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Kontinuität und Diskontinuität in der geschlechtlichen Normierung von Studienfächern, wissenschaftlichen Arbeitsgebieten und Karrieren in den Professionen
Finanzierungsart gefördert  +
Foerderprogramm Schwerpunktprogramm: Professionalisierung, Organisation, Geschlecht. Zur Reproduktion und Veränderung von Geschlechterverhältnissen in Prozessen sozialen Wandels  +
Foerderung DFG  +
Infoquellen SofisWiki  +
Inhalt Auf der Basis der Theorie der sozialen Kon
Auf der Basis der Theorie der sozialen Konstruktion von Geschlecht soll die Kontinuität und Diskontinuität von geschlechtlichen Zuschreibungen im Bereich von Studienfächern, wissenschaftlichen Arbeitsgebieten und Professionen geklärt werden. Ein besonderes Gewicht wird der Frage beigemessen, welche gesellschaftlichen Bedingungen, welche sozialen Prozesse und kulturellen Diskurse zu Abweichungen und Widersprüchen zwischen dem Konstrukt geschlechtlicher Normierungen und gesellschaftlichen Praktiken führen. Die empirische Analyse bezieht sich auf die Entwicklung in Deutschland seit der Zulassung der Frauen zum Studium und umfaßt den Zeitraum bis 1945. Damit trägt das Projekt dazu bei, die historische Ausgangslage und die Traditionslinien für die kulturellen Zuschreibungen von Männlichkeit und Weiblichkeit im Bereich von Wissenschaftsdisziplinen und akademischen Berufskarrieren auch in der Bundesrepublik aufzuzeigen.
en auch in der Bundesrepublik aufzuzeigen.  +
Inst Institut Soziologisches Seminar  +
Inst Institutionstyp Universität  +
Inst Ort Göttingen  +
Inst Website http://www.uni-goettingen.de/de/28106.html  +
Inst ZentraleInstitution Universität Göttingen  +
Land Deutschland  +
LinkSOFISwiki http://sofis.gesis.org/sofiswiki/Kontinuität_und_Diskontinuität_in_der_geschlechtlichen_Normierung_von_Studienfächern,_wissenschaftlichen_Arbeitsgebieten_und_Karrieren_in_den_Professionen  +
Met Laengsschnitt 1  +
Met MethodischerAnsatz empirisch, historisch, Längsschnitt, Quers
empirisch, historisch, Längsschnitt, Querschnitt, Sekundäranalyse, Aggregatdatenanalyse, empirisch-qualitativ Um dezidierte Aussagen und Erklärungen über die Fächerwahlen und Karriereverläufe der ersten Studentinnengenerationen zu machen, bearbeiten die Autorinnen die Fragestellung methodisch gesehen durch zwei Herangehensweisen: Zum einen erstellen sie auf statistischer Grundlage ein Faktorengeflecht auf der Basis von Daten aus verschiedenen Quellen, die die relevanten Lebensabschnitte und Sozialfaktoren erfassen. Zum anderen werden die Hypothesen im Kontext von Bildungssystem- und Universitätsentwicklung, Berufsständepolitik sowie dem Geschlechterdiskurs auch aufgrund von Quellenmaterial aus Archiven, Materialien von Berufsorganisationen und Verbänden überprüft bzw. differenziert. Durch dieses Ineinandergreifen von quantitativem und qualitativem Vorgehen können Professionalisierungsstrategien im Zusammenhang mit gendering-Prozessen betrachtet werden. Auf diese Weise können Traditionslinien und Brüche bei der Herstellung und Aktualisierung der Geschlechterhierarchie innerhalb der akademischen Berufe analytisch erfaßt und in ihrer Bedeutung für die heutige Situation beschrieben werden.
die heutige Situation beschrieben werden.  +
ProjektEnde 2002  +
ProjektStart 1998  +
ProjektWebsite http://www.ifs.tu-darmstadt.de/index.php?id=pog_costas  +
Projektleitung Dr. Ilse Costas  +
Projektnummer 122  +
Projektstatus abgeschlossen  +
Projekttitel Kontinuität und Diskontinuität in der geschlechtlichen Normierung von Studienfächern, wissenschaftlichen Arbeitsgebieten und Karrieren in den Professionen  +
ProjekttitelEngl Continuity and discontinuity in the gender standardization of study subjects, scientific work spheres and professional careers  +
Qualitative Methoden Dokumentenanalyse  + , Qualitativer Fragebogen (face-to-face, telefonisch, schriftlich)  + , Qualitative Beobachtung  +
Quantitative Methoden Quantitativer Fragebogen (face-to-face, telefonisch, schriftlich)  +
Schlagwoerter Professionalisierung  + , Studienfach  + , Fächerwahl  + , Historische Sozialforschung  +
Sektoren Hochschule  +
Stp Stichprobe Studierende  + , WissenschaftlerInnen  +
Stp Stichprobenumfang 6000  +
Thema Doing Gender Geschlechterstereotype  +
Thema Karriere Karriereverlauf  +
Thema Qualifizierung Studienwahl  +
Thema Wissenschaftssystem Wissenschaftskultur  +
Veroeffentlichungen Costas, Ilse 2002: Die ersten Frauen an de
Costas, Ilse 2002: Die ersten Frauen an der Universität Göttingen. Pionierinnen gegen die immer noch bestehende Geschlechterhierarchie, in: Feministische Studien, 1, S. 23-39 Costas, Ilse 2001: Genderparadoxien in der geschlechtlichen Normierung von Studienfächern und Karrieren, in: Bulletin 23 des Zentrums für Interdisziplinäre Frauenforschung der Humboldt-Universität zu Berlin Costas, Ilse 2001: Profession und Geschlecht: Die ersten Studentinnen und ihre "Karrieren" in Deutschland, in: Berg, Tanja/ Renate Niekant /Uta Schuchmann: Feministische Erkenntnistheorie. Zwischen Wissenschaftstheorie und politischer Praxis, Opladen, (im Erscheinen) ? Costas, Ilse 2001: Profession und Geschlecht. Fächerwahlen und Karriereverläufe der ersten Wissenschaftlerinnen an deutschen Universitäten, in: femina politica. Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft. 10: 1, S. 93-97 Costas, Ilse 2000: Geschlechtliche Normierung von Studienfächern und Karrieren im Wandel, in: Historische Sozialforschung, 25: 2, S. 23-53. Costas, Ilse; Roß, Bettina; Suchi, Stefan (2000): Geschlechtliche Normierung von Studienfächern und Karrieren im Wandel. In: Historical Social Research 25 (2), S. 23–53. Online verfügbar unter http://www.ssoar.info/ssoar/handle/document/3161, zuletzt geprüft am 24.09.2015.
ument/3161, zuletzt geprüft am 24.09.2015.  +
WeitereProjektdarstellungen http://gepris.dfg.de/gepris/projekt/5108369  +
Weitere Methoden Sekundäranalyse  +
Kategorien Projekt
Zuletzt geändert
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31 März 2016 13:50:25  +
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