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Von der 'Legitimationsfrau' zur anerkannten Expertin?
Bundesland Hessen  +
Finanzierungsart gefördert  +
Foerderprogramm Schwerpunktprogramm: Professionalisierung, Organisation, Geschlecht. Zur Reproduktion und Veränderung von Geschlechterverhältnissen in Prozessen sozialen Wandels  +
Foerderung DFG  +
Inhalt Die Forschungs- und Hochschullandschaft de
Die Forschungs- und Hochschullandschaft der Bundesrepublik befindet sich in einem Prozess der Reorganisation mit der Zielsetzung ihre Institutionen und Organisationen zu effizienten Dienstleistungskomplexen umzugestalten, damit sie flexibel auf die sich rasch wandelnden ökonomischen Anforderungen reagieren können. Die Entwicklungsrichtungen der Reorganisation der Hochschule hängen massgeblich davon ab, was in der Hochschule zukünftig als ‚Leistung’ gelten solle und welche Organisationen und Personen diese (mit)definieren. Unter Hinzuziehung von Expertisen und Gutachten zentrieren sich die entsprechenden Entscheidungskompetenzen im Management der Hochschulleitungen und in der Wissenschaftspolitik. In beiden Bereichen deutet sich eine ‚Expertokratisierung’ an, die die Messung, Bewertung und Beurteilung einer (wissenschaftlichen) Leistung zunehmend an Expertisen aus dem Verwaltungs- und Unternehmensmanagement und an betriebswirtschaftliches Wissen knüpft. Die aktuelle Ökonomisierung der Hochschule geht einher mit einem sozialen Wandel, der über die Symbolsysteme vermittelt das ‚Sprechen über die Hochschule’ in den Begriffen der neuen Hochschulsteuerung wie Evaluation, Controlling, Organisationsentwicklung und Profilbildung etc. verändert. Ausgehend von der Beobachtung, dass der Status des immer noch männlich intendierten Gutachters und Experten zunehmend auch von Wissenschaftlerinnen eingenommen wird bzw. dies durchaus als erwünscht gilt, fokussieren die Forschungsfragestellungen mögliche Transformationen geschlechterdifferenzierender Normierungen und Normalitätsvorstellungen und wie diese die Definition geschlechterdifferenter Zugehörigkeiten zu einer wissenschaftlichen bzw. wissenschaftspolitischen Steuerungselite beeinflussen oder bedingen. Dies soll zugespitzt auf die institutionellen, kulturellen und sozialen Mechanismen der Expertinnenrekrutierung für die Hochschulentwicklungsplanung am Schnittpunkt zwischen Hochschule und staatlicher Steuerung untersucht werden.
d staatlicher Steuerung untersucht werden.  +
Inst Institut Geschlechterverhältnisse, Bildung und Lebensführung  +
Inst Institutionstyp Universität  +
Inst Ort Darmstadt  +
Inst Website https://www.ifs.tu-darmstadt.de/index.php?id=2976  +
Inst ZentraleInstitution Technische Universität Darmstadt  +
Land Deutschland  +
Met Laengsschnitt 0  +
ProjektEnde 2002  +
ProjektStart 2000  +
Projektbearbeitung Dr. Karin Zimmermann  +
Projektleitung Prof. Dr. Sigrid Metz-Göckel  +
Projektnummer 358  +
Projektstatus abgeschlossen  +
Projekttitel Von der 'Legitimationsfrau' zur anerkannten Expertin?  +
Schlagwoerter Controlling  + , Organisationsentwicklung  + , ExpertIn  +
Sektoren Hochschule  +
Thema WissEinrichtungen Organisationsentwicklung  +
Thema Wissenschaftssystem Hochschul- und Wissenschaftspolitik  + , Wissenschaftskultur  +
Untertitel Zur Konstruktion von Steuerungseliten im Reorganisationsprozeß der Hochschulen  +
Veroeffentlichungen Metz-Göckel, Sigrid, Christa Schmalzhaf-La
Metz-Göckel, Sigrid, Christa Schmalzhaf-Larsen, Eszter Belinszki (Hg) 2000: Hochschulreform und Geschlecht. Neue Bündnisse und Dialoge. Opladen: Leske+ Budrich Metz-Göckel, Sigrid 2002: ‚Ein bisschen Größenwahn steht jeder Frau’. Zur Normalisierung einer Elitebildung von Frauen. In: Marita Kampshoff, Beatrix Lumer (Hg.): Chancengleichheit im Bildungswesen, Opladen, S. 109-129 Metz-Göckel, Sigrid 2004: Exzellenz und Elite im amerikanischen Hochschulsystem. Portrait eines Women’s College. Wiesbaden: VS-Verlag Roloff, Christine 1998: Reformpotenzial an Hochschulen. Frauen als Akteurinnen in Hochschulreformprozessen. Berlin: Edition Sigma Roloff, Christine, Karin Zimmermann 2000: Mittelverteilung, Informationsmanagement und Networking. Aktionsfelder der Gleichstellungsbeauftragten im Reformprozess der Hochschulen. In: Löther, Andrea, Lydia Plöger (Hg.): Mittelvergabe und Gleichstellungspolitik an Hochschulen, S. 43-57 Roloff, Christine, Petra Selent (Hg.) 2003: Hochschulreform und Gender Mainstreaming. Geschlechtergerechtigkeit als Querschnittaufgabe. Bielefeld: Kleine Verlag Zimmermann, Karin 2002: Geschlechterkonstellationen im Feld wissenschaftlicher Eliten. In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, Themenschwerpunkt Hochschul- und Wissenschaftsentwicklung durch Gender Mainstreaming?, Jg. 20, H. 3, S. 30-48 Zimmermann, Karin 2003: Praxis der Gleichstellung - widersprüchliche Modernisierung. Das Beispiel der Hochschulen, in: Hildegard Matthies, Ellen Kuhlmann, Maria Oppen, Dagmar Simon (Hg.): Gleichstellung in der Forschung - Organisationspraktiken und politische Strategien. Berlin: Edition Sigma, S. 155-171 Zimmermann, Karin, Sigrid Metz-Göckel, Kai Huter 2004: Grenzgänge zwischen Wissenschaft und Politik. Geschlechterkonstellationen in wissenschaftlichen Eliten. Wiesbaden: VS-Verlag
nschaftlichen Eliten. Wiesbaden: VS-Verlag  +
WeitereProjektdarstellungen http://gepris.dfg.de/gepris/projekt/5259174  +
Kategorien Projekt
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8 Februar 2019 09:49:41  +
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