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Geschlechts(un)typische Studienwahl
Faechergruppen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)  +
Finanzierungsart gefördert  +
Foerderung Schweizerischer Nationalfonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung - SNF -  + , Gebert Rüf Stiftung (Basel)  +
Infoquellen SOFISwiki: Schweizer Stiftung für die Forschung in den Sozialwissenschaften, Erhebung 2009  +
Inhalt Ausgangslage: Die Studienwahl verläuft häu
Ausgangslage: Die Studienwahl verläuft häufig noch immer entlang geschlechtstypischer Trennlinien: Frauen sind besonders in naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen untervertreten, Männer wählen deutlich weniger Studiengänge im sozialen Bereich oder Ausbildungsgänge, die zum Lehrberuf führen. Während die Untervertretung von Frauen v.a. wegen des weltweiten Mangels an qualifizierten Nachwuchskräften in den Ingenieur- und Informatikwissenschaften als problematisch erachtet wird - häufig wird argumentiert, dass es im 21. Jahrhundert kaum mehr zu verantworten sei, in diesen Wissenschaftsbereichen auf die "Bildungsreserve Frau" zu verzichten - fällt die gesellschaftliche Diskussion um die fehlende Beteiligung von Männern am Lehrerberuf stärker normativ aus. Häufig ist davon die Rede, dass das Berufsbild "Vor-/ Primarschullehrperson" der männlichen Normalbiographie insofern wenig entspricht, als es bisher vergleichsweise wenig berufliche Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten geboten hat. Ziel des Forschungsprojektes ist es, die Entscheidungsprozesse während der Studienwahl von jungen Frauen, die sich für ein Studium der Ingenieur- und Informatikwissenschaften interessieren und von Männern, die den Primarlehrberuf in Betracht ziehen, genauer zu analysieren. Welche Bedingungen haben einen Einfluss darauf, dass ein solches Studium tatsächlich aufgenommen wird? Aus den Ergebnissen sollen Schlüsse gezogen werden, wie und zu welchen Zeitpunkten Schülerinnen und Schüler mit geschlechts-untypischen Interessen und Fähigkeiten dabei unterstützt werden können, entsprechende Laufbahnmöglichkeiten gezielt zu explorieren, zu reflektieren und allenfalls umzusetzen. Im Vordergrund steht die Frage, wie die Unterstützung der in den Studienwahlprozess involvierten Institutionen und Personen idealerweise gestaltet und koordiniert sein sollte. Als theoretischer Rahmen dient das Laufbahnmodell von Lent, Brown & Hackett (1994), welches die Studienwahl als Ergebnis eines Zusammenspiels zwischen Kontextmerkmalen sowie individuellen Merkmalen versteht.
en sowie individuellen Merkmalen versteht.  +
Inst Institut Abt. Forschung und Entwicklung  +
Inst Institutionstyp Pädagogische Hochschule  +
Inst Ort Zürich  +
Inst Website http://www.phzh.ch/de/Forschung/  +
Inst ZentraleInstitution Pädagogische Hochschule Zürich  +
Land Schweiz  +
LinkSOFISwiki http://sofis.gesis.org/sofiswiki/Geschlechts(un)typische_Studienwahl:_Was_hält_Frauen_vom_Studium_der_Ingenieur-_und_Informatikwissenschaften_ab,_und_warum_werden_Männer_nicht_Primarlehrer?  +
Met Laengsschnitt 1  +
ProjektEnde Dezember 2011  +
ProjektStart Januar 2009  +
Projektbearbeitung Simone Berweger  + , Andrea Keck  + , Christa Kappler  +
Projektberichte Berweger, S.; Keck, A.; Wolf, B.; Kappler
Berweger, S.; Keck, A.; Wolf, B.; Kappler C.; Bieri Buschor, C.: "Wissenschaft hautnah erleben" - "mit Herausforderungen kämpfen" - "komplexe Fragen auf logische und menschliche Art beantworten". Teilnahme an ETH Studienwochen: Motive und Funktion im Studienwahlprozess. Teilbericht. Zürich: PH Zürich.
hlprozess. Teilbericht. Zürich: PH Zürich.  +
Projektleitung Christine Bieri Buschor  +
Projektnummer 228  +
Projektstatus abgeschlossen  +
Projekttitel Geschlechts(un)typische Studienwahl  +
ProjekttitelEngl Counter-stereotypical career choice: what keeps women from majors in engineering and information technology, and why do men not become primary school teachers?  +
Qualitative Methoden Qualitatives Interview  + , Dokumentenanalyse  +
Quantitative Methoden Quantitativer Fragebogen (face-to-face, telefonisch, schriftlich)  +
Schlagwoerter Schule  + , Matura  + , Primarbereich  + , Geschlechtsrolle  + , Studienwahl  + , LehrerIn  + , IngenieurIn  + , Ingenieurwissenschaften  + , Geschlechtsspezifische Faktoren  + , Erziehungswissenschaft  +
Stp Stichprobe SchülerInnen  + , StudienanfängerInnen  +
Thema Qualifizierung Studienwahl  +
Untertitel Was hält Frauen vom Studium der Ingenieur- und Informatikwissenschaften ab, und warum werden Männer nicht Primarlehrer?  +
Veroeffentlichungen Berweger, S.; Bieri Buschor, C.; Keck Frei, A.; Kappler, C.: Studienwünsche am Ende des Gymnasiums - wie sie (nicht) umgesetzt werden. in: Gymnasium Helveticum, 2010, 1.  +
WeitereProjektdarstellungen https://forsbase.unil.ch/project/study-public-detail/11043/  +
Kategorien Projekt
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31 März 2016 13:10:29  +
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