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Untersuchung von geschlechterneutralen und gendersensiblen Berufungsstrategien
Finanzierungsart gefördert  +
Foerderprogramm Frauen an die Spitze  +
Foerderung BMBF  + , ESF  +
Inhalt Die (Neu-)Besetzung von Professuren ist fü
Die (Neu-)Besetzung von Professuren ist für Universitäten eine strategische Herausforderung. Hieraus resultieren sowohl Möglichkeiten als auch Herausforderungen, wie die Berufung von Frauen durch gezielte gendersensible Rekrutierungsmaßnahmen zu unterstützen und somit den Professorinnenanteil an deutschen Hochschulen zu steigern. Ziel des Verbundprojektes ist es, bis Ende 2012 gendersensible und -neutrale Methoden für Berufungsverfahren und Personal-rekrutierung an Universitäten zu entwickeln und somit langfristig einen Beitrag zur Steigerung der Professorinnenquote zu leisten. '''Teilprojekt I:''' 'Qualitative Untersuchung von nationalen geschlechterneutralen und gendersensiblen Berufungsstrategien' In Teilprojekt I werden qualitative Interviews mit Mitgliedern aus Berufungskommissionen (Berufungskommissionsvorsitzende, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, stimmberechtigte Mitglieder) geführt. Das hierbei eingesetzte Instrument – Interviewleitfaden – wird zunächst im Rahmen einer Vorstudie (AP 110) getestet und hinsichtlich seiner Aussagefähigkeit für die Forschungsthematik(en) validiert. Insgesamt liefern die ExpertInnenninterviews (AP 120) Erkenntnisse darüber, welche strukturellen und kulturellen Mechanismen innerhalb von Berufungsverfahren wirken und den sozialen Sachverhalt »niedriger Professorinnenanteil« an deutschen Universitäten beeinflussen. '''Teilprojekt II:''' Potenzial bzw. Höhe von Drittmitteleinwerbungen gelten als ein wesentliches Qualitätsmerkmal in Berufungsverfahren. Dabei bewerben sich Frauen seltener als Männer auf Förderausschreibungen, und die Bewilligungsraten sind geringer. Zu erklären ist dieser Umstand möglicherweise durch eine geschlechtsspezifische Konzentration auf bestimmte Forschungsinhalte. Daher untersucht Teilprojekt II die Hypothese, das Forschungsförderungsorganisationen (z.B. BMBF, DFG, BMWi etc.) über die Drittmittelvergabe die Entstehung von Forschungslinien/-schwerpunkten an Universitäten prägen und damit auch die Berufungs- und Rekrutierungsstrategien bzw. die Stellenausschreibungspraxis beeinflussen. Im Rahmen von Arbeitspaket (AP) 210 wird durch den Einsatz von semi-automatisierten Text Mining Verfahren mit Fokus auf die MINT-Disziplinen untersucht, ob und wie die durch die Forschungsförderungseinrichtungen geförderte Forschungsschwerpunkte die Stellenausschreibungen für Nach- und Neuberufungen an Universitäten - ggf. mit einem zeitlichen Versatz - beeinflussen. In Arbeitspaket (AP) 220 werden Problemzentrierte Interviews mit Männern und Frauen unterschiedlicher Fachdisziplinen geführt, die die für eine Berufung in ihrer Fachkultur relevanten formalen Kriterien erfüllen. Dabei wird der zeitliche Verlauf vom Forschungstrend zur Förderung und zum Qualifikationsprofil der BewerberInnen auf eine Professur nachgezeichnet. Zusammenhänge, in denen sich die Entscheidungsprozesse zwischen Bewerbern und Nichtbewerbern qualifizierter Personen befinden, werden aufgezeigt. '''Ziel-Vision''': Aus den empirischen Untersuchungen werden gendersensible und -neutrale Berufungsmethoden und Rekrutierungsstrategien zur zielgerichteten Ansprache von Frauen in Berufungsverfahren abgeleitet. In Form von Handlungsempfehlungen. Gestützt werden diese Empfehlungen durch einen wissenschaftlichen Beirat sowie einen ExpertInnenworkshop, in dem die Forschungsergebnisse vorgestellt, diskutiert und validiert werden. Zur Verbreitung der Ergebnisse werden verschiedene Druckmaterialien (z.B. Flyer, Broschüren) erstellt, die die zentralen Ergebnisse der verschiedenen Erhebungen zusammenfassen und zu Handlungsempfehlungen bündeln. Zielgruppe dieser Handreichungen sind vor allem die Fakultäten und Dekanate sowie zentrale als auch dezentrale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an deutschen Universitäten. Darüber hinaus ist beabsichtigt, ein Beratungskompetenznetzwerk zur gendersensiblen und –neutralen Gestaltung von Berufungsverfahren aufzubauen. In diesem Zusammenhang wird das im Rahmen der Untersuchung gewonnene Know-How für Wissenschaftsorganisationen bereitgestellt.
