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Genderforschung und die neue Governance der Wissenschaft
AbstractEn The academic system in general and the hig
The academic system in general and the higher educational institutions in particular are at present very important. At the same time, societal institutions are at the centre of competing interests. The higher education institutions, as places of monopolized allocation and acquisition of academic qualifications, are important for the emerging late modern knowledge societies and their prominent position in the global and international contexts. The issue of gender equality is also on the agenda. Here the equal opportunities policy employs a double strategy of rather individual specific actions for the benefit of women and the organisation-specific strategy of gender mainstreaming. Both strategies are focused on equality of opportunities and gender justice. In its turn, gender research aims at the transformation of the scientific contents, modes of thinking and forms of production. Equal opportunities policy and gender research stand in a tense relationship to each other. An important starting point to foster the development of the recognized innovative potential of gender research under the expanding new governance of science by means of targeted promotion for academic and social development is the study of the organizational cultures and structures in university and in research. The project aims at analyzing how much important is ascribed to gender research under the conditions of the new governance in the contemporary transformation processes of the academic system in academic, organizational (cultural and structural) and politically-administrative perspectives, and what support gender research receives from different science-policy actors.
ives from different science-policy actors.  +
Faechergruppen Genderforschung  +
Finanzierungsart gefördert  +
Foerderprogramm Frauen an die Spitze  +
Foerderung BMBF  +
Infoquellen SOFISwiki : GESIS, Forschungserhebung 2015  +
Inhalt Das Wissenschaftssystem und insbesondere d
Das Wissenschaftssystem und insbesondere die Hochschulen sind derzeit gesellschaftlich in ihrem Stellenwert hoch bedeutsame und zugleich hart umkämpfte Institutionen: Als Orte der Produktion gesellschaftlich nützlichen und verwertbaren Wissens wie auch des monopolisierten Erwerbs und der Zuteilung von akademischen Qualifikationen sind sie von hoher Bedeutung für die entstehenden spätmodernen Wissensgesellschaften und deren herausragende Position im globalen und internationalen Gefüge. Auf der Agenda steht auch die Frage der Chancengleichheit der Geschlechter. Dabei bedient sich die Gleichstellungspolitik der Doppelstrategie von eher personenbezogenen besonderen Aktionen zugunsten von Frauen und der organisationsbezogenen Strategie des Gender Mainstreaming. Beide Strategien fokussieren auf Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit. Die Genderforschung hingegen zielt auf die Transformation von Wissenschaftsinhalten, Erkenntnisweisen und Produktionsformen. Gleichstellungspolitik und Genderforschung stehen in einem Spannungsverhältnis zueinander. Ein wesentlicher Ansatzpunkt, um das anerkannte hohe Innovationspotenzial der Genderforschung auch unter der um sich greifenden neuen Governance der Wissenschaft weiter durch gezielte Förderung zur wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Entfaltung bringen zu können, ist die Analyse der Organisationskulturen und -strukturen in Hochschule und Forschung. Im Vorhaben wird untersucht, welche Bedeutung der Genderforschung unter Bedingungen der neuen Governance in den gegenwärtigen Transformationsprozessen im Wissenschaftssystem aus wissenschaftlicher, organisationaler (kultureller und struktureller) und politisch-administrativer Sicht beigemessen wird, und welche Förderung die Genderforschung dabei von den verschiedenen wissenschaftspolitischen Akteuren erfährt.
wissenschaftspolitischen Akteuren erfährt.  +
Inst Institutionstyp Universität  +
Inst Ort Hildesheim  +
Inst Website http://www.uni-hildesheim.de/  +
Inst ZentraleInstitution Universität Hildesheim  +
Konferenzen Fachtagung „Genderforschung und die neue G
Fachtagung „Genderforschung und die neue Governance der Wissenschaft“ am 21./22. September 2015 an der Ruhr-Universität Bochum. Flyer online verfügbar unter http://www.genderforschung-governance.de/images/inhalte/Genderforschung-Governance_Fachtagung_Flyer_Web.pdf, zuletzt geprüft am 31.01.2019.
er_Web.pdf, zuletzt geprüft am 31.01.2019.  +
Land Deutschland  +
Met Laengsschnitt 0  +
Met MethodischerAnsatz Leitfadengestützte Interviews, Problemzentrierten Interviews  +
ProjektEnde August 2015  +
ProjektStart Juli 2013  +
ProjektWebsite http://www.genderforschung-governance.de/  +
Projektbearbeitung Sahra Luise Dornick  + , Jördis Grabow  + , Lucia Nora Killius  + , Agnes Raschauer  +
Projektberichte Heike Kahlert und Sahra Dornick unter Mita
Heike Kahlert und Sahra Dornick unter Mitarbeit von Johanna Özogul und Agnes Raschauer: Bericht zur Abschlusstagung des Forschungsprojekts „Genderforschung und die neue Governance der Wissenschaft“, Ruhr-Universität Bochum, 21./22.09.2015. Online verfügbar unter http://www.genderforschung-governance.de/images/inhalte/KahlertDornick_2015-11-24_Tagungsbericht.pdf, zuletzt geprüft am 31.01.2019.
ericht.pdf, zuletzt geprüft am 31.01.2019.  +
Projektleitung Prof. Dr. Heike Kahlert  +
Projektnummer 74  +
Projektstatus abgeschlossen  +
Projekttitel Genderforschung und die neue Governance der Wissenschaft  +
ProjekttitelEngl Gender research and the new governance of science  +
Qualitative Methoden Qualitatives Interview  + , Dokumentenanalyse  +
Schlagwoerter Chancengleichheit  + , Organisationskultur  + , Wissenschaftsbetrieb  + , Gender Mainstreaming  + , Organisatorischer Wandel  +
Sektoren Hochschule  +
Stp Stichprobe NaturwissenschaftlerInnen  +
Thema WissEinrichtungen Gleichstellungsarbeit/Gleichstellungspolitik  + , Organisationsentwicklung  +
Thema Wissenschaftssystem Governance  + , Hochschul- und Wissenschaftspolitik  + , Wissenschaftskultur  +
Veroeffentlichungen Kahlert, Heike (2015): Bedeutung, Implementation und Förderung der Genderforschung in Zeiten der neuen Governance der Wissenschaft. in: L’HOMME. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft, 26( 1), S. 131-136.  +
Kategorien Projekt
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31 Januar 2019 15:30:28  +
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