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Feminisierung des Lehrberufes
Bundesland Nordrhein-Westfalen  +
Finanzierungsart gefördert  +
Foerderprogramm Finanzfonds zur Umsetzung des gesetzlichen Gleichstellungsauftrags  +
Foerderung Universität zu Köln  +
Inhalt Die der These der Feminisierung zugrunde l
Die der These der Feminisierung zugrunde liegende Hypothese lautet: Ein hoher Anteil an weiblichen Lehrkräften steht in Zusammenhang mit dem (angeblichem) Bildungsmisserfolg der Jungen. Dazu gehören drei Argumentationslinien: *Den Jungen fehle es an männlichen Vorbildern und (Rollen-)Modellen, *sie würden aufgrund ihrer als jungentypisch wahrgenommenen Verhaltensweisen anders bewertet als Mädchen und über die Notengebung diszipliniert und *die Lern- bzw. Schulkultur sei hinsichtlich der Lernarrangements und -inhalte eher auf den Lernstil von Mädchen ausgerichtet. Ziel des vorliegenden Projektes ist es, diese These mitsamt ihren Argumentationslinien sowie ihren immanenten Annahmen zur Naturhaftigkeit von Geschlechtsidentitäten und geschlechtlichem Rollenhandeln zu dekonstruieren. In diesem Rahmen soll Wissen zur Varianz und Entwicklung von Genderpräsentationen und sexueller Orientierung vermittelt werden. Zudem sollen die Studierenden über das historische Lernen ein reflektiertes Geschichtsbewusstsein und über das forschende Lernen Genderkompetenzen erwerben. Insgesamt geht es um die gemeinsame Auseinandersetzung darüber, wie sozial bedeutsame Differenzen hergestellt und geschlechtsspezifische Differenzmarkierungen als Mittel sozialer Typisierungen, Ausgrenzungen und Diskriminierungsressource verwendet werden. Ein wichtiges übergeordnetes inhaltliches Ziel stellt die wissenschaftliche Begleitforschung zu den Bildungsbiografien und Geschlechtskonstruktionen der Studierenden dar. Sowohl übergeordnetes als auch formales Ziel ist weiterhin die Entwicklung und Implementierung eines Seminarkonzeptes für die (Weiter-)Bildung von Personen, die in pädagogischen Handlungsfeldern tätig sind.
pädagogischen Handlungsfeldern tätig sind.  +
Inst Institut Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften, Historische Bildungsforschung, mit dem Schwerpunkt Gender History  +
Inst Institutionstyp Universität  +
Inst Ort Köln  +
Inst Website http://www.hf.uni-koeln.de/30518  +
Inst ZentraleInstitution Universität zu Köln  +
Land Deutschland  +
Met Laengsschnitt 0  +
Met MethodischerAnsatz Biografiearbeit (Erinnerungsarbeit), pädag
Biografiearbeit (Erinnerungsarbeit), pädagogische(s) Fallarbeit und Fallverstehen, forschendes Lernen, historisches Lernen, Portfolioarbeit. Befragung, Beobachtung, anwendungsorientiert, empirisch, historisch, biographische Methode, Querschnitt, empirisch-qualitativ, empirisch-quantitativ
mpirisch-qualitativ, empirisch-quantitativ  +
ProjektEnde Juni 2012  +
ProjektStart Januar 2012  +
Projektbearbeitung Alexandra Damm  +
Projektleitung Prof. Dr. Elke Kleinau  + , Jun.-Prof. Dr. Lisa Rosen  +
Projektnummer 108  +
Projektstatus abgeschlossen  +
Projekttitel Feminisierung des Lehrberufes  +
ProjekttitelEngl Feminisation of the teaching profession - a thesis and its relevance for the current crisis of schools  +
Qualitative Methoden Qualitatives Interview  + , Gruppendiskussion  + , Qualitative Beobachtung  +
Schlagwoerter Biographie  + , Identität  + , Mädchen  + , Pädagogische Ausbildung  +
Sektoren Elementar-, Primar- und Sekundarstufe  +
Stp Stichprobe Studierende  +
Stp StichprobeSonstiges 10-12 Studierende haben an der Gruppendiskussion und der teilnehmenden Beobachtung teilgenommen. 10 wurden in einem qualitativen Interview befragt.  +
Stp Stichprobenumfang 12-16; 10  +
Thema Doing Gender Geschlechterstereotype  + , Männlichkeit  + , Geschlechterkonstruktion  +
Thema WissEinrichtungen Genderaspekte in Forschung und Lehre  +
Untertitel Eine These und ihre Bedeutung für die aktuelle Krise der Schule sowie Herausforderungen für die LehrerInnenbildung  +
Veroeffentlichungen keine Angaben  +
WeitereProjektdarstellungen http://www.hf.uni-koeln.de/37135  +
Kategorien Projekt
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30 Januar 2019 15:35:54  +
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