Status von Frauen in der Wissenschaftsdisziplin Mathematik

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Status von Frauen in der Wissenschaftsdisziplin Mathematik

Rahmenbedingungen

Laufzeit von 2002/05 bis 2004/04
Projektstatus abgeschlossen
Projekttyp
Art der Finanzierung gefördert
Förderung/Finanzierung Niedersächsischer Forschungsverbund für Frauen- und Geschlechterforschung in Naturwissenschaft, Technik und Medizin
Förderprogramm

Projektbeschreibung

Projektkürzel
Projekttitel (en) The status of women in the scientific discipline mathematics
Link zur Projektwebsite http://www.mathematik.uni-oldenburg.de/frauen/projekt/
PDF Projektbeschreibung http://www.mathematik.uni-oldenburg.de/frauen/projekt/professorinnen/das_projekt/info.pdf
Inhalt Am Beispiel der Mathematik als einer stark von Männern besetzten und als männlich definierten wissenschaftlichen Disziplin sollten die Bedingungen herausgearbeitet werden, unter denen Frauen sich in diesem Bereich universitärer Wissenschaften erfolgreich behaupten, d.h. promovieren, habilitieren und auf eine Professur berufen werden.

Auf die Strukturen in der bisher stark von Männern dominierten Disziplin Mathematik zielten zwei Studien, deren Ergebnisse sich ergänzen und zu einem differenzierten Bild der für Frauen förderlichen und behindernden Bedingungen in diesem Fachgebiet beitragen:

  • Eine Befragung von Studierenden zeigte, dass das Vertrauen der Studentinnen des Diplomstudiengangs Mathematik in ihre fachlichen Fähigkeiten und Kompetenzen weitaus geringer ist als das ihrer Kommilitonen und als eine Ursache fungieren kann für ihre vergleichsweise geringe Neigung, sich durch eine Promotion akademisch weiter zu qualifizieren.
  • Eine Untersuchung "Professorinnen in der Mathematik", in der 87% der an deutschen Universitäten lehrenden Mathematikprofessorinnen zu ihrem beruflichen Werdegang und ihrem Status in der Disziplin befragt wurden, ergab - komplementär zu den Befunden der Studierendenbefragung - , dass dieser akademische "Erfolgsweg" in der Mathematik auf allen Stufen der Karriere wesentlich ermöglicht wurde durch Unterstützung und Ermutigung insbesondere durch Professorinnen und Professoren in dieser Disziplin.
Abstract (en) Taking mathematics, which is a field vastly occupied by men and a male defined scientific discipline, as an example the study aims at clarifying the conditions under which women assert themselves successfully, that is, by doing their PhD, habilitation and getting a chair. Likewise, the structures of the department from a gender differentiated perspective as well as changes initiated by the growing presence of women will be analyzed. Female mathematicists who successfully established their position at German universities, technical colleges, and general colleges will be interviewed focusing on the question which individual and institutional conditions and structures they experienced as supportive and how they characterize their respective status within the discipline.
Schlagwörter Berufserfolg; Mathematik; Geschlechtsspezifische Faktoren
Land Deutschland
Bundesland

Themen

Lebenssituation
Qualifizierung Studium; Promotion; Weg zur Professur
Karriere
Wiss. Einrichtungen
Wissenschaftssystem
Doing Gender

Forschungsgegenstand

Sektoren Hochschule
Fächergruppen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)

Beteiligte Institutionen

Zentrale Institution Universität Oldenburg (Oldenburg)
Institutionstyp Universität
Institut Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung
Institutswebsite https://www.uni-oldenburg.de/zfg/
Zentrale Institution Universität Oldenburg
Institutionstyp Universität
Institut FB 06 Mathematik
Institutswebsite http://www.uni-oldenburg.de/mathematik/personen/profs/prof-dr-irene-pieper-seier/

Beteiligte Personen

Projektleitung Prof. Dr. Irene Pieper-Seier; Prof. Dr. Karin Flaake
Projektbearbeitung Kristina Hackmann; Stephanie Radtke; Sylvia Jahnke-Klein; Beate Curdes; Wiebke Lohfeld

Methoden & Stichprobe

quantitative Methoden
qualitative Methoden
weitere Methoden
Stichprobe ProfessorInnen; Studierende

Methodischer Ansatz: interdisziplinär: sozialwissenschaftliche und mathematikbezogene Frauen- und Geschlechterforschung; Biographie- und Professionsforschung; triangulativ Längsschnittstudie: F

Stichprobenumfang: Stichprobe, sonstiges: Mathematikprofessorinnen

Ergebnisse / Output

Veröffentlichungen Flaake, Karin; Hackmann, Kristina; Pieper-Seier, Irene; Radtke, Stephanie (2006): Professorinnen in der Mathematik. Berufliche Werdegänge und Verortungen in der Disziplin. Bielefeld: Kleine (Wissenschaftliche Reihe, 159).

Curdes, Beate/Jahnke-Klein, Sylvia/Lohfeld, Wiebke/Pieper-Seier, Irene (2003): Mathematikstudentinnen und -studenten. Studienerfahrungen und Zukunftsvorstellungen. Wissenschaftliche Reihe des NFFG Band 5, Norderstedt

Curdes, Beate/Jahnke-Klein, Sylvia/Lohfeld, Wiebke/Pieper-Seier,Irene (2002): Zur Entwicklung von fachbezogenen Strategien. Einstellungen und Einschätzungen von Mathematikstudentinnen in den Studiengängen `Diplom Mathematik´ und `Lehramt an Gymnasien´. Abschlussbericht des Projekts, gefördert vom Niedersächsischen Forschungsverbund für Frauen- und Geschlechterforschung in Naturwissenschaften, Technik und Medizin, Oldenburg

Berichte, Manuskripte, Arbeitspapiere Erste Ergebnisse. Online verfügbar unter http://www.mathematik.uni-oldenburg.de/frauen/projekt/professorinnen/das_projekt/ErsteErgebnisse.PDF, zuletzt geprüft am 04.02.2019.
Konferenzen

Weitere Projektdarstellungen

Projektlink zum SOFISwiki
Weitere Projektdarstellungen https://www.uni-oldenburg.de/forschung/zfg/archiv/forschungsprojekte/status-von-frauen-in-der-wissenschaftsdisziplin-mathematik/


227, GESIS, Forschungserhebung 2002