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Relevanz von Geschlecht in der sportmedizinischen Forschung
Faechergruppen Medizin  + , Genderforschung  +
Finanzierungsart gefördert  +
Foerderprogramm Frauen an die Spitze  +
Foerderung BMBF  + , ESF  +
Infoquellen SOFISwiki: GESIS, Forschungserhebung 2010/ Internet  +
Inhalt Das Forschungsprojekt geht von der Beobach
Das Forschungsprojekt geht von der Beobachtung aus, dass in der sportmedizinischen Forschung eine De-Thematisierung von Geschlecht stattfindet, die einen geschlechtergerechten Erkenntnisfortschritt und Wissenstransfer in die Praxis verhindert. Ziel des beantragten Projektes ist eine systematische Bestandsaufnahme zur geschlechtsbezogenen sportmedizinischen Forschung in Deutschland sowohl mit Blick auf die Inhalte der Forschung als auch auf die strukturellen Rahmenbedingungen für eine geschlechtersensible sportmedizinische Forschung. In Bezug auf die Inhalte wird zwischen dem biologischen Konzept von 'sex' und dem sozialwissenschaftlichen Konzept von 'gender' unterschieden. In Bezug auf die Strukturen wird differenziert zwischen Erwartungsstrukturen (z.B. Kriterien für publikationswürdige Manuskripte in Fachzeitschriften), Deutungsmustern (z.B. das durch Androzentrismus geprägte sportmedizinische Alltagswissen) und Konstellationsstrukturen (z.B. Beziehungen in Laboren und Zusammensetzung von Forschungsgruppen). Auf der Basis der Bestandsaufnahmen sollen Leitlinien für eine geschlechtersensible Forschung in der Sportmedizin entwickelt werden, in denen der gesamt Forschungsprozess - von der Fragestellung bis zur Einordnung der Befunde - in den Blick genommen wird. Theoretischer Ansatz: Den theoretischen Rahmen der Analyse bilden Theorien der sozialen Konstruktion von Geschlecht und akteurtheoretische Ansätze der Soziologie, die die prozesshafte Konstitution von sozialem Handeln und sozialen Strukturen in den Blick nehmen. Hinzu kommen Erkenntnisse zum einen der (Sport-)Medizin in Bezug auf Geschlecht, zum anderen zum Gender Bias in Forschungsprojekten. Für unsere Forschungsfrage bieten diese Ansätze die Möglichkeit, die Seite der sozialen Strukturen und die Seite des Handelns differenziert auszuleuchten und über die Beschreibung von Phänomenen auch zu Erklärungen über die geringe Beachtung von Geschlecht in der sportmedizinischen Forschung zu kommen.
er sportmedizinischen Forschung zu kommen.  +
Inst Institut Interdisziplinäres Genderkompetenzzentrum in den Sportwissenschaften  + , Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin  + , Institut für Sportsoziologie Abt. Geschlechterforschung  +
Inst Institutionstyp Fachhochschule / Hochschule für angewandte Wissenschaften  +
Inst Ort Köln  +
Inst Website https://www.dshs-koeln.de/visitenkarte/einrichtung/genderkompetenzzentrum/  + , http://www.dshs-koeln.de/visitenkarte/einrichtung/kreislaufforschung-und-sportmedizin/  + , https://www.dshs-koeln.de/genderforschung/  +
Inst ZentraleInstitution Sporthochschule Köln  +
Land Deutschland  +
Met Laengsschnitt 0  +
Met MethodischerAnsatz Methodisches Vorgehen: Das Gesamtprojekt g
Methodisches Vorgehen: Das Gesamtprojekt gliedert sich in folgende Abschnitte: 1. Bestandsaufnahme zur Relevanz von Geschlecht in der sportmedizinischen Forschung (quantitative und qualitative Analyse sportmedizinischer Zeitschriften). 2. Analyse der Ursachen für die geringe Berücksichtigung von Sex und Gender-Aspekten (Interviews mit Expertinnen und Experten). 3. Entwicklung von Leitlinien für eine geschlechtersensible Forschung in der Sportmedizin. Befragung, Aktenanalyse, empirisch, Inhaltsanalyse, Querschnitt, Theorieanwendung, empirisch-qualitativ, empirisch-quantitativ
mpirisch-qualitativ, empirisch-quantitativ  +
PDF-Projektbeschreibung http://www.dlr.de/pt/Portaldata/45/Resources/a_dokumente/bildungsforschung/esf-vorhaben/FP_0824_25_Okay_FaS.pdf  +
ProjektEnde Oktober 2011  +
ProjektStart März 2009  +
Projektbearbeitung Johanna Schirm  + , Stefanie Schulte  + , Tatiana Zueva  +
Projektleitung Prof. Dr. phil. Ilse Hartmann-Tews  + , Dr. Claudia Combrink  + , Dr. Bettina Rulofs  + , PD Dr. Klara Brixius  +
Projektnummer 137  +
Projektstatus abgeschlossen  +
Projekttitel Relevanz von Geschlecht in der sportmedizinischen Forschung  +
ProjekttitelEngl Gender in sports medicine - development of guidelines for systematic consideration of gender in sports medicine  +
Qualitative Methoden Qualitatives Interview  + , Dokumentenanalyse  + , Qualitative Inhaltsanalyse  +
Schlagwoerter Sportmedizin  + , Sportsoziologie  + , Geschlechtsspezifische Faktoren  + , Geschlechtersensibilität  +
Thema Doing Gender Geschlechterkonstruktion  +
Thema WissEinrichtungen Genderaspekte in Forschung und Lehre  +
Untertitel Entwicklung von Grundsätzen zur systematischen Berücksichtigung geschlechtsbezogener Aspekte in der Sportmedizin  +
Veroeffentlichungen Hartmann-Tews, Ilse; Brixius, Klara; Combr
Hartmann-Tews, Ilse; Brixius, Klara; Combrink, Claudia; Rulofs, Bettina; Schirm, Johanna; Schulte, Stefanie; Zueva Tanja: Die Thematisierung von Geschlecht in der sportmedizinischen Forschung. in Hartmann-Tews, Ilse; Dahmen, Britt; Emberger Diana (Hrsg.): Gesundheit in Bewegung: Impulse aus Geschlechterperspektive. Brennpunkte der Sportwissenschaft, Bd. 32. St. Augustin: Academia Verl. 2010, S. 13-19.
. Augustin: Academia Verl. 2010, S. 13-19.  +
Kategorien Projekt
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4 Februar 2019 15:51:47  +
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