistische Zeitreihenanalysen (Teilprojekt 1): Während zu den abgeschlossenen Promotionen Zeitreihen vorliegen, gibt es zu den aktuell jeweils laufenden Promotionen keine statistisch zuverlässigen Daten. Ziel dieses Teilprojektes ist es, eine transparente DoktorandInnen-Statistik aufzubereiten, die ein möglichst umfassendes Bild zur Situation von Promovierenden nach Fächern, sozialer Herkunft und Geschlecht für die Bundesrepublik ermöglicht.</div><div>Qualitative Peer-Review-Studie (Teilprojekt 2): Hier geht es um Fragen des Zugangs zu den Verbundformen des Promovierens im Hinblick auf fachlichwissenschaftliche Auswahl- und Exzellenzkriterien im Verhältnis zu sozialen Kriterien wie Geschlecht, soziale Herkunft, In-/AusländerIn. Das Instrument der Analyse der Auswahlverfahren und Exzellenzkriterien ist neben Dokumentenanalysen das Interview mit: Antragstellerinnen (KandidatInnen für die Promotion), GutachterInnen (ProfessorInnen als LeiterInnen von Graduate Schools) und Programmverantwortlichen der verschiedenen Promotionsfördereinrichtungen (DFG, Begabtenförderwerke, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen) (aus: Projektwebsite).</div>
tungen) (aus: Projektwebsite).</div>  +
ProjektEnde 2006  +
ProjektStart 2005  +
ProjektWebsite http://www.geschlechterdynamik.tu-dortmund.de/proj_10.htm  +
Projektbearbeitung Dr. Karin Zimmermann  + , Prof. Dr. Sigrid Metz-Göckel  +
Projektnummer 341  +
Projektstatus abgeschlossen  +
Projekttitel Exzellenz kennt keine Grenzen? Wissenschaftliche Exzellenz und soziale Rekrutierung des wissenschaftlichen Nachwuchses  +
Qualitative Methoden Qualitatives Interview  + , Dokumentenanalyse  +
Sektoren Hochschule  +
Stp Stichprobe NachwuchswissenschaftlerInnen  + , WissenschaftlerInnen  +
Thema Karriere Karriereförderung  +
Thema Qualifizierung Promotion  + , Nachwuchs(förderung)  +
Untertitel Neustrukturierung und Effektivität der Promotionsförderung in Deutschland  +
Veroeffentlichungen keine Angabe  +
Kategorien Projekt
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6 Februar 2019 13:22:44  +
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