Spezial

Semantisches Browsen

Junge Elternschaft und Wissenschaftskarriere
Bundesland Nordrhein-Westfalen  +
Finanzierungsart gefördert  +
Foerderprogramm HWP-Programm  +
Foerderung Land Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Wissenschaft und Forschung  + , Universität Dortmund, Titelgruppe 94  +
Inhalt Forschungsfrage: Welcher Zusammenhang best
Forschungsfrage: Welcher Zusammenhang besteht zwischen Karrierebedingungen, Geschlecht und Kinderzahl/ -losigkeit beim wissenschaftlichen Nachwuchs an den Universitäten des Landes NRW? Projektbeschreibung: Der Untersuchung liegt eine Totalerfassung des wissenschaftlichen Nachwuchses an den Universitäten des Landes NRW zugrunde. Dafür wurden die Datensätze des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik (LDS) sowie des Landesamtes für Besoldung und Versorgung (LBV) zusammengeführt, für unsere Fragestellung neu programmiert und entsprechend unserer Untersuchungszielgruppen bereinigt. Was interessiert diese Studentinnen und Studenten? Was macht ihnen Probleme? Kaum Nachwuchs beim 'wissenschaftlichen Nachwuchs' an den Universitäten von NRW: In Deutschland entscheiden sich immer mehr Hochqualifizierte und Personen mit einer starken Karriereorientierung für ein Leben ohne Kinder. Der Mikrozensus für 2003 wies 43% kinderlose Akademikerinnen in der Altersgruppe der 37-40 Jährigen aus, bei den 41-44 Jährigen waren es noch 37%. Allerdings ist die bisherige Datenlage zum Zusammenhang von Kinderzahl und Karriere äußerst unpräzise. Die längere Verweildauer im Bildungssystem und die biologische Fertilitätsspanne führen insbesondere bei Hochschulabsolventinnen dazu, die Geburt des ersten Kindes hinauszuschieben, denn berufliche Stabilisierung, Karriereaufbau und Familiengründung fallen in dieselbe Lebensspanne. Der wissenschaftliche Nachwuchs an den Universitäten von NRW ist mehrheitlich kinderlos. Im Jahre 2004 waren dies 73,1% und 26,9% (5.927 Personen) haben wenigstens ein Kind. Die Eltern haben insgesamt 10.096 Kinder, das sind durchschnittlich 1,7 Kinder pro Elternteil, bzw. 0,46 Kind pro Person der Grundgesamtheit. Von diesen Eltern in der Wissenschaft hatten in 2004 46,7% (2.770) ein Kind, 23,3% (2.352) zwei Kinder, 6,3% (635) drei Kinder, 1,4% (139) vier Kinder, 0,3% (26) fünf Kinder, 0,04% (5) sechs Kinder und 0,01% (1) sieben Kinder. Vier Kinder sind bereits ein Ausnahmefall. D.h. diejenigen Wissenschaftler/innen, die sich für Kinder entscheiden, entscheiden sich mehrheitlich für mehr als ein Kind. Von den 8.632 Kindern mit einer Altersangabe haben die meisten (70%) das Grundschulalter noch nicht überschritten und fast die Hälfte ist im Vorschulalter (48%). Im Grundschulalter sind rund 21% und 31% sind bereits mindestens 11 Jahre alt. 29% (2.491 Kinder) sind Säuglinge bzw. Kleinkinder bis zu 2 Jahren. Es zeigt sich, dass die Kinderlosigkeit beim 'wissenschaftlichen Nachwuchs' an den Universitäten noch bedeutend höher ist als beim Durchschnitt der Hochschulabsolvent/innen. Dies kann durch die unsichere Zukunftsperspektive, die befristeten Arbeitsverträge, den drastischen Stellenrückbau im Mittelbau, die generelle Begrenzung der Beschäftigung "unterhalb der Professur" auf 12 Jahre bedingt sein. Die Interviews mit den Vätern und Müttern in der Wissenschaft sowie den Kinderlosen an den Universitäten Dortmund sowie Duisburg Essen sollten hier über genauere Auskunft geben. Sie befinden sich noch in der Erhebungsphase.