issenschaftsorganisationen bereitgestellt.  +
Inst Institut Gender Studies in Ingenieurwissenschaften  + , Institutscluster IMA/ZLW & IfU, Zentrum für Lern- und Wissensmanagement  +
Inst Institutionstyp Technische Universität  +
Inst Ort München  + , Aachen  +
Inst Website http://www.gender.edu.tum.de/  + , http://www.rwth-aachen.de/cms/root/Die-RWTH/Kontakt-Anreise/Kontakt-RWTH-Aachen/~bdfr/Mitarbeiter-CAMPUS-/?gguid=0x5FF812310809D611BDB70002A5871170&allou=1  +
Inst ZentraleInstitution Technische Universität München  + , Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen)  +
Konferenzen Fachkolloquium, 21. November 2012, Aachener Tivoli, "Frauen an die Spitze - Plugging the Leaky Pipeline!"  +
Land Deutschland  +
Met Laengsschnitt 0  +
Met MethodischerAnsatz qualitativen und quantitativen Methoden der empirischen Sozialforschung; Leitfadeninterviews, problemzentrierte Interviews  +
PDF-Projektbeschreibung http://www.dlr.de/pt/Portaldata/45/Resources/a_dokumente/bildungsforschung/esf-vorhaben/FP_1093_94_Okay_FaS.pdf  +
ProjektEnde März 2013  +
ProjektKuerzel Genderation BeSt  +
ProjektStart Dezember 2011  +
ProjektTyp Verbundprojekt  +
Projektbearbeitung Yves Jeanrenaud  + , Katharina Scheibl  + , Meike Schüle-Tschersich  + , Verena Wienefoet  +
Projektberichte Broschüre: Jeschke, Sabina; Ihsen, Susanne
Broschüre: Jeschke, Sabina; Ihsen, Susanne; Vossen, René; Borowski, Esther; Müller, Larissa; Jeanrenaud, Yves; Scheibl, Katharina (2014): Projektübersicht und Handreichung zum Verbundvorhaben Genderation BeSt. Untersuchung von geschlechtsneutralen und gendersensiblen Berufungsstrategien. Themenschwerpunkt 'Frauen an die Spitze' – Förderbereich des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 'Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung'. RWTH Aachen. Aachen, München.
Forschung'. RWTH Aachen. Aachen, München.  +
Projektleitung Prof. Dr. Susanne Ihsen  + , Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Sabina Jeschke  +
Projektnummer 17  +
Projektstatus abgeschlossen  +
Projekttitel Untersuchung von geschlechterneutralen und gendersensiblen Berufungsstrategien  +
Qualitative Methoden Qualitatives Interview  +
Schlagwoerter Berufungsverfahren  + , Drittmittel  + , ProfessorIn  + , Frauenanteil  + , Universitätsleitung  + , Berufungskommission  + , Berufungsstrategie  +
Sektoren Hochschule  +
Stp Stichprobe Berufungskommissionsangehörige  + , Wissenschaftliche Mitarbeitende  +
Stp StichprobeSonstiges Berufungskommissionsangehörige; Wissenschaftler/innen aus den MINT-Fächern, welche die notwendigen Voraussetzungen für eine Professur er-füllen und bereits Erfahrungen in Berufungsverfahren gesammelt haben  +
Stp Stichprobenumfang 14; 15  +
Thema Karriere Führungspositionen  +
Thema Wissenschaftssystem Wissenschaftskultur  +
Kategorien Projekt
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8 Februar 2019 09:42:08  +
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