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Organisationales Potential und Interventionschancen von Frauen im aktuellen Reformprozeß der Hochschulen
Bundesland Hessen  +
Finanzierungsart gefördert  +
Foerderprogramm Schwerpunktprogramm: Professionalisierung, Organisation, Geschlecht. Zur Reproduktion und Veränderung von Geschlechterverhältnissen in Prozessen sozialen Wandels  +
Foerderung DFG  +
Inhalt Dies ist eine Untersuchung zu Handlungspie
Dies ist eine Untersuchung zu Handlungspielräumen, Interventionschancen und Interessenwahrnehmung von Akteurinnen im Kontext der aktuellen Hochschulreformen. Deregulierungsmaßnahmen des Staates in Haushalts- und Genehmigungsangelegenheiten bringen Autonomie und Verantwortlichkeit auf Hochschulebene in ein neues systemisches Verhältnis. Die wissenschaftsorganisatorischen Rationalisierungen innerhalb der einzelnen Hochschule sind im vollen Gange und in ihren Festlegungen durch Hochschulgesetze und ihren Differenzierungen durch die kontroversen Diskussionen und Positionen noch offen. Modernisierungsprojekte zur Erprobung schaffen jedoch bereits Strukturen und strategische Macht- und Einflußsphären. Im Unterschied zu früheren Reorganisationsprozessen im Hochschulbereich sind Frauen im frauenpolitischen Amt als Frauenbeauftragte, in Gremien, Leitungspositionen und anderen Positionen (z.B. Mittelbau und Professuren) präsent. Es wird untersucht, ob dieses Potential genutzt werden kann und wird, um gleichstellungspolitische Innovationen in den Reformprozeß einzubringen. Die Frage ist, unter welchen strukturellen Voraussetzungen, organisatorischen und institutionellen Bedingungen, mit welchen Zielrichtungen, Strategien und Erfolgen dies gelingt.
gen, Strategien und Erfolgen dies gelingt.  +
Inst Institut Geschlechterverhältnisse, Bildung und Lebensführung  +
Inst Institutionstyp Universität  +
Inst Ort Darmstadt  +
Inst Website https://www.ifs.tu-darmstadt.de/index.php?id=2976  +
Inst ZentraleInstitution Technische Universität Darmstadt  +
Land Deutschland  +
Met Laengsschnitt 0  +
Met MethodischerAnsatz Durchführung einer Fragebogenerhebung bei
Durchführung einer Fragebogenerhebung bei den Frauenbeauftragten an 116 (37,5 % von damals 309) deutschen Hochschulen, anschließend qualitative Fallstudien zu drei Hochschulen und zwei Wissenschaftsministerien auf der Basis von 25 Interviews mit Frauenbeauftragten, Dekan/inn/en, Rektor/inn/en und Präsident/inn/en, Abteilungsleiter/inne/n in Ministerien, Hochschulverwaltungen und Fachbereichs-/Fakultätsleitungen.
ngen und Fachbereichs-/Fakultätsleitungen.  +
ProjektEnde August 2000  +
ProjektStart September 1998  +
Projektbearbeitung Dr. Christine Roloff  + , Dr. Karin Zimmermann  +
Projektleitung Prof. Dr. Sigrid Metz-Göckel  +
Projektnummer 357  +
Projektstatus abgeschlossen  +
Projekttitel Organisationales Potential und Interventionschancen von Frauen im aktuellen Reformprozeß der Hochschulen  +
Qualitative Methoden Qualitatives Interview  +
Quantitative Methoden Quantitativer Fragebogen (face-to-face, telefonisch, schriftlich)  +
Schlagwoerter Hochschulreform  + , Gleichstellungspolitik  + , Struktur  + , Gleichstellungsbeauftragte  + , Institutionelle Faktoren  +
Sektoren Hochschule  +
Stp Stichprobe Gleichstellungsbeauftragte  + , Hochschulleitung  +
Stp Stichprobenumfang 116; 25  +
Thema WissEinrichtungen Gleichstellungsarbeit/Gleichstellungspolitik  + , Organisationsentwicklung  +
Thema Wissenschaftssystem Hochschul- und Wissenschaftspolitik  +
Veroeffentlichungen Metz-Göckel, Sigrid, Christa Schmalzhaf-La
Metz-Göckel, Sigrid, Christa Schmalzhaf-Larsen, Eszter Belinszki (Hg) 2000: Hochschulreform und Geschlecht. Neue Bündnisse und Dialoge. Opladen: Leske+ Budrich Metz-Göckel, Sigrid 2002: ‚Ein bisschen Größenwahn steht jeder Frau’. Zur Normalisierung einer Elitebildung von Frauen. In: Marita Kampshoff, Beatrix Lumer (Hg.): Chancengleichheit im Bildungswesen, Opladen, S. 109-129 Metz-Göckel, Sigrid 2004: Exzellenz und Elite im amerikanischen Hochschulsystem. Portrait eines Women’s College. Wiesbaden: VS-Verlag Roloff, Christine 1998: Reformpotenzial an Hochschulen. Frauen als Akteurinnen in Hochschulreformprozessen. Berlin: Edition Sigma Roloff, Christine, Karin Zimmermann 2000: Mittelverteilung, Informationsmanagement und Networking. Aktionsfelder der Gleichstellungsbeauftragten im Reformprozess der Hochschulen. In: Löther, Andrea, Lydia Plöger (Hg.): Mittelvergabe und Gleichstellungspolitik an Hochschulen, S. 43-57 Roloff, Christine, Petra Selent (Hg.) 2003: Hochschulreform und Gender Mainstreaming. Geschlechtergerechtigkeit als Querschnittaufgabe. Bielefeld: Kleine Verlag Zimmermann, Karin 2002: Geschlechterkonstellationen im Feld wissenschaftlicher Eliten. In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, Themenschwerpunkt Hochschul- und Wissenschaftsentwicklung durch Gender Mainstreaming?, Jg. 20, H. 3, S. 30-48 Zimmermann, Karin 2003: Praxis der Gleichstellung - widersprüchliche Modernisierung. Das Beispiel der Hochschulen, in: Hildegard Matthies, Ellen Kuhlmann, Maria Oppen, Dagmar Simon (Hg.): Gleichstellung in der Forschung - Organisationspraktiken und politische Strategien. Berlin: Edition Sigma, S. 155-171 Zimmermann, Karin, Sigrid Metz-Göckel, Kai Huter 2004: Grenzgänge zwischen Wissenschaft und Politik. Geschlechterkonstellationen in wissenschaftlichen Eliten. Wiesbaden: VS-Verlag
nschaftlichen Eliten. Wiesbaden: VS-Verlag  +
Kategorien Projekt
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8 Februar 2019 08:31:09  +
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