befinden sich noch in der Erhebungsphase.  +
Inst Institut Interdisziplinäre Forschungsgruppe Dynamik der Geschlechterkonstellationen  +
Inst Institutionstyp Technische Universität  +
Inst Ort Dortmund  +
Inst Website http://www.geschlechterdynamik.tu-dortmund.de/index.htm  +
Inst ZentraleInstitution Technische Universität Dortmund  +
Land Deutschland  +
Met Laengsschnitt 0  +
Met MethodischerAnsatz Statistische Sekundäranalyse der Personals
Statistische Sekundäranalyse der Personalstandsdaten aller Wissenschaftler/innen an den nordrhein-westfälischen Universitäten der Jahre 1994 und 2004 in den Gehaltsgruppen C1 und BAT 2a/1b (wissenschaftlicher Nachwuchs); für 1994 aus insgesamt 17.569 Personen: 4.235 Frauen und 13.334 Männer; für 2004 aus insgesamt 21.199 Personen: 7.174 Frauen und 14.825 Männer; leitfadengestützte Interviews mit Wissenschaftler/innen mit und ohne Kinder in den untersuchten Gehaltsgruppen an den Universitäten Dortmund und Duisburg-Essen
Universitäten Dortmund und Duisburg-Essen  +
ProjektEnde September 2006  +
ProjektStart Oktober 2005  +
ProjektWebsite http://www.zhb.tu-dortmund.de/zhb/hd/de/archiv/projektliste-2000-2013/junge-elternschaft-wissenschaft/index.html  +
Projektbearbeitung Dr. Nicole Auferkorte-Michaelis  + , Dr. Jutta Wergen  + , Elisabeth Kociemba  + , Christina Möller  + , Christine Wübbena  +
Projektleitung Prof. Dr. Sigrid Metz-Göckel  +
Projektnummer 139  +
Projektstatus abgeschlossen  +
Projekttitel Junge Elternschaft und Wissenschaftskarriere  +
ProjekttitelEngl Young parenthood and scientific career. Consolidation of the statistical evaluation of the country-wide university data among scientific employees and a pilot study of young parents at two universities  +
Qualitative Methoden Qualitatives Interview  +
Schlagwoerter Kinderwunsch  + , Kinderlosigkeit  + , Kinderzahl  + , Elternschaft  + , Familiengründung  + , Hochschullehre  + , Geschlechtsspezifische Faktoren  + , Wissenschaftlicher Nachwuchs  +
Sektoren Hochschule  +
Stp Stichprobe Studierende  + , WissenschaftlerInnen  +
Stp Stichprobenumfang 17.569; 21.199  +
Thema Karriere Karriereverlauf  +
Thema Lebenssituation Vereinbarkeit  +
Untertitel Vertiefung der statistischen Auswertung der landesweiten Universitätsdaten der wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen und eine Pilotstudie junger Eltern an zwei Universitäten des Landes  +
Veroeffentlichungen Metz-Göckel, Sigrid; Möller, Christina (20
Metz-Göckel, Sigrid; Möller, Christina (2007): Kinderlosigkeit und Elternschaft von Wissenschaftler/innen. Beziehungen oder Bedingungen? Eine empirische Studie zur Kinderfrage. Budrich Auferkorte-Michaelis, Nicole; Metz-Göckel, Sigrid; Wergen, Jutta; Klein, Annette; et al. (2005): Junge Elternschaft und Wissenschaftskarriere. Wie kinderfreundlich sind Wissenschaft und Universitäten? In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien 23 (4), S. 14–23.
und Geschlechterstudien 23 (4), S. 14–23.  +
Weitere Methoden Sekundäranalyse  +
Kategorien Projekt
Zuletzt geändert
Dieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.
4 Februar 2019 11:37:58  +
verstecke Attribute die hierhin verlinken 
  Keine Attribute verlinken auf diese Seite.
 

 

Bitte den Namen einer Seite angeben, um mit dem Browsen zu beginnen.