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Mentoring Deutschschweiz
Finanzierungsart Auftragsforschung  +
Foerderprogramm Bundesprogramm Chancengleichheit für Frau und Mann an den Universitäten  +
Foerderung Universität Bern, Abt. für die Gleichstellung von Frauen und Männern  +
Infoquellen SOFISwiki  +
Inhalt Mentoring, ein Instrument zur individuelle
Mentoring, ein Instrument zur individuellen Nachwuchsförderung, ist eines der Massnahmenmodule des Bundesprogramms für Chancengleichheit (Modul 2), das zur Verdoppelung des prozentualen Anteils von Professorinnen in der Schweiz bis zum Jahr 2006 von 7% auf 14% beitragen soll. Mit Mentoring-Programmen sollen Nachwuchswissenschaftlerinnen zur gezielten Laufbahnplanung angeregt, in ihrem Selbstverständnis als Wissenschaftlerinnen gestärkt und durch Vernetzung besser in den Wissenschaftsbetrieb integriert werden. Mentoring Deutschschweiz ist ein interuniversitäres und fächerübergreifendes Programm für fortgeschrittene Doktorandinnen, Postdoktorandinnen und Habilitandinnen. Das gut ein Jahr dauernde Programm bietet ein One-to-One Mentoring und ein begleitendes Rahmenprogramm. Mentoring Deutschschweiz ist ein Kooperationsprojekt der Gleichstellungsstellen der Universitäten Basel, Bern, Freiburg, Luzern, St. Gallen, Zürich und der ETH Zürich. Das Projekt ist an der Abteilung für die Gleichstellung von Frauen und Männern (AfG) der Universität Bern angesiedelt. (Zwischen)ergebnisse: Die begleitende Evaluation zeigt, dass die Anzahl und Unterschiedlichkeit der 45 Programmteilnehmerinnen und 39 MentorInnen ein gutes Ausgangspotential zum Netzwerken bilden, das auch genutzt wird. Das Programm verfügt über hilfreiche Instrumente zur effizienten Nutzung und Gestaltung der Mentoring-Beziehung und über ein Rahmenprogramm, die sich je mit ihren Leistungen ergänzen. Unterschiedliche, sehr heterogene Zielgruppen können von den Leistungen profitieren. Die Mentees verzeichnen als Programmleistungen Unterstützung im Bereich Vernetzung mit Frauen gleicher Qualifikationsstufe wie auch mit ProfessorInnen. Sie geben an, Unterstützung im Hinblick auf karrierespezifisches Wissen und Strategien (Feedback zur eigenen Qualifikation, Klärung der Karriereziele, Kenntnisse über das Funktionieren des Wissenschaftssystems, Laufbahnstrategien) und Unterstützung bezüglich persönlicher Kompetenzen (Selbstsicherheit, zielgerichtetes Arbeiten, Selbstverständnis als Wissenschafterin) erhalten zu haben. Die Teilnahme führt bei zwei Dritteln der Mentees zu einer Klärung der Karriereziele, und bei der Hälfte der Befragten zu einer grösseren Motivation, eine akademische Karriere anzustreben. Trotz kurzer Programmzeit weisen die Mentees erste konkrete Qualifizierungsschritte aus und schreiben Mentoring Deutschschweiz zu, einen Beitrag zur Erreichung dieser Schritte geleistet zu haben. Doktorandinnen und Mentees der Fachbereiche BW-Nat-Med ziehen insgesamt eine positivere Bilanz. Dies kann in Beziehung zu einer besseren Betreuungssituation in diesen Fachbereichen gesehen werden wie auch zu möglicherweise offeneren Zukunftsperspektiven der Doktorandinnen.
n Zukunftsperspektiven der Doktorandinnen.  +
Inst Institut Gleichstellungsstelle  +
Inst Institutionstyp Kommerzielle Forschungseinrichtung  + , Universität  + , Technische Universität  +
Inst Ort Bern  + , Basel  + , Luzern  + , Zürich  + , St. Gallen  + , Freiburg (Schweiz)  +
Inst Website http://sfinx.ch/  +
Inst ZentraleInstitution Sfinx - Büro für Sozialforschung, Evaluationsberatung und Supervision  + , Universität Basel  + , Universität Bern  + , Universität Luzern  + , Universität Zürich  + , Universität St. Gallen  + , ETH Zürich  + , Universität Freiburg (Schweiz)  +
Land Schweiz  +
Met Laengsschnitt 0  +
Met MethodischerAnsatz Die Evaluation ist als begleitende formati
Die Evaluation ist als begleitende formative Evaluation angelegt. Die Fragestellungen sollen arbeitsteilig mit internem Monitoring, externer Begleitung und schriftlicher Befragung von allen Teilnehmerinnen nach Programmabschluss beantwortet werden. Das Monitoring hält systematisch fest, welche Meilensteine erreicht, welche Angebote genutzt und wie diese bewertet werden. Alle Rückmeldungen sind persönlich zuordenbar. Regelmässige Evaluationsgespräche zwischen Programmverantwortlichen und mir erlauben auf der einen Seite den aktuellen Stand sowie die eingesetzten Monitoringinstrumente zu reflektieren als auch weitere Instrumente zu entwickeln. Mentoren und Mentorinnen ziehen schriftliche Bilanz in einem persönlichen Online-Fragebogen (Schlussfeedback). Der Fragebogen der Mentees ist so angelegt, dass er einen Vergleich mit der gesamtschweizerischen Teilnehmendenbefragung von Modul 2 erlaubt. Die Auswertung geschieht nach Qualifikationsstufen (doktorierend bzw. habilitierend), Fachbereichen (Soz-Phil-Jus und BW-Nat-Med), Ausprägung des Ausgangsprofils und nach dem Grad des Commitments.
profils und nach dem Grad des Commitments.  +
ProjektEnde Juni 2004  +
ProjektStart Juni 2002  +
ProjektTyp Kooperationsprojekt  +
Projektberichte Spreyermann, Christine (2004): Mentoring Deutschschweiz. Programm für Wissenschaftlerinnen zur Unterstützung einer akademischen Karriere. Evaluationsbericht. sfinx. Bern.  +
Projektleitung Christine Spreyermann  +
Projektnummer 313  +
Projektstatus abgeschlossen  +
Projekttitel Mentoring Deutschschweiz  +
ProjekttitelEngl Tutoring in German Switzerland. Program for female scientists to promote their academic careers  +
Quantitative Methoden Quantitative Online-Befragung  +
Schlagwoerter Förderung  + , Berufsnachwuchs  + , Evaluation  + , Mentoring  +
Sektoren Hochschule  +
Stp Stichprobe MentorInnen  + , Mentees  +
Thema Karriere Karriereverlauf  + , Karriereförderung  +
Thema Qualifizierung Nachwuchs(förderung)  +
Thema Wissenschaftssystem Hochschul- und Wissenschaftspolitik  +
Untertitel Programm für Wissenschaftlerinnen zur Unterstützung einer Akademischen Karriere  +
Weitere Methoden Evaluationsforschung  +
Kategorien Projekt
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4 Februar 2019 13:54:54  +
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